Archive for the ‘Geschichten’ Category

Neue Geschichten

Sunday, July 5th, 2009

Hiho :)

Der Geruch von “frischem Holz”, der immer nach dem Auspacken vin Moebeln eines gewissen schwedischen Moebelhauses zu schnuppern ist, ist so langsam verflogen und auch ich habe mich so langsam mit der neuen Umgebung angefreundet. Noch sind nicht alle Kartons ausgepackt (aber ich arbeite dran) und noch sind nicht alle Regalbretter in den Regalen (auch da arbeite ich dran). Ich lebe aber. Wie angedeutet bin ich Anfang Juni in eine neue Gegend naeher an meiner Arbeitsstelle umgezogen :) .

Ebenfalls habe ich letzte Woche dann mal meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und gehoere jetzt den Fachkraeften an. Es hat sich in den letzten Wochen und Monaten also eine Menge getan, weswegen es hier etwas ruhig geworden ist. Ich hoffe, ich habe in der naechsten Zeit wieder etwas mehr Ruhe um mal etwas zu schreiben. Ideen hatte ich genug, die meisten habe ich wieder vergessen, andere habe ich mir notiert.

Zeit hatte ich allerdings schon, eine schon laenger schwelende Geschichte weiterzuspinnen. In meinen Wiki hatte ich bereits letztes Jahr eine Geschichten-Reihe angefangen mit dem Vorsatz, da wirklich mal laengerfristig dran zu arbeiten. Ueber 9 Monate lag das Projekt jetzt brach, den 5. Teil der Geschichte habe ich dennoch heute fertiggestellt. Ausgangs sollten diese Geschichten meine englische Sprachpraxis etwas foerdern und gleichzeitig ein bisschen mit meinen Gedanken spielen. Ich hoffe, der ein oder andere kann den Geschichten etwas abgewinnen, ich bitte, mir die Fehler nachzusehen, ich bin kein englischer Muttersprachler und stinkend faul, was das angeht. Ich gebe mir Muehe, nach und nach aufzuraeumen :) .

Bis auf weiteres… eine gute Woche und bis bald,

  der Sternensucher

getraeumt [Snippet]

Sunday, May 10th, 2009

Gemeinsam sitzen sie in der Luft in diesem Grossen Raum, dessen Waende aus massiven Metallplatten bestehen. Woher das Licht kommt ist nicht zu erkennen, die quadratischen Metallplatten jedoch erscheinen in ihrer vollstaendigen Kuehle und bedrueckenden Stille um sie herum. Ein eiskalter Kubus aus Metall genau in dessen Mitte im Schneidersitz sich gegenueber diese beiden Seelen in der Luft.

Sie starrt mich an. Leer und doch nicht annaehernd so kalt und ziellos wie die Atmosphaere um uns herum. Ich starre zurueck. Stille. Dann oeffne ich meinen Mund. “Leere”, sage ich. Sie starrt weiter.

Er starrt mich an. Ziellos, doch nicht annaehernd so Leer wie der Raum in dem wir schweben. Ich starre zurueck. Er oeffnet seinen Mund. “Leere” durchbricht die Stille. Ein Wort ohne Inhalt hallt zwischen dem Metall. Der einzige brechende Punkt sind wir, Ist er, bin ich.

“Leere” verhallt langsam. Sie starrt weiter, leer, aber warm. Sie wartet, bis Stille die Leere wieder abloest, dann oeffnet Sie den Mund. “Ewigkeit”, sagt sie und die Worte hallen wider, ein Echo an den Waenden und in meinem Kopf. Sie verschwimmt vor meinen Augen, waehrend der Rest des Raumes stabil bleibt. Ihr Bild zerfaellt zu einer Wolke aus farbigem Rauch, der ebenso wie das Echo, langsam in den Ritzen des Raumes versickert.

Ich hoere die Leere verhallen, langsam, fast stillstehend. Wie Luft legt sich das Wort um mich, umfasst mich, laesst meine Gedanken schwinden. Ewige Leere. Ich oeffne meinen Mund. “Ewigkeit” – ein Wort der Akzeptanz, des Ausblicks auf ewige Leere. Ich spuere wie ich verschwimme, mich aufloese, eins werde mit dem Raum. Dann verliere ich mein Bewusstsein, bin nicht mehr. Ich hoere auf zu existieren, fuer immer.

“Einsamkeit” verlaesst meine Lippen. Kein warmer leerer Blick mehr, der an mir haftet. Nur an mir noch kann sich die Einsamkeit brechen. Nur ich kann sie verhallen lassen, in diesem leeren kalten Raum

(ein leicht surrealer Traum, den ich vor einiger Zeit hatte… hat mich etwas inspiriert hier)

Schienen-Reim

Thursday, April 23rd, 2009

Zwei Seelen (2002)

Ein altes Gedicht von mir und ein altes Photo von mir finden zusammen. Ganz klassisch – ich finde, auch wenn es nicht hier hin passt, gehört es hier hin.

Und hoffen wir – in unserer Identität als Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer – dass wir nicht in der Nähe sind, wenn dieser Traum wahr wird.

Gruss vom Sternensucher

P.S.: Manche Sterne findet man in der Bahn… auch wenn sie recht schnell wieder weit weg sind.