Hi ihr. Ich habe fuer euch einen ganzen Haufen Musikempfehlungen fuer Elektroniker… um mal vom begriff Metaller zu devirierern… Ich schreibe euch einfach welche EPs mir besonders gut gefallen haben in den letzten tagen und ihr hoert sie euch an… machmer dat so?
Danke erstmal an alle Kuenstlerinnen und Kuenstler, die ihre Arbeiten fuer uns Suechtige frei zugaenglich machen. Ich liebe euch dafuer auf ewig!
Die EP “Luo” von bad loop (one018) hat es echt in sich. Wer bad loops Musik zu schaetzen weiss und seinen Stil kennt wird diese EP lieben. Sein unverwechselbarer Stil und Ruhe, die seine Musik ausstrahlt, ohne dabei langweilig zu klingen tragen eindeutig seine Handschrift. Ich hoere dieses Album immer weider gerne. Die Stuecke (oder zumindest einige davon) koennten regelmaessig-Syncern der kahvi-Releases bekannt vorkommen, denn im mix “badloop an recue live” werden einige Stuecke aus dieser EP verwendet. Freunde dieses Mixes == Freinde dieser EP
. Ein live-Video dieses Mixes gibt es auch unter dem genannten Link. Die EP zusammen mit ein bisschen Cover-Art and stuff gibts unter dem oben angegebenen Link. Ich wuensche euch viel Vergnuegen.
Die EP “Ultrasonic” von Stuart Elliott (kahvi142a-h, Audio 75) ist fuer eine EP bei kahvi reichlich lang. Das sagen sogar die Kahvi eigenen reviewer ueber diese EP, die einen in fremde Klangwelten entfuehrt. Etwas ueber eine Stunde gibt Mr. Elliott seinen Zuhoererinnen und Zuhoerern, um in sanft saegenden vibes und tech-fremd, ja fast realistisch klingenden, drumsets zu schwimmen. Dann laesst er sie mit seinen Schlusstrack “The Shores Of The Cosmic Ocean” in einem 8-minuetigen schlussfeuerwerk in die Realitaet zurueckschwimmen. Mit Sicherheit eine der schoensten EPs, die mir bislang untergekommen sind. Die EP, die technisch leider im oberen Frequenzband aufgrund zu geringer bitraten etwas schwaechelt, bekommt ihr unter dem oben genannten Link.
Ebenfalls ein Highlight war Die EP “Sandkorn” von Emil Klotzsch (one17). Dieser Kuenstler aus Koeln malt in seiner EP mit tristen Farben ein Bild, das sich nicht durch Worte beschreiben laesst. Es ist keinesfalls trist und langweilig, spielt jedoch mit melancholischen, fast minimalistischen Themen und umkreist diese effektvoll und abwechslungsreich. Einige Vocals lockern diese fast 40 Minuten lange Parade der Grau und Brauntoene etwas auf und verhelfen ihr sogar zu etwas Tiefgang. Insgesamt klingt “Sandkorn” wie der verzweifelte Versuch eine Sphaere fuer die Seele zu schaffen, in der diese endlich ruhen moege. Ich bitte euch, macht euch euer eigenes Bild. Cover Art und Album wie immer versteckt hinter dem oben zu lesenden Link.
Viel Spass beim reinhoeren… machts gut. Der Sternensucher.
Die Musik von Badloop gefällt mir am besten. Der hat irgendwie das gewisse Etwas in seinen Melodien