Wie die meisten von euch wissen, bin ich ein stinkfaules Wesen. Ich bin so faul, dass ich – waere ich nicht so schuechtern und brav (lacht nur) – vermutlich tageweise ohne Kleidung herumlaufen wuerde, weil ich zu faul waere mich anzuziehen.
Dieser Umstand fuehrt mich viel zu oft an die Theke einer der vielen BurgerKing-Filialen, die zwischen meiner Arbeitsstelle, der Schule und der Haustuer liegen. Das macht auf dauer nicht nur unzufrieden, es kann auch zu Fettleibigkeit fuehren, wenn man es uebertreibt – wo ich gerade bei bin. Ich darf mir zwar des oefteren anhoeren, ich koennte ein paar Kilos hier und da (und dort) ganz gut gebrauchen, aber man muss ja nicht uebertreiben, bis es dann zu spaet ist.
Da mir vollkommen klar ist, auf was ich da zusteuere, habe ich mir einen Mehrteiligen Plan ausgedacht. Ein kleiner und relativ uninteressanter Teil ist, dass ich bald in der Situation bin, oefter mal was zu kochen – der viel interessantere Teil ist, dass ich mir ein Munin-Plugin in python gehackt habe, was generische Zaehlerentwicklungen festhalten kann. Munin ist ein Netzwerk-Framework zur Erfassung und langfristigen Visualisierung von Zahlenwerten in Rechnernetzen – zum Beispiel fuer schoene Graphen zur Temperaturentwicklung auf dem Dachboden oder zur Visualisierung der Entwicklung der Festplattenbelegung.
Eigentlich war dieses Plugin fuer was anderes gedacht, aber dann kam mir die Idee, ich koennte ja auch mein BurgerKing-Konsumverhalten grafisch darstellen lassen. Das koennte mich davon abhalten, da weiter zu konsumieren, da mein Konsumverhalten so fuer eine breite Menschenmenge sichtbar wuerde, die mich dafuer jedes mal kraeftig ausschimpfen sollte, wenn ich wieder mal da war.
Bisher ist das leider kraeftig nach hinten los gegangen – wie man deutlich sehen kann. Gezeigt ist die Summe der konsumierten Produkte seit dem 22.4.2009.
Ich erwarte eure Schimpfe minuetlich.
Es gruesst ein uebersaettigter Sternensucher.
Tags: Burger, BurgerKing, Counter, King, Munin, Plugin, Python, Visualisierung

Vielleicht haette ich erwaehnen sollen, dass das bild alle 10 Minuten aus aktuellen Daten neu gerendert wird… dann koennt ihr mich auch nachhaltig ausschimpfen.
*grins*
Komm gefälligst in die Firma und mach was vernünftiges
hehe
Du solltest statt Stückzahlen die aufgenommenen Kalorien darstellen, und diese in Relation zu deinen empfohlenen Tageskalorien setzen.
Wenn du dann daran denkst, dass ungefähr 7000 Kalorien einem Kilo Körperfett entsprechen, wirkt das schon appetitzügelnd
Wie du siehst, ist der Konsum ja nun in der letzten Zeit eher … gleich 0
es wirkt also. Aber danke fuer den Tip!