
Gestern abend hatten wir spontan Lust im Bastelkeller[tm] mit einer Leidener Flasche zu spielen. Es war so spannend, dass die Luft knisterte
.

Gestern abend hatten wir spontan Lust im Bastelkeller[tm] mit einer Leidener Flasche zu spielen. Es war so spannend, dass die Luft knisterte
.
Da Hoerspiele mich nicht nur durch meine Kindheit begleiteten (oh mann, wie oft habe ich alle Kassetten die ich besass rauf und runter gehoerspielt, wenn ich krank im Bett lag) sondern auch spaeter noch immer wieder verzaubern konnten, war ich hocherfreut festzustellen, dass in meinem Freundeskreis darueber sehr enthisiastisch und lesenswert gebloggt wird.
Auf hoerspielnerd.de sind naemlich seit einiger Zeit lesenswerte Rezensionen, Tips und Kommentare zu eben diesem Thema zu lesen, die auch mich hoffentlich dieses Interesse weitertragen lassen. Wünschen wir der Autorin nunmehr viel Erfolg und Ausdauer
– nicht ganz ohne Eigennutz – auf dass sie so weitermachen kann wie bisher. Ein erster Blick ist verpflichtend, jeder weitere wird mit einer breiten Auswahl an tiefgruendigen Hoerspieltips reich belohnt.
Gruesse von der Blumenwiese,
der Sternensucher
Hallo liebe Leserin, hallo lieber Leser,
es ist mal wieder soweit, der 14. Februar steht ins Haus – Valentinstag. Nicht so ganz ohne ein bisschen Schwermut ueberkommt mich dieser Tag jedes Jahr, enn es darum geht, dem/derjenigen eine Freude zu machen, die einem am Herzen liegen eine Freude zu machen und ein Zeichen zu setzen. Doch jedes Jahr aufs neue ist es schwer, sich zwischen Buhlen der Blumen- und Suesswarenindustrie (nichts fuer Ungut, Danny) und dem Wunsch jemandem eine Freude zu machen zu entscheiden.
Aber wie so oft, beginne ich nachzudenken, wenn es auf den Fruehling zugeht und wie so oft erkenne ich dabei, dass die Richtung in die ich gehe nicht die richtige und die Melancholie nicht die richtige Stimmung ist fuer diese Zeit. Vielleicht erkenne ich zu selten, was ich eigentlich habe an dem was ich habe – und das kommt ganz ohne Blumen und Pralinen aus. Sich darin zu versenken fuehrt einen nicht daraus hinaus.
Und dann stelle ich mir eine ganz allgemeine Frage zum Valentinstag – dem vermeindlichen Tag der Liebenden: Wozu? Wozu brauchen wir einen Tag an dem wir uns erinnern, wie wichtig uns jemand ist, wenn wir uns dessen gar nicht mehr so richtig bewusst waren? Sind nicht Blumen und Pralinen viel zu sehr eine abgedroschene Entschuldigung fuer die vielen versaeumten Gelegenheiten ausserhalb dieses festen Rahmens? Fuer mich klingt das eher nach einem “Egal wie wenig nah ihr euch noch seid, heute liebt euch. .o(Damit die Kasse klingelt!)” … und danach, davor? Was ist den Rest der Zeit Wozu braucht es einen Tag fuer ein Gefuehl? Wir haben auch keinen Wut-Tag – und ich vermute die Porzellan-Industrie waere von der Idee hellauf begeistert. Wie viel ist eine Aufmerksamkeit wert, die aus einem Zwang und nicht von Herzen kommt? Und von mir aus nehmt das als Ausdruck meiner Frustration oder Wahnvorstelung – ich finde es noch immer komisch.
Trotzdem versuche ich hier ein kleines Praesent zu veraeussern – in Digitalform, es ist also genug fuer alle da: Ein kleines Wallpaper. Ich lass das aber einfach mal so stehen. Das bisschen Elektromantik muss man ja nicht durch lange Erklaerungen davonjagen.
Alles liebe euch, und einen Menschen der euch liebt und das auch zeigt wuenscht
Der Sternensucher