Was passiert wenn…

… ein Veranstaltungstechniker, ein Systemhaus-Azubi und ein Auszubildender im Computereinzelhandel spaet Abends an eines Systemgastronomen Tische speisen?

Guten Abend erstmal und herzliche Gruesse an Steph und Bernie, auch an Dominik, der sich leider zum Zeitpunkt des Geschehens ein paar Meter entfernt aufhielt.

Alles - was insgesamt nicht sehr viel war - begann mit dem nervtoetenden piepen der Friteusen fuer Kartoffelstifte im hinteren Teil des Lokales. Die eine piepste im Sekundentakt, die andere verfiel in ein Staccato aus aehnlichen Toenen. Ueberlagert ergab sich alles, nur kein Rhythmus. Veranstaltungstechniker stellt fest, dass diese Friteusen in unterschiedlichem Takt und Ton pfeifen. Auszubindende blicken ihn verbluefft an. Man sinnt darueber und kommt schliesslich zu dem Schluss, die Kueche mit Grossmembran-Kondensatormicros in Overhead-Formation und deren Bodenbelag mit Tonabnehmern auszustatten, um dieses herrlich diffuse Klangbild in eine ewige Form zu pressen.

Kuenstler werden geboren um zu verhungern… wie wahr das doch angesichts der Tatsache scheint, dass diese 3 Ideentraeger mit ungeahntem Potential mitten in einem Systemgastronomiebetrieb sitzen und Friteusen mikrofonieren moechten (Stueckpreis: ca 2400 Euro). Wie gut, dass wir uns das verkniffen haben.

EIne gute Nacht wuenscht dir der Sterni :)

One Response to “Was passiert wenn…”

  1. [...] .. zumindest die Klangkulisse. Wie Joel schon schrieb, ist es sehr interessant, was aus einem nervigen Fritösenpieper und den dazu passenden Gedanken werden kann. Eine - ich möchte mal behaupten - gar nicht so abwägige Idee (für Künstler, nicht für IT Leute): Die Geräusche einer Systemgastronomieküche klanglich festhalten. [...]

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