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Meine Damen und Herren, wir haben Ton (Teil II)

Tuesday, May 12th, 2009

Josh Woodward – noch ein Name, der bei Jamendo im Moment oben auf der Liste steht. Nicht zu Unrecht, wie ich finde. Problematisch ist lediglich die Tatsache, dass er auf Jamendo bereits 4 Alben veroeffentlicht hat, die viel zu schwer in ein paar Zeilen zu bewerten – abgesehen davon habe ich 2 von diesen 4 bisher gar nicht gehoert.

Seine eigene Website ist hier zu finden.

Josh Woodwards Muisk laesst sich nur schwer in eine bestimmte Richtung draengen. In seinem Repertoire sind von duesteren Balladen (The Raven and the Swan) bis zu Easy Listening (Omaha) – durchweg jedoch ist sie gepraegt von seiner Stimme, die bis weilen zu zittern beginnt und von seiner Gitarre. Viel mehr braucht er nicht – und viel mehr gibt es auch nicht zu hoeren.

Was er allerdings mit diesem recht spartanischen Handwerkszeug verrichtet, klingt gut – so gut, dass ich keine Auswahl treffen kann was ich euch davon zu Gehoer bringen moechte. Ich empfehle euch das Album “Dirty Wings“, welches das umfassenste Bild seiner Musik bietet.

Noch eine Sache, die ihn Sympathisch macht ist, was er in seinem Blog zum Huellkurvenkrieg der mordernen Musik schreibt (EN). Entgegen dem Trend der modernen Pop-Musik mastert er seine Stuecke nicht auf maximale Lautheit, sondern versucht – auch auf das Risiko hin, Random-Hoerer zu veraergern – Dynamik und Stimmung nicht dem Technik-Wahn vieler Musikstudios weichen zu lassen.

Machts euch bequem, legt ein paar Taschentuecher und Schokolade bereit und lasst euch von Josh die Ohren abfressen.

Gruesse vom Sternensucher.

Meine Damen und Herren, wir haben Ton.

Friday, March 6th, 2009

Guten Morgen…

nachdem ich die lezten Wochen gefuehlt damit verbracht habe, den kompletten Jamendo Sound Server durchzuhoeren, habe ich mich entschlossen, euch doch ein kleines Resume zu praesentieren. Hier ein erster Teil, der laengst ueberfaellig ist.

Implizite Selbstkritik
Ein Musiker der sich selbst mit dem netten Namen “Brad Sucks” schmueckt, sagt auf dem Musikportal Jamendo selbst ueber sich: “One man band with no fans”. Das ist ziemlich lachhaft – aber Programm. ‘Brad Sucks’ erzeugt Musik, die ihre Spielzeit vorwiegend damit verbringt, Brads selbsteinschaetzung auf die Groesse eines Neutrinos herunterzuschrumpfen. Dies geschieht allerdings musikalisch auf eine sehr unterhaltsame und beschaeftigende Weise und ist keineswegs langweilig. Ausserdem trifft Brad mit seinen Texten den ein oder anderen Nerv von einigen introvertierten Nerds, die in zweifelhaften und Zweifelnden Lagen sind. Dies tut er, ohne zu bohren oder seine Musik als Werkzeug zum Wunden aufreissen zu verwenden. Der gleichgueltige Klang in seiner Stimme erinnert in gewisserweise an Beck, Ausdruck hat der Mann jedoch genug. Musikalisch liegt er eher zwischen Soundgarden und Alice in Chains. Ein Bekannter kommentierte das erste Album mit den Worten

Es stoert gar nicht, dass der Typ in jedem zweiten Lied androht, sich umzubringen. Nach spaetestens 2 Minuten spielt das gar keine Rolle mehr. Es macht einfach Spass ihm zuzuhoeren.

‘Brad Sucks’ hat auf Jamendo bislang die beiden Alben “I Don’t Know What I’m Doing” und “Out of It” veroeffentlicht. Ersteres ist ein bisschen experiemnteller als letzteres, beide sind meiner Ansicht nach echte Perlen und Dauergaeste auf meinem mobilen Unterhaltungsgeraet. Jamendo listet ihn diese Woche auf Platz 5 der internen Hoer-Statistik – die Dunkelziffer liegt bestimmt hoeher. Seine eigene Homepage findet ihr hier.

Stille Nacht….

Tuesday, December 16th, 2008

Guten Abend,

jaja, es ist wieder soweit, auch ich kann es nicht mehr leugnen: Die Weihnachtszeit ist da und zu aller lieben Menschen Freude moechte Jamendo beitragen. Mit einer Winter-Compilation aus alten Klassikern lassen sie vertraute Toene in den Haushalten erklingen, nicht ohne eine gewisse Kaufhausatmosphaere, die wir aber mal vergessen wollen.

Mit einem Schmunzeln und den besten Wuenschen fuer die kommenden Wochen gibt es diese Compilation auch bei mir zu hoeren:

Alles Gute wuenscht
der Sternensucher