Archive for the ‘Traum-Blog’ Category

Sternensucher ein Android?! - WO ist die verschollene Post-Code Karte wirklich?

Wednesday, July 25th, 2007

Guten Morgen…

“Man weiss ja nie, was noch kommt.” - und so ist es. Die letzte Nacht war die Hoelle. Nicht etwa, weil es ins Fenster geregnet haette oder ich durch irgendwelche unvorsichtigen Leute in meiner Umgebung gewecht worden waere, nein. Es kam schlimmer - und das schlimmste daran ist, dass ich nichtmal auf jemanden sauer sein kann ;).

Ich schlief gestern Abend relativ normal ein… genauer gesagt heute morgen so gegen halb 2. Ich hatte das Gefuehl, einen Grad Muedigkeit erreicht zu haben, der nicht so leicht uebertroffen werden kann und ging daher von einer problemfreien Nacht aus… ich haette nie gedacht, dass man sich SO irren kann - und was mich viel mehr ueberrascht - ich haette nie gedacht, dass man das nervtoetende geplerre eines Weckers so sehnlich erwarten kann.

Gegen halb 3 wurde ich ziemlich ploetzlich und unsanft wach. Warum weiss ich nicht mehr. Aber dieses Aufwachen war der Beginn einer grausamen Reise ins Ich.

  • 2:30 - Nach einem Blick auf den Wecker seufze ich einmal tief und drehe mich zur Seite. Die Temperatur ist annehmbar, ich fuehle mich nicht durstig und EIGENTLICH ist alles in Ordnung. Als ich 10 Minuten auf der Seite liege und nicht einschlafe, drehe ich mich zur anderen Seite, wo mir das blaue Display-Licht des Radio-Weckers direkt in die Augen scheint. Ich schlafe wohl irgendwie recht zuegig wieder ein. - Was nun folgt ist eine zusammenfassung der Ereignisse, die sich meiner Erinnerung nach dann in meinem Kopf abspielen.
    Zuerst einmal lag ich einfach irgendwann wieder wach… vielleicht 10 Minuten nach dem Einschlafen - und habe die Wahnvorstellung, ich muesse einige Microcontroller mit Software-gesteuertem Ethernet vernetzen. Diese fast unmoegliche Aufgabe haelt mich vom einschlafen ab… im Laufe des halbschlaflichen herumliegens variiert die Verbindungsart zwischen Ethernet, Infra Rot und Funk. Meine - rein gedanklichen - Versuche bleiben selbstverstaendlich erfolglos. Ich durchlebe allerdings sehr real die verschiedenen Phasen der Frustration, Resignation und Wut, die diese Art des erlebten Nicht-Funktionierens auch sonst in mir hervorbringen wuerde. Irgendwie bringe ich es dennoch fertig zu schlafen.
  • 3:00 - Das Wachliegen und die Gedanken an Microcontrollern weichen einem Wachliegen mit Gedanken an eine telefonanlage. Da diese Nudeln als Telefonkabel verwendet bleiben auch hier jegliche Versuche erfolglos, diese - wieder nur sehr real gedanklich erlebt - in Betrieb zu versetzen. Wieder und wieder erhaerten die Nudeln und brechen beim Abheben des Hoerers ab. Ich fange langsam an mich zu fragen, was mit mir los ist und gehe mit dem Restbewusstsein die letzten Stunden durch um eine eventuell vergessene Aufnahme von Betraeubungsmitteln auszumachen… diese Bemuehung verlaeuft allerdings aehnlich aussichts- und Erfolglos wie die Nudel-Verkabelung.
    Ich doese in einem Spagettimeer vor mich hin - als einziger Trost bleibt, dass so die Telefone wenigstens schweigen.
  • ca 3:30 - Mein Koerper ist nun auch zu dem Schluss gelangt, dass etwas nicht stimmen kann. Dieser Ansicht gewahr, beschliesst er, mich ueber den Missstand zu informieren und meldet eine defekte Spannungsversorgung im linken Bein. Ich brauche 5 Minuten um zu realisieren, dass mein Bein keine Spannungsversorgung besitzt. Mein Koerper ist anderer Ansicht und laesst mich das innere meines Beins visualisieren. In gedanken schwebt ein Knochengeruest vor meinen Augen, um das herum Platinen angeordnet sind. in der Mitte steckt ein halb verdampftes VRM. Ich wehre mich nur maessig gegen den Gedanken aus Elektronik zu bestehen - ja, im Verlauf der naechsten Minuten scheint sogar der Gedanke plausibel, ich muesse noch andere Hardware bei mir am Koerper tauschen … Die Skurrilitaet dieser Vorstellung verleitet mich dazu einen memtest durchzufuehren, waehrend ich mein anderes Bein mit einer Post Code Karte versehe.
    Zum Glueck schrecke ich wegen einer Katze draussen auf. Ich gehe ins Bad, tauche mein Gesicht in Kaltes Wasser, besuche kurz das Klo und nehme einen kraeftigen Schluck Wasser. Manchmal hilft das ja…
  • gegen 4:30 - Wasser und Elektronik, ich haette wissen sollen, dass das nicht gut geht. Ausserdem hat mich das kuehle Wasser jetzt erst so richtig wach gemacht. Ich liege da, eine geschlagene Stunde und beobachte die Deckenprojektion meines Radioweckers waehrend mit die Musik durch den Kopf geht, die ich in den letzten Tagen produziert habe. Ich beschliesse, dass die Decke nicht sehr interessant aussieht und setzte mich an meinen Schreibtisch. Von dort aus starre ich eine volle Stunde alles andere als muede einfach aus dem Fenster in die Nacht. Dann schlaegt mich ein Anfall von Muedigkeit nieder und noetigt mich, erneut das Bett aufzusuchen. Auf der Suche nach Schlaf rolle ich mich in die Decke ein und schliesse die Augen… weitere 30 Minuten vergehen, ich mache die Augen wieder auf und stelle fest, ich habe immernoch nicht geschlafen.
  • 6:00 - Erneut raffe ich das Kopfkissen auf, die Voegel singen bereits. Ich drehe mich mit dem Gesicht zur Wand und grabe mich so tief es geht in das Bettzeug. “Weiche Licht!” denke ich, waehrend erneut die Zeit vergeht. Nichts ist frustierernder, als da zu liegen und zu warten, dass die Zeit vergeht ohne das etwas passiert. Es macht das Bett, welches sonst so angehem und gemuetlich ist zu einer einsamen Insel von der man fluechten moechte. Dazu kommt die Wut, dass einen so ideotische Wahnvorstellungen vom Schlafen abhalten. Als ich eine weitere halbe Stunde mit herumwaelzen und Augen auf - Augen zu verbrachte habe, doese ich wieder ein wenig weg. Dieses mal meint mein Koerper, es handele sich bei der Schlafstoerung um ein Software-Problem und schlaegt eine automatische WIederherstelung unter Zuhilfenahme der Installationsdatentraeger vor. Ich verwerfe den Gedanken und versuche im Geiste eine manuelle Dateisystempruefung. Ja meine Freunde, ich habe tatsaechlich einen fsck vor Augen, waehrend ich versuche zu schlafen. Und Ja, in diesem Moment scheint es mir real, dass ich meinen Kopf auf Dateisystemfehler pruefe. Naja, wo soll ich auch Installationsdatentraeger einlegen, was? Hiermit verbringe ich eine weitere Stunde, in der mehrere frustrierende fsck Versuche wegen Blockfehlern fehlschlagen.
  • 7:00 - Nach einer kurzen Wachphase von etwa 15 Minuten, in der ich mich davon zu ueberzeugen versuche, dass ich weder eine Spannungsversorgung noch ein Dateisystem zum existieren benoetige und dass ich tatsaechlich NICHT aus PC-Hardware bestehe, schlafe ich endlich ein… bis um etwa 8:30 mein Wecker die viel zu kurze Nacht beendet… einerseits bin ich froh, abdererseits haette ich gut noch die ein oder andere Stunde schlaf ertragen koennen.

Dies schreibe ich euch quasi am fruehen Morgen des Mittwoch… ich hoffe - rueckblickend auf diese Katastrophe - die folgende Nacht verlaeuft angenehmer .
Ich wuensche euch allen eine angenehme Nachtruhe… kommt gut in den neuen Morgen.

Euer Sternensucher.

Von Ausserirdischen und Rockmusik.

Tuesday, March 7th, 2006

Hallo liebe Freundinnen und Freunde :)

ich hab was laenger nicht mehr von mir hoeren lassen, aber heute morgen kann ich die Fuesse nicht mehr still halten. Was ich heute Nacht (und letzte Nacht, das kommt beaengstigenderweise hinzu) getraeumt habe hat mich ziemlich vom Hocker gehauen, oder eben aus dem Bett, wie man will.

Traum Nr. 1:  Gestern Nacht hatte ich den aktuellen Horrortraum jedes Schulabgaengers. Wahrscheinlich ist er ursaechlich eine spaete Nachschwingung der Strapazen des Abiturs: Die Letzten Klausurphasen. Was fuer die prae-Abis noch einen zittrigen Untertitel “Da muss ich noch durch” hat, ist fuer so manchen gestandenen Abi (bei mir werden es jetzt 2 Jahre) einfach nur noch ein ueberstandenes Horrorszenario, dass man lieber vergisst. Manchmal jedoch, wenn man schlaeft, rollt es aufgrund der schraeglage des Kopfes aus den Tiefen der aeusseren Hirnrinde bedrohlich nahe ans Bewusstsein… so in etwa muss mir das passiert sein. Alles woran ich mich erinnere ist, dass ich auf einmal in einem grooossen Physiksaal sass. Ziemlich viele Leute wusen darin herum, ich moechte mich an meinen angestammten Platz setzen, da mein so ein Maedel “Nee, da setz ich meine Tasche hin”. Ich bin erstmal irritiert, da sehe ich, dass alle auf Luecke sitzen. Klausurformation!. Kalte schauer fliessen wie Wasserfaelle vom Nacken Richtung Fussspitzen. Ich wende mich nach rechts, wo MaBU (ihr kennt ihn sicher), der 2 bis 3 Jahre juenger ist als ich sitzt und so vollkommen uebertrieben panisch zu mir meint “Wie jetzt? Es ist der 22.! der 22.! der 22.!. Abituuuuur!. Das “u” zieht er als muesse er eine Alarmsirene nachahmen (wenn er den 22.3. meint ist das sehr witzig, das Datum schwirrt mir seit Wochen im Kopf herum und ist Caros Geburtstag). Er schiebt schnell nach “Wusstest du das nicht? Hm? Hm? Oh mann”. Ich bin vollkommen froh dass ich in eben diesem Moment aufwache und mich langsam die Gewissheit ueberkommt, dass ich alles richtig gemacht und mein Abitur schon bestanden habe. Was mir in Zusammenhang mit diesem Traum noch einfaellt, es muss etwas eher vorgekommen sein, ist ein Zitat, dass ich wohl analysieren sollte. Ich weiss nicht mehr in welchem Zusammenhang und bitte das einfach nur so hinzunehmen. Ich weiss nicht was es bedeuten soll. Wer ne Ahnung hat schreibe mir doch bitte eine Nachricht dazu ;).

“Rockmusik ist der Loeffel, den der Teufel in die Kaffeetassen der Menschen stellt.”

Traum 2: Der etwas frischere Traum, der seinem Vorredner allerdings an Skurrilitaet weit uebertrifft, handelt von ausserirdischen… im weitesten Begriff. Eher handelt er von einem Menschen mit einer nomadischen Ader und dessen Hinterlassenschaften. Ich gebe hier keine Namen preis, die die es wissen duerfen wissen eh von wem ich rede. Alles begann damit, dass ich mich auf dem Mars wiederfinde. Rote Sandlandschaften und die Einoede des Nichts… ich bin mit einer Touristengruppe da, die allerdings aus mir wohlbekannten Menschen meiner Umgebung besteht. Wir wandern so ueber den Mars, als ploetzlich ein Haus vor uns steht (, ein Haus, dass mir wohl bekannt ist und welches ich mit tiefer Sehnsucht verbinde). Vor dem Haus steht eine Person wie ein Wachposten und starrt uns an. Wir laufen auf diese Person zu und sie faengt ohne eine Aufforderung oder Frage usnererseits abzuwarten an zu sprechen. “Hallo. Es freut mich, dass so kurz vor dem Ende noch jemand zu Besuch kommt. Hier hat **** bis vor einiger Zeit mit ihrer Schwester gewohnt. Wir werden das Haus morgen abreissen muessen. Es steht im Weg.”. Wir gehen gemeinsam ins Haus. die Person, die eben noch aussah wie ein Marsianer sieht ploetzlich so aus wie der Vater der eben genannten Person. Das Zimmer von IHR ist noch voll von Sachen, die ihr wirklich gehoeren koennten. Fahl rotes Licht faellt durch die kleinen Fesnter herein. Tausende kleine Flaeschchen mit Parfuem, eine menge Hello Kitty Fanartikel, die Waende voller Poster und ueberall liegen diese CD-Schuber mit Anime-Soundtracks drin. Es duftet herrlich. Der Vater meint, wir sollten alles mitnehmen, was wir zu schade faenden um es der Vernichtung zu ueberlassen. und wir packen ein, was uns wichtig genug erscheint. Viel mehr weiss ich auch schon nicht mehr. Alles an das ich mich sonst noch erinnere ist, dass wir irgendwann das Haus verlassen muessen, weil das ausserirdische Raeumkommando vor der Tuere steht. Dann bin ich irgendwann wach geworden. Verrueckt.

So kanns gehen, wenn man so doof ist, nachts einzuschlafen.

Freundlichste Gruesse vom Sternensucher.

Chude Morsche!

Monday, February 13th, 2006

(Guten Morgen)….

Ich hab selten so schlecht geschlafen wie diese Nacht. das mag zum einen daran gelegen haben, dass ich seit langem mal wieder versucht habe mit Musik zu schlafen. Ich hab leider total die falsche Musik gewaehlt, einen Elektro-Mix von bad loop und recue (FTP) der alles andere als beruhigend ist (was ihn nicht schlechter macht). Ich bin halt andauernd in der Traumphase herumgeeiert und hab nicht wirklich gut geschlafen. Ausserdem hab ich getraeumt ich muesste Soundkarten verkaufen. Die DInger sahen zwar aus wie CD-Laufwerke, aber man kennt ja die Traeumereien. Ich hatte den wahnwitzigen Eindruck, wenn ich die Soundkarten nicht verkauft bekaeme, wuerde ich nicht einschlafen koennen. Sowas hab ich oefter… mal mit Soundkarten verkaufen, dann mit Cisco Routern, die konfiguriert werden muessen (das kann ich im RL allerdings gar nicht), dieses Jahr auf dem Congress war es sowas aehnliches. Ich glaube ich sollte einen endlos langen Faden aufrollen. All so eine scheisse traeume ich halt immer wenn die Umgebungsbedingungen einen Schlaf gar nicht zulassen. Ich hasse es ;).

Naja, nachdem ich so halb schlaftrunken zur Anlage gewankt bin (ich muss dabei fast umgekippt sein) und das Teil voellig verzweifelt ausgemacht hatte (immernoch mit der Vorstellung im Kopf ich muesse Soundkarten verkaufen und die Musik wuerde dabei stoeren), hab ich auch ganz gut geschlafen. Ich mach halt auch im schlafen meinen Job als Hardwareverkaeufer *g*.

Danach hab ich auch nen ranz getraeumt, der kaum zu ueberbieten ist (hoechstens durch den Schmu von letzter Nacht). Ich weiss auch gar nicht mehr genau was es war. Irgendwie haben ne Recht klein geratene Riesenspinne (Koerperdurchmesser ohne Beine ca 10cm) und ein Zwerg-Langhaar-Dackel zusammen mit einem Kommissar eine Mordserie in einem sehr sehr komisch gebauten Haus aufgeloest. Das teil hatte so einen gevierteilten Zylinder in der Mitte, wo die Raeume drin waren… quasi ein Raumkuchen. Und man musste den passenden Raum immer zu der Tuer drehen. Fragt mich nicht aber irgendwo darin war der Moerder. Spassig ist, sich vorzustellen, dass dieser kleine Dackel und die Spinne erstens reden und zweitens den Verdaechtigen alleine stellen und zu einem Gestaendnis bewegen konnten. Die beiden sahen zu drollig aus, wie sie zusammen ueber die Rheinbruecke ge”hoppelt” sind *g*. Lassen wir das.

Starseeker am fruehen Morgen

Mit diesem Bild von meinem morgendlichen Angesicht des Grauens schicke ich euch mit besten Wuenschen in die neue Woche!

Euer Sternensucher

[tags]Traum, Soundkarten, Musik, Schlaf, verschlafen, Webcam, guti nachti[/tags]

Ungeniessbare Katzenkoepfe

Sunday, February 12th, 2006

Hallo auch und guten Morgen. Als ich letzte Tage wach wurde hatte ich den festen Entschluss gefasst, dieses Blog auf Deutsch weiterzufuehren. Es ist ziemlich anstrengend und haelt einen auch von davon ab zu Bloggen, wenn man andauernd irgendwelche Woerter nachschauen muss, die man nicht kennt und damit den gedankenfluss regelrecht alle 4 Minuten absaegt. Also freut euch jetzt auf das weniger anstrengende Blog auf deutsch ;) All english native speakers, i’m very sorry for all that I did to you in the last year. My english has gotten even worse, so you might be happy with my decision.

Das Thema dieses Eintrages mag ueberraschen. Mich hat es auh sehr ueberrascht und ich muss sagen dass ich leicht schockiert war nach dem was ich da traeumte. Ich versuche mal die Gedankenfetzen aufzuschrieben bevor ich sie wieder vergesse und bitte bitte… keine analyseversuche deinerseits hierzu:

Woran ich mich erinnere ist eine Gasse neben einem Gebaeuse mit vielen grossen offenen Fenstern zur linken. Dieses Gebaeude ist voller Jugendlicher. In der Gasse steht eine gruene Muelltonne auf der ein paar Jugendliche SItzen. Einer davon ist mein ehemaliger Kursmitleidender Marcus J.. Er sitzt da und sieht mich, irgendwie kommen wir ins Gespraech. Er hat wohl zusammen mit seinem Vater ein Unternehmen aufgebaut, dass gegen Geld mittels obdachloser Jugendlicher fuer Firmen die Jugendlichen-Gesellschaft und deren Interessen manipuluert (ich soll gleich noch Opfer ihrer undurchschaubaren hitnerlistigen Taktiken werden). Ich frage ihn wie sich dass den wohl fuer die Jugendlichen traegt die mitmachen. Er antwortet mit einem Satz wie “Jeder Jugendliche bekommt am Tag x-Hundert Euro… und wir bekommen auf diese Weise gerade mal mit Muehe ein Drittel des Gewinnes unter die Leute.” (Ich erinnere mich nicht mehr an den genauen Betrag aber es waren 400… das haette auch fuer mein echtes Leben Situationsbezug). Cut. Irgendwie habe ich mich dazu bereiterklaert mitzumachen und sitze in deren Clubraum mit den ganzen anderen Jugendlichen (Der Raum mit den Fenstern den man eben von aussen gesehen hat). Die sitzen da und machen mit gemuetlicher beleuchtung irgendwie Party in der Kaelte. Ein alter Mann sitzt in der Ecke, er sieht so aus wie mein alter Mathe LK Lehrer. Er ruft rueber, wer ich sei, ich antworte, er schreit “Willkommen und mach mir keine schande”, wirft mir ein Buendel 5 Euro Scheine zu und widmet sich wieder der vorherigen Beschaeftigung. Der Raum ist verraucht.
Irgendwie freunde ich mich schlagartig mit einem der Anwesenden an. Das passiert bei mir selten Spontan ;) insofern ist das was ungewoehnliches. Wir bekommen unser Briefing fuer den naechsten Tag, das lautet “Gebt all euer Geld $IRGENDWO_IN_DER_STADT (da gehoert ein Ort hin der meinem Gedaechtnis entronnen ist) aus”. Ich uebernachte in einem schaebigen Hotel, dass eher an eine Feuchtraum-Vermietung erinnert. Der Freund ist weg und ich frage mich wo ich mein geld ausgeben soll. Lustiger weise ist es draussen so hell wie wenn es mittem im Dezember 17 Uhr ist… also doch schon wieder recht dunkel, alles in einen Nachtblauen Schleier gehuellt. Niemand ist auf den Strassen bis auf die Jugendlichen aus dem Club. Ich ueberlege ob ich irgendwo was klauen soll (in dem Moment wird mit bewusst, dass die Stadt in der ich bin Muenster ist), da ich ja jetzt ein obdachloser Jugendlicher bin. Ploetzlich faellt mir ein, dass ich ja das ganze geld bei mir habe.
Ich laufe eine grosse Enkaufsstrasse entlang die mit ihrern Ueberwegen aus Glas zwischen den Gebaeuden die Quer ueber die Strasse laufen eher aussieht wie eine Rennstrecke aus einem Computerspiel. Nur ein Imbiss auf der Linken Strassenseite ist hell erleuchtet. Ploetzlich ruft jemand “Hey… die Doener hier sind so geil, da geht echt dein Arsch auf Grundeis!” und laeuft, das zu jedem Bruellend, einen leckeren Doener in der Hand habend an mir vorbei und weiter. Er bruellt jeden so an. Die anderen Jugendlichen von der Gruppe laufen unvermittelt auf den Doenerimbiss zu und wollen auch so einen leckeren Doener haben, bekommen ihn auch und bezahlen ihn mit dem Geld von vorher. Als ich an der Reihe bin werde ich nicht bedient. Mich beschleicht ueber den Nacken dieses Gefuehl, dass ich irgendwo an nem Tresen stehe und nicht mehr weiss wie man bestellt. Ein Maedchen links von mit meint, “Nimm dir ein Brot und fang an”. Ich sage ihr, ich haette noch gar nicht bestellt und sie meint erneut “Fang einfach an”. Ich fange einfach an und frage mich was die Zutaten da sollen. anstatt des Mais, der Tomaten und der Sauce die der rumplerrende Junge und die anderen auf ihrem Doener hatten, uebrigens auch das Maedchen zu meiner Linken, dass mich immernoch anstarrt, liegen in den Schalen winzig kline giftschlangen (lebendig), kleine schwarze Katzen, Brot, eine Braune brodelnde Bruehe und Tomaten (ich hasse rohe Tomaten, daher passen sie abstruserweise genau ins Bild. Das soll nicht heissen, dass ich keine Katzen mag, aber ich esse sie dann doch weniger gerne… lieber den ganzen tag durchknuddeln :3). Die Bedienung kommt zurueck und fragt mich, ob ich denn auch Katzen und Schlangen haben moechte. Ich sage “Ja” weil es mir zu peinlich ist abzulehnen. Sie packt mir eine schlange und eine katze in das Brot und meint so “Die Schlangen sind zwar nicht so gross wie die hinter mir, aber sie sind dennoch giftig. Sie toeten die Katze schnell und schmerzlos. Dadurch wird sie leichter verdaulich und beisst nicht so. Das waere auch schlecht denn wir haben ihr die Giftzaene noch nicht herausnehmen lassen… mit Absicht *grins*”. (Jaja… Der beste und geschickteste Esser ueberlebt. Aber mal im Ernst. Katzen mit Giftzaehnen? Ich hab glaube ich damals in Bio echt nicht aufgepasst). In dem Moment fallen mir die 3 Schlangen auf, die hinter ihr, komplett frei nur etwa einen Meter von mir entfernt an einem grossen Ast herumkriechen. Eine davon ist etwa so dick wie ein Abflussrohr und schaut gefaehrlich aus, eine weitere sieht aus wie eine Klapperschlange, bei der beim faerben Cyan und Gelb leer waren (sie hat einen ekelhaften Rotstich) und eine weitere ist mir ihrem Kopf gerade meiner Hand gefaehrlich nah. Als ich sie wegziehe will sie mich beissen und die Bedienung reisst sie in letzter Sekunde zurueck. “Die tut nichts”, sagt sie mit einem unglaubwuerdigen unterton, der einem die Trommelfelle erzittern laesst.
Da stehe ich nun mit meiner Katze in der Hand… die, nur den Kopf aus dem Brot herausstreckend um ihr Leben strampelt. Sie beisst mich mehrfach und ich frage mich wann ich an ihrem Gift sterbe. Ihre haare sind ganz zerzaust und ich frage mich langsam was da ausser der Brodelnden braunen Sauce, der schlange und der Katze noch in dem Brot ist. Ich merke ploetzlich, dass ich direkt vor meinem Gartenhaus stehe. Ich kippe das Brot aus, das Suppige Zeug versichert im Boden und verbrennt das Gras. Die Katze tuermt sofort, in Ihren Schwanz hat sich eine ca 5cm grosse Babyschlange festgebissen. Ich renne zur Muelltonne und werfe das Brot, das inzwischen so ausschaut wie eine dieser Braunen Brot tueten die man in Oeko-Baeckereien haeufig bekommt hinein. Als ich an die Tuer komme sitzt Vatter auf der Treppe, am Leib nicht wirklich viel mehr als die Unterwasche und meint “Oma bekommt auch nichts mehr geregelt” und geht die Treppe rauf. Ich werde endlich endlich wach.

Der Starseeker

[tags]Kinder, Jugendliche, Kriminalitaet, Doener, Traum, Katzen, Geld, Schlangen[/tags]

[DREAM] Himemya Anthy in Gronau…

Wednesday, October 26th, 2005

The dream I had last night was a really strange one.
I remember being on a train from Gronau to Xanten (there is none at all) alone. Suddenly I realized, that a cousin of me was sitting in the same wagon, on the other side of the corridor, Himemiya Anthy beside him. She is not a real Person, but a Character from the more or less popular anime series “Revolutionary Girl Utena“, which is my favorite one. If i’d meet her on a train, with chuchu, her friend or better… her pet, that she calls her friend (CHU! *nodnod*), I’d scream, pinch mysef, to see if I’m really awake or even run away. But in that dream I sat there, totally absent.
Next thing I remember is stepping of the train with Himemiya and Lucas, asking her, if she wanted to visit the city befor she’d travel on. Suddenly there was a panic at the station, I grep after her, not to loose her in the crowd, get someone others hand, being confused. After that, I saw me and my cousin search for her on the, again, empty station (which was much bigger than the actual Xanten Station). We didn’t find her, but some homeless man in his sleeping bag.
Because we didn’t find her, I went with my cousin to the train, they both wanted to take, which was going to the Netherlands (there is no train from Xanten to the Netherlands). I saw myself, sitting in the train, my cousin next to me. When I woke up, I still asked myself, if the October time ticket, I own to get to the university every morning, was valid for that train…
I do not remember much more….