Guten Morgen…
nachdem ich die lezten Wochen gefuehlt damit verbracht habe, den kompletten Jamendo Sound Server durchzuhoeren, habe ich mich entschlossen, euch doch ein kleines Resume zu praesentieren. Hier ein erster Teil, der laengst ueberfaellig ist.
Implizite Selbstkritik
Ein Musiker der sich selbst mit dem netten Namen “Brad Sucks” schmueckt, sagt auf dem Musikportal Jamendo selbst ueber sich: “One man band with no fans”. Das ist ziemlich lachhaft – aber Programm. ‘Brad Sucks’ erzeugt Musik, die ihre Spielzeit vorwiegend damit verbringt, Brads selbsteinschaetzung auf die Groesse eines Neutrinos herunterzuschrumpfen. Dies geschieht allerdings musikalisch auf eine sehr unterhaltsame und beschaeftigende Weise und ist keineswegs langweilig. Ausserdem trifft Brad mit seinen Texten den ein oder anderen Nerv von einigen introvertierten Nerds, die in zweifelhaften und Zweifelnden Lagen sind. Dies tut er, ohne zu bohren oder seine Musik als Werkzeug zum Wunden aufreissen zu verwenden. Der gleichgueltige Klang in seiner Stimme erinnert in gewisserweise an Beck, Ausdruck hat der Mann jedoch genug. Musikalisch liegt er eher zwischen Soundgarden und Alice in Chains. Ein Bekannter kommentierte das erste Album mit den Worten
Es stoert gar nicht, dass der Typ in jedem zweiten Lied androht, sich umzubringen. Nach spaetestens 2 Minuten spielt das gar keine Rolle mehr. Es macht einfach Spass ihm zuzuhoeren.
‘Brad Sucks’ hat auf Jamendo bislang die beiden Alben “I Don’t Know What I’m Doing” und “Out of It” veroeffentlicht. Ersteres ist ein bisschen experiemnteller als letzteres, beide sind meiner Ansicht nach echte Perlen und Dauergaeste auf meinem mobilen Unterhaltungsgeraet. Jamendo listet ihn diese Woche auf Platz 5 der internen Hoer-Statistik – die Dunkelziffer liegt bestimmt hoeher. Seine eigene Homepage findet ihr hier.