Wie lange ists her, dass ich mich das letzte mal gemeldet habe? Ziemlich genau 2 Monate glaube ich und es gaebe genug, was ich zu erzaehlen haette. Das meiste ist allerdings eh redundant, da ihr es entweder schon wisst oder es euch egal sein wird (oder beides?
). Soviel, ich habe den Arbeitgeber gewechselt, ich bin umgezogen und das alles ist jetzt fast 2 Monate her. Meine neue Wahlheimat ist Dortmund und ich freue mich, hier damit weiter zu machen, womit ich in Xanten am Niederrhein angefangen habe.
Tatsache ist, dass ich hier an meinem neuen Schreibtisch sitze und alles schon wieder so ist wie vorher. Ich hocke zwar noch immer im Chaos meiner Umzugskartons, aber ich trotte morgends von meinem Bett zur Arbeit, abends andersherum, ein paar Umwege uebers Bad, das wars. Die Frage nach dem Sinn ist immer irgendwie scheisse, ich weiss, aber sie kommt halt hoch. Und jeden Tag luegt man in der Gegend herum… die Leute fragen einen “Morgen, na wie gehts?” … und es ist die Kollegin von der man genau weiss, sie fragts nur um irgendwie so zu tun als wollte sie eine Verbindung aufbauen… schliesslich ist man ein Team. Und man sagt “Danke gut, ich hoffe bei dir auch alles klar…” oder “Och joa…” … es geht sie einfach nichts an. Es ist nicht die Arbeit, es ist nicht die Wohnung und es ist auch nicht die neue Stadt… aber irgendetwas laeuft hier maechtig schief – nicht wegen dem Luegen oder den Kollegen, aber dem Grund dafuer. Ich habe da langsam keine Lust mehr drauf. Ich meine, wo fuehrt das hin? Es kann doch nicht alles sein, der Austausch zwischen arbeiten und Ueberleben… nicht leben. Wenn es einem Materiell gut geht, man Freunde hat, die fuer einen da sind und ein Dach ueber dem Kopf… man koennte denken “Was fehlt einem da noch?” und es ist klar, es gibt eine Antwort weil etwas fehlt, man merkt ja dass etwas fehlt – was ist dann falsch? Was fehlt? Verdammte scheisse… ich weiss es genau und kann es mir nur nicht schon wieder eingestehen
. Nicht nachdem ich gerade angefangen habe zu vergessen…
Einen schoenen Abend trotz allem an euch,
euer Sternensucher