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	<title>Dear Ladies and Gentlemen,  my fellow crawlbots...</title>
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	<description>ein Blog der Jpoetry.net Fantasieburg</description>
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		<title>Es geschehen dieserzeit noch Wunder&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 11:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
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		<description><![CDATA[	Sind wir mal lexikalisch kleinkariert, so fehlt dem Wortschatz der deutschen Sprache das Verb &#8220;wundern&#8221; &#8230; weniger in seiner vorhandenen reflexiven Form &#8220;sich wundern&#8221;, sondern im Sinne, Dinge zu tun, ueber die man sich &#8211; dann auch gerne reflexiv &#8211; wundern kann. Bein KVB in Koeln hat man dies gemerkt und direkt versucht, Abhilfe zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p style="text-align: justify;">Sind wir mal lexikalisch kleinkariert, so fehlt dem Wortschatz der deutschen Sprache das Verb &#8220;wundern&#8221; &#8230; weniger in seiner vorhandenen reflexiven Form &#8220;sich wundern&#8221;, sondern im Sinne, Dinge zu tun, ueber die man sich &#8211; dann auch gerne reflexiv &#8211; wundern kann. Bein KVB in Koeln hat man dies gemerkt und direkt versucht, Abhilfe zu schaffen. Mit Erfolg.</p>
	<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-539" title="Lohnt Bahnfahren noch?" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/bahn.png" alt="Lohnt Bahnfahren noch?" width="320" /></p>
	<p>Den Kölner Verkehrsbetrieben gelingt naemlich in diesen Tagen eine hoechst wundersame Aktion: Sie kuendigt Mitarbeitern (unseres Unternehmens, nach Angaben der Personalabteilung auch anderen Firmen) ohne langen Vorlauf zum 1.6. die JobTickets. Dies ist Teil eines neuen Tarifmodells für Zeitfahrkarten im Raum des VRS, ueber den sich dieser allerdings relativ bedeckt haelt.</p>
	<p>Der <a title="VRS - Verkehrsverbund Rhein Sieg" href="http://www.vrsinfo.de" target="_blank">Verkehrsverbund Rhein Sieg</a> unterscheidet in seinem <a title="VRS - JobTicket Tarifmodell" href="http://vrsinfo.de/3_7_1.php" target="_blank">JobTicket-Tarifmodell</a> zwischen Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und Unternehmen genau oder mehr als 50 Mitarbeitern. Erstere Unternehmen beziehen das JobTicket guenstig fuer jeden Mitarbeiter, der interessiert ist. Das ist klasse, weil die 2 Bahn-Pendler einer Beispielfirma nicht fuer die 47 anderen Mitarbeiter mitbezahlen muessen.<br />
Firmen mit 50 oder mehr Mitarbeitern muessen das Jobticket grundsaetzlich fuer alle staendig beschaeftigten Mitarbeiter beziehen. Stellt unsere Beispielfirma also einen weiteren Mitarbeiter ein, der &#8211; sei es drum &#8211; auch mit der Bahn kommt, so muss nach dem VRS Tarifmodell dieses Unternehmen anstatt bislang 2 oder eben nun 3 Tickets auf einmal 50 JobTickets beziehen. Moechte das Unternehmen diese 3 Bahn-Pendler nun nicht zum Ziel ewiger Sticheleien und Gewaltphantasien der Kollegen machen, verpflichtet es nicht alle 50 Mitarbeiter zum Kauf des Tickets &#8211; auch wenn das vielleicht ein sinniger Weg waere. Nein &#8211; es wird entweder den Betrag fuer die 50 Tickets auf die 3 Mitarbeiter umlegen und diese finanziell ruinieren, oder es wird keine JobTickets mehr zur Verfuegung stellen. So der Status aktuell.</p>
	<p>Bisher war es Firmen mit mehr als 50 Mitarbeitern auch moeglich, sich einer Dachgesellschaft anzuschliessen und durch diese nur die benoetigte Zahl Mitarbeiter ein JobTicket zu beziehen, sofern sie nicht mehr als 50 Fahrkarten abnehmen wollten. Durch den Zusammenschluss der Unternehmen zu einer Bezugsgemeinschaft war so ein sehr guenstiger Vertrag mit dem VRS moeglich und die Belastung der Mitarbeiter relativ gering. In meinem Fall sprechen wir da von <strong>40 Euro</strong> mtl. Durch die Umstellung auf das oben beschriebene Tarifmodell muss das Unternehmen fuer das ich arbeite sich nun dafuer entscheiden, etwa 50 Mitarbeiter &#8220;auf die Strasse zu setzen&#8221;, denn die Schiene ist kein gangbarer Weg mehr. Diese Personen muessten fuer die etwa 200 Mitarbeiter zahlen &#8211; ein verpflichtender Bezug des Jobtickets ist nicht vorgesehen. Der Preisvorteil gegenueber einer herkoemmichen gleichwertigen Zeitfahrkarte entfaellt &#8211; und diese ist mit knapp <strong>205 Euro</strong> mtl. im Einzelkauf und etwa 176 Euro mtl. im Jahres-Abo schon teuer genug. Fuer die Strecke von 11km, die ich in Zukunft morgens zwischen Troisdorf und Köln zur Arbeit zuruecklege entfallen auf ein Monatsabo etwa <strong>90 Euro</strong> mtl. in beiden Fällen, einzeln etwas mehr, im Abo etwas weniger. Dies steht in keinem Verhältnis zur erhaltenen Leistung, insbesondere wenn man bedenkt, dass man nichteinmal bis Leverkusen oder Bonn fahren kann &#8211; zumindest letzteres liegt von Troisdorf nicht weiter weg als Köln. Zeitfahrkarten fuer den gesamten Bereich des <a title="VRR - Verkehrsverbund Rhein Ruhr" href="http://www.vrr.de" target="_blank">Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr</a>, der fast das gesamte Ruhrgebiet abdeckt, kosten im Vergleich knapp <strong>120 Euro</strong> im Monat.</p>
	<p>Dies ist allerdings ein Problem, was mehrere Verkehrtsunternehmen mit viel Hinterland und wenig Stadtinfrastruktur trifft. In der <a title="VGN - Verkehrsgemeinschaft Niederrhein" href="http://www.vgn-online.de/" target="_blank">Verkehrsgemeinschaft Niederrhein</a> herrscht eine ganz aehnliche Situation.  Wenig frequentierte Strecken sollen durch die Berufspendler auf den Hauptstrecken finanziert werden. Doch was, wenn diese insbesondere auf kuerzeren Strecken wieder das Auto fuer sich entdecken? Bei einem Monatspreis von 176 Euro denkt der ein oder andere mit Sicherheit ueber einen kleinen Zweitwagen &#8211; oder viel schlimmer &#8211; ueber die Anschaffung eines Erstfahrzeuges nach. Die Vorteile klingen dann wieder in den Ohren: Flexibilitaet, Eigenständigkeit und die Unabhaengigkeit vom Geltungsraum. Die Entscheidungszeit von etwa 3 Wochen, die uns der VRS wenigstens zugesteht, macht die Entscheidung noch leichter, zudem müssen Monatsabonements bis zum 10. des Monats vor dem ersten Gültigkeitsmonats abgeschlossen sein, moechte man nicht mit ueber 30 Euro in Vorleistung gehen.<br />
Folgen diesem Gedanken ausser mir noch weitere Kollegen, so setzt sich der Preistrend der Verkehrsbetriebe fort&#8230; noch weniger Pendler tragen die immer hoeheren Kosten. Noch weniger Strecken werden befahren. Noch weniger Flexibilitaet, Eigenständigkeit und Geltungsraum fuer die Oeffentlichen Verkehrsmittel.</p>
	<p>Das wissend habe ich mich dennoch fuer ein eigenes Auto entschieden, nachdem ich den Preis fuer die Monatskarte und die Kosten fuer Fahrten ausserhalb des VRS &#8211; also zu meinen Freunden &#8211; aufgerechnet habe. Schade lieber VRS. Die optimale Bahn-Verkehrslage meiner neuen Wohnung (von der ich hier absichtlich noch nichts erzaehlt habe), das JobTicket, die entstehenden Kosten&#8230; das alles war mit ein Grund, in dieses Gebiet zu ziehen. Ich werde die morgentlichen mueden Gesichter vermissen, die Gespraeche, die man ab und zu gefuehrt hat&#8230;</p>
	<p>Es bleibt also nur zu hoffen, dass sich dieser Trend trotz allem nicht fortsetzt, damit nicht in 5 Jahren schon die dann privatisierten Bahnstrecken leer und nur noch alle 4 Stunden fahren.</p>
	<p>Soviel dann zum Thema &#8220;Pendler auf die Schiene bringen&#8221; &#8211; wir werden uns noch alle wundern.</p>
	<p>Gruss vom Sternensucher.
</p>
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		<title>Meine Damen und Herren, wir haben Ton (Teil II)</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 09:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Bilder und deren Rahmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Free MP3]]></category>
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		<description><![CDATA[	Josh Woodward &#8211; noch ein Name, der bei Jamendo im Moment oben auf der Liste steht. Nicht zu Unrecht, wie ich finde. Problematisch ist lediglich die Tatsache, dass er auf Jamendo bereits 4 Alben veroeffentlicht hat, die viel zu schwer in ein paar Zeilen zu bewerten &#8211; abgesehen davon habe ich 2 von diesen 4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a title="Josh Woodward" href="http://www.jamendo.com/en/artist/joshwoodward" target="_blank">Josh Woodward</a> &#8211; noch ein Name, der bei <a title="Jamendo" href="http://www.jamendo.com/" target="_blank">Jamendo</a> im Moment oben auf der Liste steht. Nicht zu Unrecht, wie ich finde. Problematisch ist lediglich die Tatsache, dass er auf Jamendo bereits 4 Alben veroeffentlicht hat, die viel zu schwer in ein paar Zeilen zu bewerten &#8211; abgesehen davon habe ich 2 von diesen 4 bisher gar nicht gehoert.</p>
	<p>Seine eigene Website ist <a title="Josh Woodward (website)" href="http://www.joshwoodward.com/" target="_blank">hier</a> zu finden.</p>
	<p>Josh Woodwards Muisk laesst sich nur schwer in eine bestimmte Richtung draengen. In seinem Repertoire sind von duesteren Balladen (The Raven and the Swan) bis zu Easy Listening (Omaha) &#8211; durchweg jedoch ist sie gepraegt von seiner Stimme, die bis weilen zu zittern beginnt und von seiner Gitarre. Viel mehr braucht er nicht &#8211; und viel mehr gibt es auch nicht zu hoeren.</p>
	<p>Was er allerdings mit diesem recht spartanischen Handwerkszeug verrichtet, klingt gut &#8211; so gut, dass ich keine Auswahl treffen kann was ich euch davon zu Gehoer bringen moechte. Ich empfehle euch das Album &#8220;<a title="Dirty Wings - Album Page" href="http://www.joshwoodward.com/mod/song/view_album.php?album_id=8" target="_blank">Dirty Wings</a>&#8220;, welches das umfassenste Bild seiner Musik bietet.</p>
	<p>Noch eine Sache, die ihn Sympathisch macht ist, was er in seinem Blog zum Huellkurvenkrieg der mordernen Musik <a title="Are My Songs Too Quiet?" href="http://www.joshwoodward.com/n/are_my_songs_too_quiet.html&amp;showResults=1" target="_blank">schreibt</a> (EN). Entgegen dem Trend der modernen Pop-Musik mastert er seine Stuecke nicht auf maximale Lautheit, sondern versucht &#8211; auch auf das Risiko hin, Random-Hoerer zu veraergern &#8211; Dynamik und Stimmung nicht dem Technik-Wahn vieler Musikstudios weichen zu lassen.</p>
	<p>Machts euch bequem, legt ein paar Taschentuecher und Schokolade bereit und lasst euch von Josh die Ohren abfressen.</p>
	<p>Gruesse vom Sternensucher.
</p>
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		<title>getraeumt [Snippet]</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 19:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[	Gemeinsam sitzen sie in der Luft in diesem Grossen Raum, dessen Waende aus massiven Metallplatten bestehen. Woher das Licht kommt ist nicht zu erkennen, die quadratischen Metallplatten jedoch erscheinen in ihrer vollstaendigen Kuehle und bedrueckenden Stille um sie herum. Ein eiskalter Kubus aus Metall genau in dessen Mitte im Schneidersitz sich gegenueber diese beiden Seelen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Gemeinsam sitzen sie in der Luft in diesem Grossen Raum, dessen Waende aus massiven Metallplatten bestehen. Woher das Licht kommt ist nicht zu erkennen, die quadratischen Metallplatten jedoch erscheinen in ihrer vollstaendigen Kuehle und bedrueckenden Stille um sie herum. Ein eiskalter Kubus aus Metall genau in dessen Mitte im Schneidersitz sich gegenueber diese beiden Seelen in der Luft.</p>
	<p>Sie starrt mich an. Leer und doch nicht annaehernd so kalt und ziellos wie die Atmosphaere um uns herum. Ich starre zurueck. Stille. Dann oeffne ich meinen Mund. &#8220;Leere&#8221;, sage ich. Sie starrt weiter.</p>
	<p>Er starrt mich an. Ziellos, doch nicht annaehernd so Leer wie der Raum in dem wir schweben. Ich starre zurueck. Er oeffnet seinen Mund. &#8220;Leere&#8221; durchbricht die Stille. Ein Wort ohne Inhalt hallt zwischen dem Metall. Der einzige brechende Punkt sind wir, Ist er, bin ich.</p>
	<p>&#8220;Leere&#8221; verhallt langsam. Sie starrt weiter, leer, aber warm. Sie wartet, bis Stille die Leere wieder abloest, dann oeffnet Sie den Mund. &#8220;Ewigkeit&#8221;, sagt sie und die Worte hallen wider, ein Echo an den Waenden und in meinem Kopf. Sie verschwimmt vor meinen Augen, waehrend der Rest des Raumes stabil bleibt. Ihr Bild zerfaellt zu einer Wolke aus farbigem Rauch, der ebenso wie das Echo, langsam in den Ritzen des Raumes versickert.</p>
	<p>Ich hoere die Leere verhallen, langsam, fast stillstehend. Wie Luft legt sich das Wort um mich, umfasst mich, laesst meine Gedanken schwinden. Ewige Leere. Ich oeffne meinen Mund. &#8220;Ewigkeit&#8221; &#8211; ein Wort der Akzeptanz, des Ausblicks auf ewige Leere. Ich spuere wie ich verschwimme, mich aufloese, eins werde mit dem Raum. Dann verliere ich mein Bewusstsein, bin nicht mehr. Ich hoere auf zu existieren, fuer immer.</p>
	<p>&#8220;Einsamkeit&#8221; verlaesst meine Lippen. Kein warmer leerer Blick mehr, der an mir haftet. Nur an mir noch kann sich die Einsamkeit brechen. Nur ich kann sie verhallen lassen, in diesem leeren kalten Raum</p>
	<p><em>(ein leicht surrealer Traum, den ich vor einiger Zeit hatte&#8230; hat mich etwas inspiriert hier)</em>
</p>
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		<title>Einsame Favoriten</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 19:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Bilder und deren Rahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Das Blog hat ein favicon&#8230;
	Nur damit IRGENDWER erkennt was das ist:
	
	Burg unter den Sternen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Das Blog hat ein favicon&#8230;</p>
	<p>Nur damit <span style="text-decoration: underline;">IRGENDWER</span> erkennt was das ist:</p>
	<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-527 aligncenter" title="Das Favicon in gross..." src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/blogjpoetrycomfacivon.png" alt="Das Favicon in gross..." /></p>
	<p style="text-align: center;">Burg unter den Sternen.</p>
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		<title>Königliche Grafen</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2009/04/27/konigliche-grafen/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 18:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
<b>Warning</b>:  Invalid argument supplied for foreach() in <b>/var/www-vhosts/blog.jpoetry.com/wp-content/plugins/autometa/autometa.php</b> on line <b>364</b><br />
		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
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		<description><![CDATA[	Wie die meisten von euch wissen, bin ich ein stinkfaules Wesen. Ich bin so faul, dass ich &#8211; waere ich nicht so schuechtern und brav (lacht nur) &#8211; vermutlich tageweise ohne Kleidung herumlaufen wuerde, weil ich zu faul waere mich anzuziehen.
	Dieser Umstand fuehrt mich viel zu oft an die Theke einer der vielen BurgerKing-Filialen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wie die meisten von euch wissen, bin ich ein stinkfaules Wesen. Ich bin so faul, dass ich &#8211; waere ich nicht so schuechtern und brav (lacht nur) &#8211; vermutlich tageweise ohne Kleidung herumlaufen wuerde, weil ich zu faul waere mich anzuziehen.</p>
	<p>Dieser Umstand fuehrt mich viel zu oft an die Theke einer der vielen BurgerKing-Filialen, die zwischen meiner Arbeitsstelle, der Schule und der Haustuer liegen. Das macht auf dauer nicht nur unzufrieden, es kann auch zu Fettleibigkeit fuehren, wenn man es uebertreibt &#8211; wo ich gerade bei bin. Ich darf mir zwar des oefteren anhoeren, ich koennte ein paar Kilos hier und da (und dort) ganz gut gebrauchen, aber man muss ja nicht uebertreiben, bis es dann zu spaet ist.</p>
	<p>Da mir vollkommen klar ist, auf was ich da zusteuere, habe ich mir einen Mehrteiligen Plan ausgedacht. Ein kleiner und relativ uninteressanter Teil ist, dass ich bald in der Situation bin, oefter mal was zu kochen &#8211; der viel interessantere Teil ist, dass ich mir ein <a title="Munin" href="http://munin.projects.linpro.no/" target="_blank">Munin</a>-Plugin in python gehackt habe, was generische Zaehlerentwicklungen festhalten kann. <a title="Munin" href="http://munin.projects.linpro.no/" target="_blank">Munin</a> ist ein Netzwerk-Framework zur Erfassung und langfristigen Visualisierung von Zahlenwerten in Rechnernetzen &#8211; zum Beispiel fuer schoene Graphen zur Temperaturentwicklung auf dem Dachboden oder zur Visualisierung der Entwicklung der Festplattenbelegung.</p>
	<p>Eigentlich war dieses Plugin fuer was anderes gedacht, aber dann kam mir die Idee, ich koennte ja auch mein BurgerKing-Konsumverhalten grafisch darstellen lassen. Das koennte mich davon abhalten, da weiter zu konsumieren, da mein Konsumverhalten so fuer eine breite Menschenmenge sichtbar wuerde, die mich dafuer jedes mal kraeftig ausschimpfen sollte, wenn ich wieder mal da war.</p>
	<p style="text-align: center;">
	<p><div class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://misc.jpoetry.net/bk-munin/sums-week.png" target="_blank"><img title="Konsumierte Produkte - Verlauf der letzten Woche" src="http://misc.jpoetry.net/bk-munin/sums-week.png" alt="Konsumierte Produkte - Verlauf der letzten WOche" width="400" /></a><p class="wp-caption-text">Konsumierte Produkte - Verlauf der letzten Woche</p></div></p>
	<p>Bisher ist das leider kraeftig nach hinten los gegangen &#8211; wie man deutlich sehen kann. Gezeigt ist die Summe der konsumierten Produkte seit dem 22.4.2009.</p>
	<p>Ich erwarte eure Schimpfe minuetlich.</p>
	<p>Es gruesst ein uebersaettigter Sternensucher.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einmal noch Richtung Oberbilk&#8230;</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2009/04/27/einmal-noch-richtung-oberbilk/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 11:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
<b>Warning</b>:  Invalid argument supplied for foreach() in <b>/var/www-vhosts/blog.jpoetry.com/wp-content/plugins/autometa/autometa.php</b> on line <b>364</b><br />
		<category><![CDATA[Arbeit/Uni]]></category>
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		<description><![CDATA[	Hallo meine Lieben,
	letzte Woche endete endlich und nach nicht viel mehr als 3 Jahren Warten die Berufsschulzeit meiner Ausbildung zum Fachinformatiker SI. &#8220;Ein letztes Mal&#8221;, dachte ich, &#8220;nach Duisburg zum Berufskolleg.&#8221;. In einer mehr oder weniger feierlichen Stimmung beendeten einige wichtige Figuren aus der Schulzeit die Unterrichtstage mit der ein oder anderen Rede und uebergaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Hallo meine Lieben,</p>
	<p>letzte Woche endete endlich und nach nicht viel mehr als 3 Jahren Warten die Berufsschulzeit meiner Ausbildung zum Fachinformatiker SI. &#8220;Ein letztes Mal&#8221;, dachte ich, &#8220;nach Duisburg zum Berufskolleg.&#8221;. In einer mehr oder weniger feierlichen Stimmung beendeten einige wichtige Figuren aus der Schulzeit die Unterrichtstage mit der ein oder anderen Rede und uebergaben die Zeugnisse an die Opfer. Alkohol durfte nicht fehlen, und so wurden die knapp 100 Schuelerinnen und Schueler (wobei die Zahl der maennlichen Schueler etwa 95% der Menge ausmachten und etwa 98% der Masse) auch noch mit Sekt versorgt.</p>
	<p>Fuer mich ist das das Ende eines Abschnittes meines beruflichen Werdegangs, der mir besonders 2 Dinge vermittelt hat: Erstens lernt es sich alleine am besten, zweitens hat man kaum Chancen auf einen guten Job, wenn man sich nicht selbst weiterbildet. Der Berufsschul-Stoff deckt nichtmal einen Bruchteil dessen ab, was man im spaeteren Berufsleben braucht und leider ist er nicht mehr auf dem neusten Stand. Insbesondere einige Fachlehrer verweigern sich auch strikt den Neuerungen der Technik und preisen altbackene Technik in nie dagewesener Form als den heiligen Gral an &#8211; walzen alles Platt was ihnen einen Weg in die Realitaet zeigen moechte.</p>
	<p>Meine anfaengliche Hoffnung auf &#8220;das letzte Mal&#8221; wurden jedoch bitter enttaeuscht, als ich das Zeugnis aufschlug. Den Bildungsgang &#8220;IT-Systemelektroniker&#8221;, dessen erfolgreicher Abschluss mir damit bescheinigt wurde, habe ich seit fast 2 Jahren nicht mehr besucht. Naja&#8230; dann muss ich wohl noch einmal in die U79 Richtung Oberbilk steigen und ein berichtigtes Dokument abholen&#8230;</p>
	<p>Auf bald,</p>
	<p>der Sternensucher
</p>
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		<title>Schienen-Reim</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2009/04/23/schienen-reim/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 19:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Bahnbrechendes]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder und deren Rahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurze Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Schnipsel]]></category>

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		<description><![CDATA[	
	Ein altes Gedicht von mir und ein altes Photo von mir finden zusammen. Ganz klassisch &#8211; ich finde, auch wenn es nicht hier hin passt, gehört es hier hin.
	Und hoffen wir &#8211; in unserer Identität als Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer &#8211; dass wir nicht in der Nähe sind, wenn dieser Traum wahr wird.
	Gruss vom Sternensucher
	P.S.: Manche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="aligncenter size-full wp-image-516" title="Zwei Seelen" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/zwei_seelen_400.jpg" alt="Zwei Seelen (2002)" /></p>
	<p>Ein altes Gedicht von mir und ein altes Photo von mir finden zusammen. Ganz klassisch &#8211; ich finde, auch wenn es nicht hier hin passt, gehört es hier hin.</p>
	<p>Und hoffen wir &#8211; in unserer Identität als Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer &#8211; dass wir nicht in der Nähe sind, wenn dieser Traum wahr wird.</p>
	<p>Gruss vom Sternensucher</p>
	<p>P.S.: Manche Sterne findet man in der Bahn&#8230; auch wenn sie recht schnell wieder weit weg sind.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf die Ohren&#8230;</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2009/04/19/auf-die-ohren/</link>
		<comments>http://blog.jpoetry.com/2009/04/19/auf-die-ohren/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 11:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Nerds]]></category>

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		<description><![CDATA[	Da Hoerspiele mich nicht nur durch meine Kindheit begleiteten (oh mann, wie oft habe ich alle Kassetten die ich besass rauf und runter gehoerspielt, wenn ich krank im Bett lag) sondern auch spaeter noch immer wieder verzaubern konnten, war ich hocherfreut festzustellen, dass in meinem Freundeskreis darueber sehr enthisiastisch und lesenswert gebloggt wird.
	Auf hoerspielnerd.de sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Da Hoerspiele mich nicht nur durch meine Kindheit begleiteten (oh mann, wie oft habe ich alle Kassetten die ich besass rauf und runter gehoerspielt, wenn ich krank im Bett lag) sondern auch spaeter noch immer wieder verzaubern konnten, war ich hocherfreut festzustellen, dass in meinem Freundeskreis darueber sehr enthisiastisch und lesenswert gebloggt wird.</p>
	<p>Auf <a title="hoerspielnerd.de" href="http://hoerspielnerd.de" target="_blank">hoerspielnerd.de</a> sind naemlich seit einiger Zeit lesenswerte Rezensionen, Tips und Kommentare zu eben diesem Thema zu lesen, die auch mich hoffentlich dieses Interesse weitertragen lassen. Wünschen wir der Autorin nunmehr viel Erfolg und Ausdauer <img src='http://blog.jpoetry.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  &#8211; nicht ganz ohne Eigennutz &#8211; auf dass sie so weitermachen kann wie bisher. Ein erster Blick ist verpflichtend, jeder weitere wird mit einer breiten Auswahl an tiefgruendigen Hoerspieltips reich belohnt.</p>
	<p>Gruesse von der Blumenwiese,</p>
	<p>der Sternensucher
</p>
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		</item>
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		<title>Ein ungewollter Neuanfang</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2009/04/16/ein-ungewollter-neuanfang/</link>
		<comments>http://blog.jpoetry.com/2009/04/16/ein-ungewollter-neuanfang/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 05:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
<b>Warning</b>:  Invalid argument supplied for foreach() in <b>/var/www-vhosts/blog.jpoetry.com/wp-content/plugins/autometa/autometa.php</b> on line <b>364</b><br />
		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Admins]]></category>
		<category><![CDATA[mdadm]]></category>
		<category><![CDATA[Pech]]></category>
		<category><![CDATA[raid]]></category>

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		<description><![CDATA[	Eigentlich bin ich ja ein geduldiger Mensch und eigentlich nehm ich die meisten Dinge gar nicht so schwer &#8211; anders als die Leute hier im Zug heute morgen, die schon wegen einer Verspaetung von 10 Minuten wegen Bauarbeiten am Gleis (vor Einfahrt) ein Theater machen, als ginge es um ihre Existenz. Lieber puenktlich im Grab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Eigentlich bin ich ja ein geduldiger Mensch und eigentlich nehm ich die meisten Dinge gar nicht so schwer &#8211; anders als die Leute hier im Zug heute morgen, die schon wegen einer Verspaetung von 10 Minuten wegen Bauarbeiten am Gleis (vor Einfahrt) ein Theater machen, als ginge es um ihre Existenz. Lieber puenktlich im Grab dank kaputten Gleisen? Naja&#8230; als dann um 5:30 von einem Fahrgast protestiert &#8220;Die sollen das doch in der Nacht machen!&#8221;, hab ich dann entgueltig weggehoert und in Ruhe auf den Zug gewartet&#8230;<br />
Aber ich war bei meiner eigenen Geduld. Die meisten Dinge nehm ich leicht und es dauert wirklich eine ganze Weile, bis mich etwas so sehr nervt , dass ich an die Decke gehe. Gestern hat mich allerdings der ganze Abend so sehr genervt, dass ich auch 200m Deckenhoehe muehelos ueberbrueckt haette. Warum? Das ist verhaeltnismaessig einfach, wenn auch eine so bloede Verkettung ungluecklicher Umstaende und Dummheiten, dass ich fast nicht drueber zu sprechen wage &#8211; in der Angst, alleine darueber nachzudenken wuerde mich durchs Zugdach befoerdern.</p>
	<p>Am Dienstag Morgen wachte ich vollkommen zu spaet (5:30, wie oben zu sehen bin ich da oft schon am Bahnhof) auf und beschloss daraufhin einen Zug spaeter zu nehmen und mich nicht noch abzuhetzen um in den verbleibenden 15 Minuten moeglicherweise in der Eile nur halb bekleidet am Bahnhof zu erscheinen. Ich nahm mein Netbook zur Hand &#8211; welches auf dem Bett liegt fuer eben solche Fälle und das allmorgentliche Checkup &#8211; und las meine Mail. Eine Systembenachrichtigung fiel mir besonders ins Auge, sie kam von meinem Fileserver und las sich etwa so:</p>
	<pre>Date: Tue, 14 Apr 2009 04:12:27 +0200
From: mdadm monitoring &lt;root@utena&gt;
To: root@utena
Subject: Fail event on /dev/md0:utena   
	
A Fail event had been detected on md device /dev/md0.
It could be related to component device /dev/sdc2.
	
P.S. The /proc/mdstat file currently contains the following:
Personalities : [raid6] [raid5] [raid4]
md0 : active raid5 sda2[0] sdc2[3](F) sdb2[1]
      781128320 blocks level 5, 64k chunk, algorithm 2 [3/2] [UU_]
unused devices: &lt;none&gt;</pre>
	<p>Naja&#8230; eine Platte weg im RAID 5? Dafuer isset ja da, nich? Ich hatte eigentlich nicht vor gehabt, gerade Festplatten zu kaufen, aber gut.<br />
Bei dem System handelt es sich uebrigens um meinen Fileserver, welcher so ziemlich alle Daten meiner Maschinen sichert und auch Daten vorhaelt, die aus alten Sicherungen behalten werden sollten. Als ich mich dann auf der Maschine einloggen wollte, um nachzusehen, was denn passiert war, begruesste mich selbige anstatt mit einem Prompt mit einem einsilbigen &#8220;Input/Output Error&#8221; und ueberliess mich meinem Informationshunger. Ein kurzer Gang in die Kueche verriet, dass die Email nicht dem aktuellen Stand der Dinge entsprach. /proc/mdstat sah naemlich eher so aus:</p>
	<pre>Personalities : [raid6] [raid5] [raid4]
md0 : active raid5 sda2[0] sdc2[3](S) sdb2[1](S)
      781128320 blocks level 5, 64k chunk, algorithm 2 [3/1] [U__]
unused devices: &lt;none&gt;</pre>
	<p>Und warum auch immer die ehemals ausgefallene Platte dort als Spare auftauchte (und eben eine weitere), es konnte nichts gutes heissen. Die Tatsache alleine, dass laut Systemprotokoll die Platten in einem Abstand von ca 60 Sekunden aus dem Array flogen, machte mich skeptisch. Gleichsam war ich allerdings sicher, dass ich nichts haette tun koennen. Nach einem spontanen Plattentausch um 4:12 haette es bestimmt keinen kompletten rebuild in 60 Sekunden gegeben. Ich fuhr also zur arbeit, in der Sicherheit, es sei nur ein Kabel verrutscht oder soetwas banales.</p>
	<p>Eine Abentliche Inspektion der Platten warf ein anderes Bild auf den Ablauf. Es schein als seien tatsaechlich 2 HDDs innerhalb einer Minute ueber die Wupper gegangen. Trotzdem die Wupper ja relativ schmal ist und so flach, dass selbst Elefanten in ihr schwimmen koennen, scheiterten saemtliche Versuche, Teile der Daten wiederherzustellen. Aufgrund der Tatsache, dass es 1:00 Uhr war, bis ich das feststellte und um 5:00 der Wecker wieder Laerm machen wuerde, vertagte ich weitere Versuche auf gestern &#8211; was vielleicht ein Fehler war.</p>
	<p>Nach der Arbeit schritt ich gestern &#8211; bewaffnet mit einem USB-Stick &#8211; an meinen Arbeitsrechner in dem sich 5 Platten mit diversen Daten befinden. Meine Absicht war, den USB-Stick mit einer grml-Installation auszustatten, um den Fileserver davon starten zu koennen. Ich steckte den USB-Stick an und wollte ihn nullen, um bootsektor und co von eventuellen Debian-Installer Resten zu reinigen. Nullen tat ich stattdessen eine der eingebauten Festplatten, da ich das falsche Device angab. Dies merkte ich nach etwa 2GB geschriebenen Nullen auf ein Crypt-Volume -&gt; Daten im Po. Das Elend nahm jedoch kein Ende&#8230; nach Schreiben des grml-Mediums auf den USB-Stick installierte ich syslinux in das falsche Volume &#8211; ebenfalls ein Crypt-Volume &#8211; was die Systemplatte des Arbeitsrechners und mein Homedir mit vielen gesammelten Werken &#8211; zumindest Datenmaessig &#8211; ins Jenseits befoerderte. Ich wess, dass syslinux normalerweise prueft, ob sich auf den angegebenen Device um ein FAT-Dateisystem handelt oder nicht &#8211; ich wuerde gerne wissen, was hier schief gegangen ist. Jeder halbwegs vernuenftige Mensch wird mich jetzt fragen wollen &#8220;Warum spielst du nicht einfach die Backups zurueck?&#8221; &#8211; ganz einfach: Die lagen auf dem Fileserver zu dessen Rettung ich zu eilen aufgebrochen war.</p>
	<p>Wieder angekommen in der Kueche, wo mein Netbook per SSH auf dem inzwischen auf wunderbare Weise bootfaehigen grml-USB-Stick im Fileserver herumfrickelte, setzte ich mich hin um zu retten was zu retten war.I ch verbrachte so einige Stunden und wollte nur kurz aufstehen um im anderen Raum etwas zu holen. Dabei fiel mir das Netbook aus der Hand, ich griff nach, packte es auch &#8211; zerdrueckte dabei allerdings gekonnt mittig das Display.</p>
	<p>Etwas zweifelnd ob da eine gute Idee sei, ersetzte ich das Netbook durch mein Notebook und arbeitete weiter. Zumindets konnte ich die Konfiguration meiner Backups retten und kann so ab heute auf einer anderen Maschine Datensicherungen fahren. Der Rest der Daten &#8211; ein gut gepflegtes Archiv elektronischer Netlabel-Musik der letzten Jahre beispielsweise, von der so manches nicht mehr zu bekommen ist &#8211; sind allerdings verloren. Gegen Ende der Arbeiten starb in meinem Arbeitsrechner dann allerdings auch noch eine der verbleibenden Platten, auf die ich in der Panik die Fragmente rettete, die noch zu retten waren &#8211; und die ich zum Glueck nicht nur auf eine Platte kopiert habe.</p>
	<p>Waehrend der Rettung stellte ich allerdings noch fest, dass das Mainboard im Fileserver ebenfalls eine Macke am S-ATA Controller hatte. Diesem flogen naemlich regelmaessig 2 Kanaele ab, was ich ersteinmal fuer den Datenverlust auf den Platten verantwortlich machte und das bereitgelegte Ersatzmainboard (war fuer Strompar-Zewcke vorgesehen) einbaute. Es stellte sich allerdings heraus, dass Mainboard und Platten &#8211; ich darf hinzufuegen alle DREI Platten aus dem Array &#8211; eine Meise hatten. Vermutlich flog bloss die letzte nicht, weil  dem mdadm das bei einem eh nicht mehr funktionstuechtigen array recht egal ist und kein Datenverkehr mehr stattfindet, der ihn darauf aufmerksam machen koennte. Ich bilanziere also:</p>
	<ul>
	<li>3x 400GB Festplatten sind ausgefallen</li>
	<li>400 GB an Daten wurden durch Trantuetigkeit vernichtet</li>
	<li>ein Mainboard segnete das Zeitliche</li>
	<li>ein Netbook wurde durch rohe Gewalt zerstoert</li>
	</ul>
	<p>Rechnet man das auf einen Abend um, so ergibt sich ein Bild des Schreckens, etwa 1000 Euro an Hardware an einem Abend zerlegt, von den Daten mal nicht gesprochen. Das sind fast 2 Monatsgehälter fuer einen Azubi. Da auch viel viel Zeit und Arbeit in den verlorenen Daten steckt, moechte ich allerdings so genau gar nicht wissen, was ich im Endeffekt durch die Aktion verloren habe. Was mit bleibt ist, zu hoffen, dass mir soetwas in Zukunft nicht mehr passiert.</p>
	<p>Es gruesst ein niedergeschlagener Sternensucher
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Annas Schloss am Rhein&#8230;</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2009/03/20/annas-schloss-am-rhein/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 16:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Anna]]></category>
		<category><![CDATA[Annas Schloss am Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss]]></category>
		<category><![CDATA[Zaun]]></category>

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		<description><![CDATA[	3 kleine Impressionen von der Hohenzollernbruecke (danke ToJe) in Koeln am Rhein&#8230; ohne viele Worte.
	
	
	
	Gruesse vom Sternensucher

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>3 kleine Impressionen von der Hohenzollernbruecke (danke ToJe) in Koeln am Rhein&#8230; ohne viele Worte.</p>
	<p><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/crw_0406_0400x0300.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-499" title="Annas Schloss am Rhein" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/crw_0406_0400x0300.jpg" alt="Die Messing-Platte sagt: &quot;Annas Schloss&quot; und hingen &quot;Das Schloss am Rhein&quot;" /></a></p>
	<p><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/crw_0410_0400x0300.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-500" title="Hochzeitsschloss" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/crw_0410_0400x0300.jpg" alt="Hochzeitsschloss" /></a></p>
	<p><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/crw_0413_0400x0300.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-501" title="Mehr Schlösser" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/crw_0413_0400x0300.jpg" alt="Mehr Schlösser" /></a></p>
	<p>Gruesse vom Sternensucher
</p>
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		</item>
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		<title>Komische Wesen</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2009/03/18/komische-wesen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 20:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
<b>Warning</b>:  Invalid argument supplied for foreach() in <b>/var/www-vhosts/blog.jpoetry.com/wp-content/plugins/autometa/autometa.php</b> on line <b>364</b><br />
		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[	Im Zug trifft man auf manch komisches Gewaechs. Als ich jedoch heute von der Firma nach Hause fuhr, lachte mich aus der Sitzreihe vor mir folgendes Wesen an
	
	Intensive Nachforschungen ergaben, dass es sich bei diese, Freude-strahlenden Etwas um ein InterCi-Tier handelt. Dreht man ihm an der Nase, so oeffnet es sein Maul und man kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Im Zug trifft man auf manch komisches Gewaechs. Als ich jedoch heute von der Firma nach Hause fuhr, lachte mich aus der Sitzreihe vor mir folgendes Wesen an</p>
	<p><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/intercitier.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-494" title="InterCi-Tier" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/intercitier.jpg" alt="InterCi-Tier" /></a></p>
	<p>Intensive Nachforschungen ergaben, dass es sich bei diese, Freude-strahlenden Etwas um ein InterCi-Tier handelt. Dreht man ihm an der Nase, so oeffnet es sein Maul und man kann seinen Kram drauf abstellen. Praktisch, oder?
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auf immer -ENOENT</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2009/03/11/auf-immer-enoent/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 18:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[	Download audio file (leer.mp3)

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/leer.mp3">Download audio file (leer.mp3)</a>
</p>
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		<title>Mehr vom Tag!</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 18:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
<b>Warning</b>:  Invalid argument supplied for foreach() in <b>/var/www-vhosts/blog.jpoetry.com/wp-content/plugins/autometa/autometa.php</b> on line <b>364</b><br />
		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Arbeitstag]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnsinn]]></category>
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		<category><![CDATA[Zug]]></category>

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		<description><![CDATA[	Hiho!
	Heute hatte ich einen etwas anderen Weg zur Arbeit, da ich den Wecker ignoriert und selbiges erst eine halbe Stunde zu spaet gemerkt habe. Meine Eile zum Bahnhof war erfolglos &#8211; IC weg, Backup RE weg&#8230; und das Backup vom Backup fuhr mir vor der Nase weg &#8211; doof gelaufen. Mein Blick auf die verfuegbaren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p style="text-align: justify;">Hiho!</p>
	<p style="text-align: justify;">Heute hatte ich einen etwas anderen Weg zur Arbeit, da ich den Wecker ignoriert und selbiges erst eine halbe Stunde zu spaet gemerkt habe. Meine Eile zum Bahnhof war erfolglos &#8211; IC weg, Backup RE weg&#8230; und das Backup vom Backup fuhr mir vor der Nase weg &#8211; doof gelaufen. Mein Blick auf die verfuegbaren Alternativen erbrachte nicht viel, ausser der Moeglichkeit, eine Stunde zu warten oder einen Zug nach Wuppertal zu nehmen und von dort aus weiter zu sehen. Ueberraschend experimentierfreudig machte ich mich auf nach Wuppertal &#8211; wo ich folgendes kleines Kunstwerk in einem Ausstellungsobjekt der Bahn entdeckte:</p>
	<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-479 alignnone" title="Mehr vom Tag mit Bus und Bahn" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/mehr_vom_tag.png" alt="Mehr vom Tag mit Bus und Bahn" /></p>
	<p style="text-align: justify;">Obwohl sich das Gesamtkunstwerk dem Betrachter recht schnell erschliesst, wagte ich einen Interpretationsversuch &#8211; die bedeutende Stelle im Bild ist hervorgehoben. &#8220;MEHR VOM TAG&#8221; verspricht der kurze aber praegnante Text in grossen Lettern &#8211; und gibt Raetsel auf. Mehr? Auch wenn im folgenden Sachverlauf die Information praezisiert wird &#8211; &#8220;mit Bus &amp; Bahn&#8221; heisst es weiterhin &#8211; bleiben Fragen offen: Mehr <span style="text-decoration: underline;">was</span>? Dies verraet der Text nicht mehr, denn er endet an dieser Stelle. Unbefriedigt und aufgewuehlt laesst er uns zurueck in einem Haufen aufgeworfener Fragen.</p>
	<p style="text-align: justify;">Das Bild vermag diese Spannung ebenfalls nicht zu loesen, beleuchtet es doch nur noch eine weitere Komponente in unseren Fragen: Was tun diese 5 Frauen auf dem Bild, bepackt mit Taschen &#8211; vielen Taschen? Und es sind nicht irgendwelche, nein <span style="text-decoration: underline;">Einkaufs</span>taschen &#8211; Jawohl! &#8211; welche sie ueberschaeumend euphorisch und voller Risikobereitschaft ueber einer Bruestung in haengender Weise zur Schau stellen. Unter einem blauen Himmel machen sie Gesichter, als wuerde ihnen nichts fehlen &#8211; schauen in den Horizont. Der erfahrene Bahn-Fahrer wird hier skeptisch und waehnt einen Zusammenhang zum vorausgehenden Text: &#8220;MEHR VOM TAG mit Bus &amp; Bahn&#8221;. Mag dies fuer die Freude der Damen ausschlaggebend sein? Stehen sie gar auf einer Bruecke, sich ergoetzend am Schicksal der darunter an einem Bahnhof wartenden Fahrgaeste &#8211; in verzweifelter Erwartung der Moeglichkeit ihre bescheidene Rolle in dieser Inszenierung einzunehmen &#8211; ja gar an ein Ziel zu gelangen? Ist es jene Verzweiflung, die diesen Frauen diese Euphorie, ja gar Schadenfreude ins Gesicht treibt, bevor sie, wenn sie genug haben zu ihren Autos gehen und heimkehren? Ja ist mit &#8220;MEHR&#8221; etwa diese Schadenfreude gemeint? Kreischen diese Gesichter nicht geradezu &#8220;Sehet her was wir machen, waehrend ihr auf die Bahn wartet&#8221;?</p>
	<p style="text-align: justify;">Wohl kaum. Eine andere Sprache naemlich sprechen die eilig an das Kunstwerk angebrachten Befestigungsmerkmale. Ungeordnet &#8211; ihrer 3 &#8211; prangern sie die Organisationsstrukturen in den Fahrplaenen der im Text genannten Mobilitaets-Werte an. Sehr wohl faellt ins Auge, dass beide &#8211; Fahrplaene und Befestigung &#8211; sogar die selbe Farbe teilen. Auf welch grandiose Weise fuehrt dieser Zug &#8211; und es ist irnonisch, dass dieses Werk  Zuege traegt &#8211; selbiges auf eine Meta-Ebene und macht den Text zu einer Beschreibung des Werkes selbst: &#8220;MEHR VOM TAG  &#8211; mit Bus &amp; Bahn&#8221; &#8211; jetzt wird uns klar, dass wir es mit 2 vollkommen voneinander geloesten Aussagen zu tun haben. MEHR &#8211; das Kunstwerk selbst &#8211; bei dessen Betrachtung man die nebenstehenden Fahrplaene ausser Acht lassen kann. Ziehen die Farbenspiele an der Befestigung dennoch eine duenne Verbindung zu selbigen Plaenen. Die Schadenfreude jener 5 Frauen &#8211; und es ist nun so deutlich dass jede andere Moeglichkeit der Interpretation in selbiger untergeht &#8211; gilt diesen Plaenen von &#8220;Bus &amp; Bahn&#8221; die sich uns an dieser Stelle in schmerzhafte Erinnerung rufen, ihre Euphorie der Erkenntnis, seine Zeit und seinen Tag woanders zu verbringen. &#8220;MEHR VOM TAG&#8221; &#8230; jetzt ist es klar.</p>
	<p style="text-align: justify;">Und doch kam dann irgendwann der Zug nach Koeln.</p>
	<p style="text-align: justify;">Einen schoenen Abend noch,</p>
	<p style="text-align: justify;">der Sternensucher.</p>
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		<title>Meine Damen und Herren, wir haben Ton.</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 05:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Free MP3]]></category>
		<category><![CDATA[Jamendo]]></category>

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		<description><![CDATA[	Guten Morgen&#8230;
	nachdem ich die lezten Wochen gefuehlt damit verbracht habe, den kompletten Jamendo Sound Server durchzuhoeren, habe ich mich entschlossen, euch doch ein kleines Resume zu praesentieren. Hier ein erster Teil, der laengst ueberfaellig ist.
	Implizite Selbstkritik
Ein Musiker der sich selbst mit dem netten Namen &#8220;Brad Sucks&#8221; schmueckt, sagt auf dem Musikportal Jamendo selbst ueber sich: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Guten Morgen&#8230;</p>
	<p>nachdem ich die lezten Wochen gefuehlt damit verbracht habe, den kompletten <a title="Jamendo" href="http://www.jamendo.com/" target="_blank">Jamendo</a> Sound Server durchzuhoeren, habe ich mich entschlossen, euch doch ein kleines Resume zu praesentieren. Hier ein erster Teil, der laengst ueberfaellig ist.</p>
	<p><strong>Implizite Selbstkritik</strong><br />
Ein Musiker der sich selbst mit dem netten Namen &#8220;Brad Sucks&#8221; schmueckt, <a href="http://www.jamendo.com/en/artist/bradsucks" target="_blank">sagt auf dem Musikportal Jamendo</a> selbst ueber sich: &#8220;One man band with no fans&#8221;. Das ist ziemlich lachhaft &#8211; aber Programm. &#8216;Brad Sucks&#8217; erzeugt Musik, die ihre Spielzeit vorwiegend damit verbringt, Brads selbsteinschaetzung auf die Groesse eines Neutrinos herunterzuschrumpfen. Dies geschieht allerdings musikalisch auf eine sehr unterhaltsame und beschaeftigende Weise und ist keineswegs langweilig. Ausserdem trifft Brad mit seinen Texten den ein oder anderen Nerv von einigen introvertierten Nerds, die in zweifelhaften und Zweifelnden Lagen sind. Dies tut er, ohne zu bohren oder seine Musik als Werkzeug zum Wunden aufreissen zu verwenden. Der gleichgueltige Klang in seiner Stimme erinnert in gewisserweise an Beck, Ausdruck hat der Mann jedoch genug. Musikalisch liegt er eher zwischen Soundgarden und Alice in Chains. Ein Bekannter kommentierte das erste Album mit den Worten</p>
	<blockquote><p>Es stoert gar nicht, dass der Typ in jedem zweiten Lied androht, sich umzubringen. Nach spaetestens 2 Minuten spielt das gar keine Rolle mehr. Es macht einfach Spass ihm zuzuhoeren.</p></blockquote>
	<p>&#8216;Brad Sucks&#8217; hat auf Jamendo bislang die beiden Alben &#8220;<a href="http://www.jamendo.com/en/album/3798" target="_blank">I Don&#8217;t Know What I&#8217;m Doing</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.jamendo.com/en/album/31187" target="_blank">Out of It</a>&#8221; veroeffentlicht. Ersteres ist ein bisschen experiemnteller als letzteres, beide sind meiner Ansicht nach echte Perlen und Dauergaeste auf meinem mobilen Unterhaltungsgeraet. Jamendo listet ihn diese Woche auf Platz 5 der internen Hoer-Statistik &#8211; die Dunkelziffer liegt bestimmt hoeher. Seine eigene Homepage findet ihr <a href="http://www.bradsucks.net/" target="_blank">hier</a>.
</p>
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		<title>&#8216;Bahnbrechend&#8217;</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 20:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Arbeitstag]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmenschen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Hallo hallo und guten Abend!
	nachdem ich jetzt laenger nichts mehr von mir habe hoeren lassen &#8211; was nicht daran lag das nichts passiert waere, im Gegenteil &#8211; wollte ich doch mal sagen, dass ich noch lebe &#8211; und wie! Ich habe mich selten so lebendig gefuehlt wie gerade jetzt in diesem Augenblick &#8211; auch wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Hallo hallo und guten Abend!</p>
	<p>nachdem ich jetzt laenger nichts mehr von mir habe hoeren lassen &#8211; was nicht daran lag das nichts passiert waere, im Gegenteil &#8211; wollte ich doch mal sagen, dass ich noch lebe &#8211; und wie! Ich habe mich selten so lebendig gefuehlt wie gerade jetzt in diesem Augenblick &#8211; auch wenn die Gruende dafuer eher erschrecken sollten anstatt einen mit einem wohlbauchigen Gefuehl der Glueckseeligkeit zu ueberwerfen.</p>
	<p>Wie allen meinen Bekannten vollkommen klar ist, fahre ich jeden Tag mehrere Stunden Zug &#8211; mit etwas Glueck und Segen sind es etwas mehr als 4. Es funktioniert, ich bin noch nie nicht angekommen und so gesehen erfuellt es seinen Zweck. Ich bin umgeben von Menschen, die mich um diese Stunden beneiden &#8211; warum? Im Gegensatz zu 4-raedrigen Berufspendlern habe ich den Luxus, mich chaufieren zu lassen und kann so bei der Fahrt Dinge tun, die man beim Autofahren nicht tun kann. Ziemlich genau an dieser Stelle hoert der Luxus dann allerdings auch auf.</p>
	<p>Wie das Schicksal das so will, las ich heute in dem Blog einer Freundin eben genau das und dachte darueber nach &#8211; auch das geht im Zug. Sie <a title="codebabes.de" href="http://codebabes.de/blog/2009/03/03/den-long-tail-eingeklemmt/" target="_blank">sagt</a>, dass sie lieber Zug fahren wuerde um dann sinnige Dinge erledigen zu koennen. Ich wuenschte ich haette im Zug schoneinmaal die Ruhe gefunden, mich zu konzentrieren, zwischen all diesen Menschen, die wechselnd einander oder ihr Telefon anbruellen. Wenn sie das nicht tun, dann bruellt ihr Telefon mit nervtoetender Lautstaerke zurueck. Ein Hupkonzert im Koelner Stadtverkehr klaenge im Vergleich dazu symphonisch &#8211; ja gar beruhigend. Bis zum heutigen Tage daempfte ich jene Geraeusche durch den Einsatz von Ohropax(tm) zumindest herab. Dies jedoch werde ich in Zukunft lassen, nach dem was heute geschah.</p>
	<p>Normalerweise reise ich inzwichen zumindest unbehelligt, seit ich keine Fahrkarte mehr fuer die erste Klasse besitze. Ich spare so etwas Geld und Nerven. ich bin zwar kein Mensch der es Leuten uebel nimmt, wenn sie ihm ihre Aufmerksamkeit schenken, dennoch werde ich ungerne mit Aufmerksamkeit bedacht, wenn ich gerade versuche, mich auf eine Sache zu konzentrieren. In Koeln Messe Deutz setzt sich ein junger Mann neben mich und telefoniert, leise und bedacht auf sein Umfeld. Immer wieder unterbricht er sein Gespraech und hustet &#8211; redet dann weiter. Ich tue $Dinge an meinem Notebook und nehme eher die schreienden Teenager mir gegenueber wahr, als den Mann neben mir. Als dieser auflegt und sein Handy in die Tasche stopft spricht er mich an und fragt &#8220;Wie weit ist es noch bis zum Flughafen Duesseldorf?&#8221; &#8230; meine Uhr und ich antworten &#8220;etwa eine halbe Stunde&#8221;. Der Mann sitzt zusammengesunken neben mir und sagt erstmal nichts.</p>
	<p>Einige Minuten spaeter bekommt dieser einen relativ heftigen Hustenanfall. Ich beuge mich zu ihm herueber: &#8220;Geht es ihnen gut? Ist alles in Ordnung?&#8221; .. &#8220;Nein&#8221;, sagt er. &#8220;Kann ich ihnen Helfen?&#8221;, frage ich nach&#8230; &#8220;Nein, ich fuerchte nicht&#8221;, schiebt er &#8211; unterbrochen von schwerem Husten &#8211; nach. Der Hustenanfall laesst nach und ich widme mich wieder meinem Notebook. Seinen zweiten Hustenanfall bemerke ich erst, als dieser in ein Prusten uebergeht und sich etwa ein Viertel seines Mageninhaltes auf meiner Jacke wiederfindet. Ein weiteres Viertel hat er zielsicher auf seiner Jacke untergebracht. Alle Reisenden im Umkreis sind unverletzt und es ist still geworden. Nur die Jungendlichen kichern &#8211; vermutlich in Erinnerung an ihren letzten Vollrausch. &#8220;Entschuldig..&#8221; setzt der junge Mann zu sprechen an, wendet sich ab und platziert die andere Haelfte seines Mageninhaltes im Unterfach eines Kinderwagens. Ich bin der einzige Mensch, der demnach etwas abbekommen hat. Ich wiederhole meine Frage, um ihn etwas zur Ruhe zu bringen: &#8220;Kann ich ihnen irgendwie helfen?&#8221;. &#8220;Entschuldigung&#8221;, sagt er immer wieder&#8230; &#8220;Entschuldigung&#8230;&#8221;. Ich beruhige ihn noch etwas weiter, waehrend der ganze Wagonteil langsam aber sicher anfaengt, sich mit einem saeuerlichen Duft zu fuellen. Mit einem Papiertaschentuch entferne ich notduerftig ein paar ehemalige koestlichkeiten von meiner Jacke und meiner Hose, die anscheinend auch was abbekommen hat. Die Besitzerin des Kinderwagens hingegen hat von alledem nichts mitbekommen und beendet gerade ihr Telefonat. &#8220;Ich habe&#8230; aehm, sie sollten&#8221;, setzt der Mann an, der Kinderwagenfahrerin zu erklaeren, was gerade abgelaufen ist, &#8220;Ich werde das wiedergutmachen&#8230;&#8221;. Die Frau schaut sehr irritiert und mittlerweile haben auch die Jugendlichen das Lachen eingestellt. &#8220;Ich habe ihnen gerade in den Kinderwagen gekotzt.&#8221;. Der Frau entgleisen alle Gesichtszuege, waehrend wir sicher Duesseldorf Benrath erreichen, wo der Mann ueberstuerzt den Zug verlaesst.</p>
	<p>Den Rest der Fahrt verbringe ich damit, die Blicke der umstehenden auf meine Jacke zu ignorieren und damit zu versuchen, den Geruch auszublenden, was mir nicht gelingt. Noch jetzt, wo meine Jacke und meine Hose bereits in der Waschmaschine ihre Runden drehen und ich die Dusche 2x durchschritten habe (ja, ich weiss, das mit dem Wasser habe ich nicht vergessen <img src='http://blog.jpoetry.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ), habe ich diesen fuerchterlichen Geruch in der Nase &#8211; irgendwo zwischen Mango, Rote-Beete und verschimmeltem Salat.</p>
	<p>Ueberlegt euch also gut, ob euch diese Art der gemeinschaftlichen Ruhe es wert ist, die taeglich zuverlaessigen Staus und Umleitungen auf der A40 und der A3 aufzugeben, wo man wenigstens noch ungehemmt, laut und falsch seine Lieblingssongs mitjaulen kann.</p>
	<p>Gruss und alles Liebe,</p>
	<p>der angekotzte Sternensucher
</p>
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		<title>Laufen&#8230; [snippet]</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 14:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Schnipsel]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[	Muede stolpert er ueber ein paar Äste, die von Schnee bedeckt in seinem Weg liegen. Seine Füße sinken tief in den Schnee und mit jedem Schritt verliert er den Glauben daran, seinem Ziel näher zu kommen. Schon seit Kilometern gehorcht ihm sein Körper nur noch sporadisch, seit Stunden irrt er verlassen durch den Wald &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Muede stolpert er ueber ein paar Äste, die von Schnee bedeckt in seinem Weg liegen. Seine Füße sinken tief in den Schnee und mit jedem Schritt verliert er den Glauben daran, seinem Ziel näher zu kommen. Schon seit Kilometern gehorcht ihm sein Körper nur noch sporadisch, seit Stunden irrt er verlassen durch den Wald &#8211; durchs Unterholz. Einen Weg hat er mindestens ebensolang nicht mehr erblicken können und auch keine Lichter. Nur der Mond scheint durch die blattlosen Baumkronen und taucht seine Umgebung in ein leicht bläuliches unsicheres Licht. Kraftlos kämpft er sich den Weg durch Gebüsche und Hecken. Sträucher erscheinen ihm wie die Gitter einer Gefängniszelle &#8211; grau und undurchdringlich. &#8220;Bloss nicht stehen bleiben&#8230;&#8221;, denkt er sich immer wieder. Wie ein Mantra murmelt er seinen Gedanken vor sich hin, welcher wie er mit jeden Schritt an Kraft verliert. &#8220;&#8230; wenn ich stehenbleibe, bin ich erledigt.&#8221;. Er stolpert aus einem Gebüsch in eine Gruppe Brombeersträucher, welche ihm durch seine durchnässten Kleider tiefe Risse in die Haut graben. &#8220;Ich kann nicht stehenbleiben&#8221;, murmelt er weiter, als er merkt, wie das warme Blut ihm den Arm herabrinnt &#8211; wärmer als der schmelzende Schnee, der ueberall in seiner Kleidung haftet. &#8220;Wären da doch nur ein paar Lichter, nur eine Hütte.&#8221;, denkt er, während er die Brombeerstraeucher hinter sich lässt, mehr auf allen Vieren als laufend. Jeder Schritt scheint ihm wie ein Berg, jede Bewegung schmerzt, seine Knochen wollen bersten, doch noch hält er sie zusammen. &#8220;Wo ein Wille da ein Weg.&#8221;, sagt er sich und schleppt sich weiter. Immer dichter wird das Unterholz und der Mond spendet kaum noch Licht. Sein Atem friert fast in dem Moment, in dem er seinen Mund verlässt und Eiszapfen hängen aus seinem Bart, brennen an seinem Kinn, so kalt sie auch sind. Er kann die Stellen in seinem Körper nicht mehr erkennen, an denen er keine Schmerzen hat, kann sie nicht mehr ertragen. So sehr sie ihn zwingen weiterzuwanken, so sehr rauben sie ihm die Kraft. Er fällt von einem Schritt in den nächsten, trudelt, wankt, aber bleibt nicht stehen. Er rudert mit den Armen durch den Schnee, fängt sich, wankt weiter. &#8220;Fussspuren!&#8221;, schreit er auf einmal. Tatsächlich liegen vor ihm Fussspuren im tiefen Schnee, mitten im Unterholz. Ungleichmäßig und immer wieder unterbrochen von Büschen. Er spürt Wärme in sich, neue Hoffnung. Er eilt, hastet fast,  mit seinen letzten Kräften. Der Schnee staubt unter seinen Füßen und hervor,  und er fliegt über die Äste und kleinen Straeucher hinweg, den Spuren nach, in der Hoffnung auf Wärme und einen Platz an dem er neue Kraft sammeln kann. &#8220;Spuren! Endlich! &#8230; ein Mensch&#8230; ein anderer Mensch!&#8221;, schreit er schliesslich laut hervor.</p>
	<p>Die Spuren führen ihn zu einer Gruppe Brombeersträucher, wo sich eine kleine Blutlaache in den Schnee gegraben hat. Es ist noch nicht gefroren, fast noch warm&#8230; und es ist sein Blut. Wie erschlagen sackt er zusammen, als die Hoffnung von ihm weicht. Er hat keine Kraft mehr. &#8220;Nur eine Minute&#8230; nur eine Minute Pause&#8230;&#8221;, flüstert er, als sein Herz das letzte mal schlägt. Und nur der Mond wirft Licht auf seinen Körper, der leblos und kalt nach und nach vom leise fallenden Schnee bedeckt wird.
</p>
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		<title>Valentinstag</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2009/02/14/valentinstag/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 04:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Persoenlich]]></category>
		<category><![CDATA[Electromantik]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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		<category><![CDATA[Valentinstag]]></category>

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		<description><![CDATA[	Hallo liebe Leserin, hallo lieber Leser,
	es ist mal wieder soweit, der 14. Februar steht ins Haus &#8211; Valentinstag. Nicht so ganz ohne ein bisschen Schwermut ueberkommt mich dieser Tag jedes Jahr, enn es darum geht, dem/derjenigen eine Freude zu machen, die einem am Herzen liegen eine Freude zu machen und ein Zeichen zu setzen. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Hallo liebe Leserin, hallo lieber Leser,</p>
	<p>es ist mal wieder soweit, der 14. Februar steht ins Haus &#8211; <a title="Wo kommt der eilgentlich her?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Valentinstag" target="_blank">Valentinstag</a>. Nicht so ganz ohne ein bisschen Schwermut ueberkommt mich dieser Tag jedes Jahr, enn es darum geht, dem/derjenigen eine Freude zu machen, die einem am Herzen liegen eine Freude zu machen und ein Zeichen zu setzen. Doch jedes Jahr aufs neue ist es schwer, sich zwischen Buhlen der Blumen- und Suesswarenindustrie (nichts fuer Ungut, Danny) und dem Wunsch jemandem eine Freude zu machen zu entscheiden.</p>
	<p>Aber wie so oft, beginne ich nachzudenken, wenn es auf den Fruehling zugeht und wie so oft erkenne ich dabei, dass die Richtung in die ich gehe nicht die richtige und die Melancholie nicht die richtige Stimmung ist fuer diese Zeit. Vielleicht erkenne ich zu selten, was ich eigentlich habe an dem was ich habe &#8211; und das kommt ganz ohne Blumen und Pralinen aus. Sich darin zu versenken fuehrt einen nicht daraus hinaus.</p>
	<p>Und dann stelle ich mir eine ganz allgemeine Frage zum Valentinstag &#8211; dem vermeindlichen Tag der Liebenden: Wozu? Wozu brauchen wir einen Tag an dem wir uns erinnern, wie wichtig uns jemand ist, wenn wir uns dessen gar nicht mehr so richtig bewusst waren? Sind nicht <a title="Interessante Nasen" href="http://www.google.com/trends?q=Blumen&amp;ctab=0&amp;geo=DE&amp;geor=all&amp;date=all&amp;sort=0" target="_blank">Blumen</a> und Pralinen viel zu sehr eine abgedroschene Entschuldigung fuer die vielen versaeumten Gelegenheiten ausserhalb dieses festen Rahmens? Fuer mich klingt das eher nach einem &#8220;Egal wie wenig nah ihr euch noch seid, heute liebt euch. .o(Damit die Kasse klingelt!)&#8221; &#8230; und danach, davor? Was ist den Rest der Zeit Wozu braucht es einen Tag fuer ein Gefuehl? Wir haben auch keinen Wut-Tag &#8211; und ich vermute die Porzellan-Industrie waere von der Idee hellauf begeistert. Wie viel ist eine Aufmerksamkeit wert, die aus einem Zwang und nicht von Herzen kommt? Und von mir aus nehmt das als Ausdruck meiner Frustration oder Wahnvorstelung &#8211; ich finde es noch immer komisch.</p>
	<p>Trotzdem versuche ich hier ein kleines Praesent zu veraeussern &#8211; in Digitalform, es ist also genug fuer alle da: Ein kleines Wallpaper. Ich lass das aber einfach mal so stehen. Das bisschen Elektromantik muss man ja nicht durch lange Erklaerungen davonjagen.</p>
	<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/?attachment_id=442"></a><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/subtle_message.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-443" title="Subtle Message [thumb] (Wer kanns lesen?)" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/subtle_message_400.png" alt="Subtle Message [thumb]" width="400" height="468" /></a></p>
	<p style="text-align: left;">Alles liebe euch, und einen Menschen der euch liebt und das auch zeigt wuenscht<br />
Der Sternensucher</p>
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		<title>Schilderwald</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2009/02/08/schilderwald/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 07:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
<b>Warning</b>:  Invalid argument supplied for foreach() in <b>/var/www-vhosts/blog.jpoetry.com/wp-content/plugins/autometa/autometa.php</b> on line <b>364</b><br />
		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Arbeitstag]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Nutzung von Beschilderungsmaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Schilder]]></category>
		<category><![CDATA[Tür]]></category>
		<category><![CDATA[WC]]></category>

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		<description><![CDATA[	Hallo hallo,
	wie du weisst, verbringe ich sehr viel Zeit im Zug. Gelegentlich(tm) ist mal eine Aussentuer defekt oder die WCs sind aufgrund dummer Menschen gesperrt. Die Bahn haengt dann immer mal wieder schoene kleine gelbe Schilder auf und ich habe mich gefragt, ob man &#8220;im Internet&#8221;(tm) diese Schilder als SVG oder Pixelbild bekommen kann. Nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Hallo hallo,</p>
	<p>wie du weisst, verbringe ich sehr viel Zeit im Zug. Gelegentlich(tm) ist mal eine Aussentuer defekt oder die WCs sind aufgrund dummer Menschen gesperrt. Die Bahn haengt dann immer mal wieder schoene kleine gelbe Schilder auf und ich habe mich gefragt, ob man &#8220;im Internet&#8221;(tm) diese Schilder als SVG oder Pixelbild bekommen kann. Nach erfolgloser Suche in den einschlaegigen Bildportalen kam ich zu dem Schluss, dass wohl noch niemand bekloppt genug war sich daran zu setzen und diese Schilder nachzubilden.</p>
	<p>Hier daher mein Versuch:</p>
	<p><a rel="attachment wp-att-433" href="http://blog.jpoetry.com/2009/02/08/schilderwald/wc_unbenutzbar/"><img class="aligncenter size-full wp-image-433" title="WC unbenutzbar (PNG)" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/wc_unbenutzbar.png" alt="WC Unbenutzbar (PNG)" width="390" height="275" /></a></p>
	<p><a rel="attachment wp-att-431" href="http://blog.jpoetry.com/2009/02/08/schilderwald/tuer_unbenutzbar/"><img class="aligncenter size-full wp-image-431" title="Tür unbenutzbar (PNG)" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/tuer_unbenutzbar.png" alt="Tür unbenutzbar (PNG)" width="390" height="274" /></a></p>
	<p>Angesichts des Zustandes der S-Bahnen im Ruhrgebiet (Besserung ist im Gange) kam mir der Gedanke, ob die &#8220;WC unbenutzbar&#8221;-Schilder nicht vielleicht dochbesser an den Aussentueren der Zuege angebracht werden sollten. Naja, vielleicht findet ja jemand Verwendung für diese Schilder im privaten Raum &#8211; ist dein Klo wirklich sauber? Funktioniert die Spuelung? Verschwinden Gäste bei einem unschuldigen Blick ins Rohr? Klemmt die Haustür? Dann: Aufhaengen &#8211; die Schilder &#8211; bevor es zu spät ist!</p>
	<p>Meine waermsten Empfehlungen fuer <a title="Inkscape - Draw Freely" href="http://www.inkscape.org" target="_blank">Inkscape</a>. Die Inkscape-Dateien als SVG gibt es hier:</p>
	<p><a rel="attachment wp-att-434" href="http://blog.jpoetry.com/2009/02/08/schilderwald/wc_unbenutzbar-2/">WC unbenutzbar (SVG)</a>, <a rel="attachment wp-att-432" href="http://blog.jpoetry.com/2009/02/08/schilderwald/tuer_unbenutzbar-2/">Tür unbenutzbar (SVG)</a></p>
	<p>Gruss vom Sternensucher
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/12/29/429/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 14:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Überraschung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[Mitnick]]></category>

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		<description><![CDATA[	Hallo hallo,
	vielen Dank! Wer auch immer der/die Unbekannte ist, der/die mich aus welchem Grund auch immer mit den Beiden Buechern &#8220;Die Kunst der Taeuschung&#8221; und &#8220;Die Kunst des Einbruchs&#8221; von Kevin Mitnick und William Simon bedacht hat: Danke! Das Paket kam via Amazon an meine Packstation Kundennummer (die ausser mir nicht wirklich viele Leute kennen) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Hallo hallo,</p>
	<p>vielen Dank! Wer auch immer der/die Unbekannte ist, der/die mich aus welchem Grund auch immer mit den Beiden Buechern &#8220;Die Kunst der Taeuschung&#8221; und &#8220;Die Kunst des Einbruchs&#8221; von Kevin Mitnick und William Simon bedacht hat: Danke! Das Paket kam via Amazon an meine Packstation Kundennummer (die ausser mir nicht wirklich viele Leute kennen) &#8211; ohne Grusswort und Herkunftsnachweis. Die Artikel standen auch auf keiner Wunschliste (auch wenn ich sie immer mal lesen wollte). Wenn der/die-jenige sich bei mir melden wuerde, waere ich ueberaus dankbar (bin ich aber jetzt schon).</p>
	<p>Gruss vom etwas durcheinandergewuerfelten Sternensucher
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein frohes Weihnachtsfest</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/12/25/ein-frohes-weihnachtsfest/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 09:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Ich wuensche euch ein frohes Weihnachtsfest und schoene &#8211; hoffentlich erholsame &#8211; Feiertage
	
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich wuensche euch ein frohes Weihnachtsfest und schoene &#8211; hoffentlich erholsame &#8211; Feiertage</p>
	<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-425" title="Kerzen" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/kerzen.jpg" alt="Kerzen" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kraeftig schiessen bitte</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/12/20/kraeftig-schiessen-bitte/</link>
		<comments>http://blog.jpoetry.com/2008/12/20/kraeftig-schiessen-bitte/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 19:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
<b>Warning</b>:  Invalid argument supplied for foreach() in <b>/var/www-vhosts/blog.jpoetry.com/wp-content/plugins/autometa/autometa.php</b> on line <b>364</b><br />
		<category><![CDATA[Persoenlich]]></category>
		<category><![CDATA[Technotrends]]></category>
		<category><![CDATA[Canon PowerShot A590IS]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[	Hiho,
	es ist Weihnachtszeit und die Geschaefte Raeumen die Regale &#8211; oder sollte ich sagen &#8220;&#8230; und die Menschen raeumen die Regale in den Geschaeften&#8221;? Beides ist der Fall. Im Weihnachtsgeschaeft kann man zumidnest den ein oder anderen Schnapper machen. So auch ich gestern. Ich suche seit laengerem einen mobilen Ersatz fuer die Canon EOS 350D. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Hiho,</p>
	<p>es ist Weihnachtszeit und die Geschaefte Raeumen die Regale &#8211; oder sollte ich sagen &#8220;&#8230; und die Menschen raeumen die Regale in den Geschaeften&#8221;? Beides ist der Fall. Im Weihnachtsgeschaeft kann man zumidnest den ein oder anderen Schnapper machen. So auch ich gestern. Ich suche seit laengerem einen mobilen Ersatz fuer die Canon EOS 350D. Ich mag die Kamera und benutze sie auch noch regelmaessig, allerdings haette ich gerne etwas kleines fuer die Jackentasche, was ich eben immer dabei haben kann.</p>
	<p>Die Kamera sollte&#8230;</p>
	<ol>
	<li>&#8230; klein genug sein fuer die Jackentasche</li>
	<li>&#8230; mit 2 oder weniger Mignon-Zellen auskommen</li>
	<li>&#8230; mit CF oder SD-Karten arbeiten</li>
	<li>&#8230; manuelle Einstellung von
	<ol>
	<li>ISO-Wert</li>
	<li>Blende</li>
	<li>Belichtungszeit</li>
	<li>Focus</li>
	</ol>
	</li>
	<li>&#8230; einen optischen Bildstabilisator haben</li>
	<li>&#8230; RAW-Format-Aufnahmen machen koennen</li>
	<li>&#8230; neu nicht mehr als 130 Euro kosten</li>
	</ol>
	<p>die Pixelzahl war mir relativ egal, ich haette alles genommen, was mehr als 2 Millionen davon gehabt haette. Wie der Zufall so will sind mir in den letzten 3 Tagen Dinge passiert, die mir diese Kamera genau in die Arme gespielt haben:</p>
	<ol>
	<li>Wartezeit in der Duisburger Innenstadt noetigt mich zum zeitvertreiblichen Geschaeftebummel</li>
	<li>Weihnachtszeit reduziert Preise fuer Digitalkameras die nicht mehr ganz so frisch sind</li>
	<li>Ich erinnere mich an <a title="CHDK - Wiki" href="http://chdk.wikia.com/wiki/CHDK" target="_blank">CHDK</a>, das Canon Hack Development Toolkit</li>
	</ol>
	<p>Canon PowerShot Kameras habe ich immer favorisiert. Sie waren einfach zu bedienen und die meisten Modelle der A-Serie erfuellten schon fast von Anfang an die Punkte 3 und 4(1-4). Sie waren leider immer etwas klobig und schwer. Seit einiger Zeit verfolgt Canon allerdings mit diesen Kameras einen etwas anderen Kurs. Die Manuellen Funktionen verschwinden, die Modelle werden kleiner und kleiner, die Sensoren auch. Die BIldqualitaet leidet zum Glueck meist nur wenig &#8211; viel leidet jedoch der Amateurfotoschist, der gerne hier und da mal die Bilddaten an seine Vorstellugnen anpasst. Tiefenschaerfe, Bewegungsunschaerfen, selektierbare Messpunkte fuer Fokus und Ausleuchtungsmessungen sind essentielle Werkzeuge fuer kreative Fotos. Viel zu schade ist es, dass man dabei tief in die Tasche greifen muss: sowohl finanziell als auch beim hervorholen der schweren Kamera (und der passenden Objektive).</p>
	<p>Um so mehr habe ich mich gefreut, als mir eines der letzten Modelle der alten Garde in die Arme lief und nicht viel mehr als 100 Euro kosten sollte: Die &#8216;<a title="Hersteller-Link" href="http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Cameras/Digital_Camera/PowerShot/PowerShot_A590_IS/index.asp" target="_blank">Canon PowerShot A590IS</a>&#8216;. Von Hause aus erfuellt diese Kamera alle Punkte bis auf den 6. Punkt, der in keiner Kamera der PowerShot A-Serie zu finden ist.Ich ueberlegte und lief einige Minuten in dem Geschaeft umher und machte mir Gedanken, dann nahm ich die Kamera schlussendlich doch mit. Mittels <a title="CHDK - Wiki" href="http://chdk.wikia.com/wiki/CHDK" target="_blank">CHDK</a>, dessen Funktionsumfang ich euch echt zu lesen ans Herz lege, wenn ihr eine auf dem DIG!C II oder III Bildprozessor basierende Kamera der PowerShot Serie besitzt, erweiterte ich die Funktionalitaet aus Punkt 4 auf uebersinnliche Werte und um die RAW-Aufnahmen aus Punkt 6, auf die ich noch Wert legte. Ein Testbild mit der Kamera im Zug nach Hause (bei 140km/h und schaukelndem Obergeschoss) hat mich dann ueberzeugt:</p>
	<p style="text-align: center;"><a title="Bild in voller Groesse" href="http://misc.jpoetry.net/my_IMG_0030.JPG" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-421" title="Abgebildete Bildbereiche" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/my_img_0030_400x300_blend.jpg" alt="Abgebildete Bildbereiche" /></a><em>Bild einer Notebooktastatur &#8211; ISO80, F2.6, 1/8s freihand &#8211; <a title="Bild in voller Groesse" href="http://misc.jpoetry.net/my_IMG_0030.JPG" target="_blank">Link zum Vollbild</a><br />
dem Bildstabilisator sei gedankt<a title="Bild in voller Groesse" href="http://misc.jpoetry.net/my_IMG_0030.JPG" target="_blank"><br />
</a></em></p>
	<p>Hier nun die 3 selektierten Bildausschnitte in 1:1:
</p>
	<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-418" title="Schaerfepunkt und farbliche Staerke" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/my_img_0030_400x300_01.jpg" alt="Schaerfepunkt und farbliche Staerke" /><em>Schaerfepunkt &#8211; CAs deutlich sichtbar, aber ertraeglich. Farbe sehr schoen. Details!</em></p>
	<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-419" title="Tiefenschaerfe und Uebergang" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/my_img_0030_400x300_02.jpg" alt="Tiefenschaerfe und Uebergang" /><em>Schaerfeuebergang sehr eng dank Offenblende 1:2.6</em></p>
	<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-420" title="Unschaerfe" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/my_img_0030_400x300_03.jpg" alt="Unschaerfe" /><em>Schoene unschaerfe, nicht verwischt, nicht korrigiert</em></p>
	<p>Ich bin ueberzeugt von der Kamera, innerhalb von Sekunden. Das ist selten. Ich freue mich einen neuen treuen Reisebegleiter gefunden zu haben der mir hoffentlich hilft, auch hier mehr zu illustrieren <img src='http://blog.jpoetry.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
	<p>Machts gut,<br />
der Sternensucher
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stille Nacht&#8230;.</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/12/16/stille-nacht/</link>
		<comments>http://blog.jpoetry.com/2008/12/16/stille-nacht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 17:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
<b>Warning</b>:  Invalid argument supplied for foreach() in <b>/var/www-vhosts/blog.jpoetry.com/wp-content/plugins/autometa/autometa.php</b> on line <b>364</b><br />
		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Free MP3]]></category>
		<category><![CDATA[Jamendo]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[	Guten Abend,
	jaja, es ist wieder soweit, auch ich kann es nicht mehr leugnen: Die Weihnachtszeit ist da und zu aller lieben Menschen Freude moechte Jamendo beitragen. Mit einer Winter-Compilation aus alten Klassikern lassen sie vertraute Toene in den Haushalten erklingen, nicht ohne eine gewisse Kaufhausatmosphaere, die wir aber mal vergessen wollen.
	Mit einem Schmunzeln und den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Guten Abend,</p>
	<p>jaja, es ist wieder soweit, auch ich kann es nicht mehr leugnen: Die Weihnachtszeit ist da und zu aller lieben Menschen Freude moechte Jamendo beitragen. Mit einer Winter-Compilation aus alten Klassikern lassen sie vertraute Toene in den Haushalten erklingen, nicht ohne eine gewisse Kaufhausatmosphaere, die wir aber mal vergessen wollen.</p>
	<p>Mit einem Schmunzeln und den besten Wuenschen fuer die kommenden Wochen gibt es diese Compilation auch bei mir zu hoeren:</p>
	<div align="center" style="text-align: center;"><object width="200" height="300" data="http://imgjam.com/widgets/christmas/widgetxmas08.swf" type="application/x-shockwave-flash"><br />
<param name="align" value="middle" />
<param name="allowScriptAccess" value="always" />
<param name="wmode" value="transparent" />
<param name="FlashVars" value="lang=en" />
<param name="quality" value="high" />
<param name="bgcolor" value="#FFFFFF" />
<param name="src" value="http://imgjam.com/widgets/christmas/widgetxmas08.swf" />
<param name="flashvars" value="lang=en" /></object></div>
	<p>Alles Gute wuenscht<br />
der Sternensucher</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nerds in Love</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/12/10/nerds-in-love/</link>
		<comments>http://blog.jpoetry.com/2008/12/10/nerds-in-love/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 17:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
<b>Warning</b>:  Invalid argument supplied for foreach() in <b>/var/www-vhosts/blog.jpoetry.com/wp-content/plugins/autometa/autometa.php</b> on line <b>364</b><br />
		<category><![CDATA[Technotrends]]></category>
		<category><![CDATA[Electromantik]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[QR Code]]></category>

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		<description><![CDATA[	Hiho&#8230;
	Ich habe mich nun schlussendlich entschieden, mein altes Handy an in die Sammlung der sich selbst ueberlassenen Elektrogeraete weiterzureichen und ein neues mobiles Endgeraet erworben. Die Technik ist weitergerast&#8230; und ich habe einige Trends verpasst wie mir scheint. So auch den &#8220;Quick Response Code&#8221; &#8230; einen 2D-Code zur visuellen maschinenlesbaren Repraesentation von Daten. Sowas lieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Hiho&#8230;</p>
	<p>Ich habe mich nun schlussendlich entschieden, mein altes Handy an in die Sammlung der sich selbst ueberlassenen Elektrogeraete weiterzureichen und ein neues mobiles Endgeraet erworben. Die Technik ist weitergerast&#8230; und ich habe einige Trends verpasst wie mir scheint. So auch den &#8220;Quick Response Code&#8221; &#8230; einen 2D-Code zur visuellen maschinenlesbaren Repraesentation von Daten. Sowas lieben wir oder? Die Schnittstelle zwischen der virtuellen und der Realen Welt &#8211; juchu! und das alles in einem kleinen Handy. Diese Codes naemlich findest man (im Ausland, vorwiegend im asiatischen Raum) ueberall. Auf Bussen, Saftpackungen, Internetseiten, Plakatwaenden. In aller Regel dienen sie der Verknuepfung einer Werbung mit einem interaktiven Inhalt der Werbenden Firma. Oft ist in dem Code ein Link zu der mobilen Internetseite der werbenden Firma kodiert oder aber ein Bonus-Inhalt, wie ein Link zu einem Klingelton-Download &#8211; ja vielleicht sogar zu einem Gutschein. Hier ein Beispiel:</p>
	<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-400" title="Beispiel QR-Code (Quick Response Code)" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/example1.png" alt="Beispiel QR-Code (Quick Response Code)" /><br />
QR-Code fuer &#8220;ABC so it goes&#8230;&#8221;</p>
	<p>Gelesen werden die Codes ueber die eh ohnehin in den meisten Handys enthaltene Kamera und eine Software, die meistens vom Hersteller vorinstalliert ist. An dem oben gezeigten Beispiel ist gut zu erkennen, wie ein QR-Code strukturiert ist. Alle 4 Ecken &#8211; bis auf die untere rechte &#8211; sind mit einem grossen und gut sichtbaren Marker versehen, der die Ausrichtung des Codes kennzeichnet. Die untere rechte Ecke ist bei groesseren Codes mit einem weiteren kleineren Marker versehen. Umgeben ist der gesamte Code von einer Ruhezohe, die den Code aus Grafiken deutlich hervorheben soll: Einerseits fuer das Auge des Betrachters &#8211; schliesslich will man, dass der Code gesehen wird, andererseits auch fuer die Kamera, die die Grenzen des Codes so leichter erkennen kann.</p>
	<p>Ganz ehrlich: die vorgesehene Nutzung dieser Codes ist stink-langweilig oder? Vermutlich sind wir uns einig, dass niemand auf noch mehr Werbung angewiesen ist, die man sich auch noch unter Verrenkungen mit dem Telefon vor der Nase selbst ins Haus holen muss. Das verschmelzen von Alltaeglichen Objekten und der digitalen Datenwelt durch das Heraufheben eines unverfaenglichen Gegenstandes in den Status eines Datentraegers: das lieben wir (so lange es sich nicht auf eindeutige Kennungen und Nachverfolgbarkeit bezieht). Viele Firmen benutzen 2D Codes inzwische auf Rechnungen und Briefen zum Routing oder zur Kenntlichmachung fuer Versandstrassen. Sie haben eine hoehere Informationsdichte und sind aufgrund ihrer digitalen Struktur anders als viele 1D-Strichcodes leichter fuer Maschinen zu erkennen und zu lesen.</p>
	<p>Was waere also, wenn man es auf die Spitze treibt? Ich hatte einige Ideen, was man tun koennte:</p>
	<ul>
	<li>QR-Codes mit GPG Keys auf Visitenkarten</li>
	<li>QR-Codes zur Kodierung von gedruckten Dokumenten zur Kennzeichung von Datum und Herkunft</li>
	<li>QR-Codes mit Inventardaten auf eigenen Gegenstaenden</li>
	<li>QR-Codes fuer Keys und Credentials (fuer den WPA Key, den man seinem Besuch zugaenglich machen moechte zum Beispiel)</li>
	<li>QR-Codes fuer den eigenen <a title="The Geek Code" href="http://www.geekcode.com" target="_blank">Geek-Code</a> auf einem T-Shirt</li>
	<li>&#8230;.</li>
	</ul>
	<p>Und dann kam ich auf eine Idee, die mir ebenso bescheuert wie romantisch erschien (und das liegt ja eh nah beisammen, oder?): Liebesgedichte in QR-Codes!
</p>
	<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-401" title="haiku 1" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/example2.png" alt="haiku 1" /><br />
haiku eins</p>
	<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/example3.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-402" title="haiku 2" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/example3.png" alt="haiku 2" /></a><br />
haiku 2</p>
	<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/example4.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-403" title="haiku 3" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/example4.png" alt="haiku 3" /></a><br />
haiku 3</p>
	<p>Und nachdem ich hier jetzt 3 (ziemlich miese) Beispiele in Form von Haikus gebracht habe, sollte die Idee irgendwie angekommen sein. Sowas kann man dann verschenken&#8230; mit Liebe in ein Lederarmband geritzt oder voller Zuneigung auf den Po tätowiert (just kidding). Dann kann die Holde/der Holde sein Handy zuecken und erkennt sofort alle Anzeichen wahrer Liebe&#8230; naja. Auch romantisches Vorlesen der 0en und 1en Reihe fuer Reihe bei Kerzenlicht ist moeglich&#8230; So ganz perfekt ist das Bild anscheinend in der Realitaet dennoch nicht, aber man kann ja nochmal drueber nachdenken. Zumindest sieht man in den drei Beispielen direkt auch noch das oben angesprochene vierte Richtungsquadrat.</p>
	<p>Ich wiess, ich bin ein hoffnungsloser Fall, bitte seht davon ab mich von solchen Ideen abzubringen, es hat keinen Sinn. Die wirklich schlimmen schreib ich ja schon gar nicht <img src='http://blog.jpoetry.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
	<p>Es gruesst ein drittes Mal heute:</p>
	<p>Der niedergeschlagene Erfinder &#8216;Sternensucher&#8217;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von 50 Beinen und einem Haufen Spontanitaet</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/12/10/von-50-beine-und-einem-haufen-spontanitaet/</link>
		<comments>http://blog.jpoetry.com/2008/12/10/von-50-beine-und-einem-haufen-spontanitaet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 06:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
<b>Warning</b>:  Invalid argument supplied for foreach() in <b>/var/www-vhosts/blog.jpoetry.com/wp-content/plugins/autometa/autometa.php</b> on line <b>364</b><br />
		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Es ist Mittwoch, der 3.12. und ich sitze in der Schule. Ich habe nichts besseres zu tun als auf das Display meines Notebooks zu starren. Ich chatte ein wenig herum, als ein Fenster mit einer Privat-Nachricht aufgeht: &#8220;Hast du Freitag bis Sonntag schon was vor?&#8221;. Im Geiste gehe ich alle eventuellen Termine durch und komme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es ist Mittwoch, der 3.12. und ich sitze in der Schule. Ich habe nichts besseres zu tun als auf das Display meines Notebooks zu starren. Ich chatte ein wenig herum, als ein Fenster mit einer Privat-Nachricht aufgeht: &#8220;Hast du Freitag bis Sonntag schon was vor?&#8221;. Im Geiste gehe ich alle eventuellen Termine durch und komme zu einem klaren &#8220;nein&#8221;.  Die Firmenweihnachtsfeier und ein Haufen unerledigter Kram &#8211; unter anderem die Waesche von 3 Wochen &#8211; liegen an. Einige Gefallen bei einem Freund sind noch versprochen&#8230; &#8220;Warum?&#8221; frage ich dennoch. &#8220;Da kannst du mit runter nach Oradea. Wir waeren Sonntag Abend wieder zu Hause und da muss noch jemand Auto fahren.&#8221;, lautet die ungefaehre Antwort &#8211; und es schwingt mit, dass mein &#8220;Nein&#8221; nicht &#8220;Nein&#8221;-genug ist. Der Freund, der sich dort meldet ist Tierschuetzer und begleitet nicht selten private Transporte von Haustieren zur Vermittlung in Deutschland. Ich ueberlege nocheinmal wie wichtig meine Termine am Wochenende sind und werfe einen Blick auf Google Maps. Oradea &#8211; eine kleine &#8220;Industriestadt&#8221; an der Grenze zwischen Rumaenien und Ungarn &#8211; ist eine Tour von etwa 1700km. Der Rueckweg sind weitere 1900km, rechnet man die Strecke auf, die gefahren werden muss um die Tiere zu den (meist ebenfalls privaten) Pflegestationen in Deutschland zu transportieren. Ich zweifele daran, dass man diese Strecke ueberhaupt in einer Zeit von 60 Stunden fahren kann &#8211; vorausgesetzt man verfuegt ueber einen ausgeschlafenen Fahrer. Doch jener Freund versichert mir, dass es nicht das erste Mal waere &#8211; ich solle mir das nocheinmal uberlegen. Trotz allem gehen wir nocheinmal saemtliche Alternativen durch &#8211; Freunde und Bekannte, deren Wochenende noch keine Planung vorsieht und die bereit waeren, relativ spontan eine groessere Fahrt anzutreten. Die Suche bleibt erfolglos.</p>
	<p style="text-align: justify;">Im Endeffekt ueberwiegen bei mir die Neugier auf Neues, mein dringendes Beduerfnis einmal raus zu kommen und der blanke Wahnsinn ueber die Termine die anliegen: Die Weihnachtsfeier und den Waescheberg. Auch moechte ich niemanden haengen lassen, wo doch wirklich nichts anliegt, von dem die Welt abhaengt. Ich sage zu &#8211; und bei der Weihnachtsfeier ab. &#8220;14 Uhr geht es los&#8221;, sagt er noch &#8211; und leider kollidiert das mit meiner Schulzeit, die zwar genau um 14 Uhr endet, leider jedoch am falschen Ort.  &#8220;Das bekommen wir schon hin.&#8221; sind die Worte, mit denen wir uns dann am Donnerstag Abend trennen als ich meine Tasche mit ein paar &#8220;Road-Gadgets&#8221; wie GPS und dicken Socken spicke und meinen Notebookakku nocheinmal durchlade.</p>
	<p style="text-align: justify;">Der Freitag verlaeuft mit viel Hibbeligkeit. Ich bin aufgeregt, nicht wirklich wissend oder ahnend was mich erwartet. Ich hocke in der Schule und warte ab. Solche Aktionen sind Gift fuer mein Gewohnheitsbild. Ich bin ein Mensch der strikten Planung: Wenn nicht mindestens geklaert ist, wann, wo und wie, dann habe ich keine Ruhe. Eine Schocktherapie also fuer meinen Lebensstil und ein bisschen Freiheit. Kurz vor Ende der 4. Stunde erreicht mich eine frohe Botschaft: Die Abfahrt verzoegert sich um einige Zeit &#8211; Warum? Das bleibt im Dunkeln. Mit etwas mehr Ruhe trete ich also ersteinmal den Heimweg an, dusche, lade noch einige weitere Akkus und warte ab. Knapp halb 8 wird es, bevor der Vater des Freundes mit einem praeparierten Wagen auftaucht &#8211; ein Vito mit leicht modifiziertem Sitzausbau und voll mit praktischen Utensilien und Lebensmitteln &#8211; fuer die Pflegestation in Oradea, unser Ziel. Die Verspaetung kommt aus einer Fehlplanung der Autovermietung, die gleich 2 falsche Wagen zur Verfuegung stellten. &#8220;Das faengt ja gut an&#8221; denke ich und frage ihn nocheinmal, ob wir tatsaechlich am Sonntag Abend noch wieder zu Hause sein koennen, was er mir &#8211; grinsend &#8211; bestaetigt.  Es ist nicht das erste Mal, dass er mit meiner planerischen Unsicherheit konfrontiert ist, vermute ich <img src='http://blog.jpoetry.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
	<p style="text-align: justify;">Ich schlafe relativ schnell auf der Rueckbank ein, verpasse erst die Strecke von unserem Wohnort bis Aschaffenburg, dann die Strecke von dort bis zur Grenze zwischen Oestereich und Ungarn. In Oesterreich haben wir ein bisschen mit dem Wetter zu kaempfen. Glatte Strassen und eisig kalter Nieselregen erschweren es, den Zeitplan einzuhalten. Ich schlafe &#8211; ungeachtet dessen und meiner Liegeposition &#8211; immer wieder ein.</p>
	<p style="text-align: justify;">Es ist frueh am Morgen &#8211; etwa 8 Uhr CET &#8211; und unser Zwischenziel ist eine Autovermietung in Györ, unweit der Grenze zwischen Ungarn und Oesterreich. Alles was wir wissen ist, dass sie nahe am Bahnhof liegt, was uns die Suche nur bedingt erleichtert. Selbst diese Information erreichte uns erst unterwegs auf dem Handy. Bei der Autovermietung soll ein zweiter Wagen gemietet werden, der von einem weiteren Tierschuetzer zuruek nach Deutschland gefahren wird. Die Strecke von Györ nach Oradea ist der Grund, warum ich an der Fahrt teilnehme, da wir sie mit 2 Wagen fahren muessen &#8211; und wir wissen alle, wie schwer ein Fahrer es haette, mit 2 Autos gleichzeitig zu fahren.</p>
	<p style="text-align: justify;">Einheimische koennen uns schliesslich den Namen der Strasse mitteilen, auch wenn sie uns an das vollkommen falsche Ende von Györ schicken. Mithilfe des mobilen Internets und relativ ungenauen Karten schaffen wir es jedoch schliesslich, die Strasse und dann auch die Autovermietung zu finden. Waehrend mein Freund in den Karten blaettert faellt uns wieder einmal auf, dass es kein gutes Kartenmaterial von Ungarn und fast gar kein Kartenmaterial von Rumaenien bei Diensten wie &#8220;Google Maps&#8221; und Konsorten gibt. In der Autovermietung ueberreicht man uns dann schliesslich die Schluessel zu einem weiteren Kleintransporter, so dass wir gegen 10 Uhr CET aufbrechen.  Der Vater des Freundes moechte gerne noch ein kleines Tierheim in Györ besuchen und faehrt vor &#8211; ich habe etwas Muehe zu folgen. Ich bin kein besondes guter Autofahrer und viel zu unruhig um Kolonnen zu fahren &#8211; auch wenn es sich nur um 2 Autos handelt. Der Weg zu dem Tierheim fuehrt durch diverse Vororte, ueber oeffentliche Strassen, die in meiner Herkunftsregion so vermutlich nicht zu finden waeren.  Wir erreichen das Tierheim &#8211; doch finden dort weder die Leiterin, noch irgendwelche Tiere vor. Sichtlich verwundert treten wir den Rueckweg Richtung Autobahn an und koennen die Stadt mit Richtung Osten verlassen. Die Schilder fuehren nach Budapest und ich verliere &#8211; wie immer beim Autofahren &#8211; jegliches Zeitgespuer.</p>
	<p style="text-align: justify;">Wer mich im letzten Jahr ueber die Ortsnamen in Ruhrgebiet hat fluchen hoeren weiss, dass ich den Stadtmuettern und -vaetern der Region jegliches Gespuer fuer Aesthetik abspreche. Die Ortsnamen, die uns unterwegs begegnen uebertreffen jedoch &#8220;Wanne-Eickel&#8221; und &#8220;Castrop-Rauxel&#8221; um Laengen und lesen sich eher wie &#8220;Katze auf Tastatur eingeschlafen&#8221;. Ich hoffe, dass diese fuer Menschen, die der ungarischen Sprache maechtig sind mehr Sinn ergeben als fuer mich der Name &#8220;Winnekendonk&#8221;.</p>
	<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/081205_003.jpg"><img class="size-medium wp-image-397 aligncenter" title="Ungarische Ortsnamen" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/081205_003.jpg" alt="Ungarische Ortsnamen" /></a></p>
	<p style="text-align: justify;">Aus Experimentierfreude moechte der Vater des Freundes die Strecke nocheinmal ausprobieren, die mitten durch die Budapester Stadt fuehrt. Meine Bedenken und Erwartungen im Hinblick auf den Stadtverkehr und meine Faehigkeiten zum Kolonne-fahren werden von den Budapester Autofahrern beiweitem uebertroffen. Nach etwa einer Stunde Budapester Stadtverkehr und nachdem wir beschlossen haben, dass die Beschilderung zu den Autobahnen aus der Stadt nicht wirklich eindeutig ist, fuehrt uns dann doch ein Schild zurueck auf die Autobahn. Von hier aus sind es noch einmal etwa 230km bis Oradea. Es ist frueher Mittag und ich fuehle mich fit genug, den Rest der Strecke in einem Stueck durch zu fahren.  Das Wetter ist wechselhaft. Bis etwa 80km hinter Budapest haben wir sonniges und schoenes Wetter, was die Trostlosigkeit der Haeuser und Staedte ein Stueck weit relativiert. Die Stimmung der Landschaft hingegen ist traumhaft. Taeler im Nebel und eine winterliche Mischung aus entlaubten Waeldern, Huegellanschaften und Feldern lassen mich die Fahrt geniessen. Keine 50km weiter jedoch beginnt es zu regnen und wir fahren in die Wolkenwand, die wir aus der Ferne schon sehen konnten &#8211; puenktlich zum verlassen der Autobahn. Es wirkt wie programmiert: Die Ortschaften sind trostlos. Der Regen untermalt die vorbeiziehenden Haeuserreihen mit einer grauen und emotionalen Leere. Es sind kaum Menschen auf den Strassen und ich habe das Gefuehl, dass selbige immer schlechter werden, je weiter wir nach Osten kommen.</p>
	<p style="text-align: justify;">Die Grenze zu Rumaenien ist leicht genommen.  Ungarischerseits gibt es keine Ausreisekontrollen und bei der Einreise nach Rumaenien gibt man sich einsilbig &#8211; in Deutsch: &#8220;Die Papiere &#8230;. dankeschoen.&#8221;. Wie durch ein Tor stehen wir in einer noch gewaltigeren Trostlosigkeit. Ich mache keine Bilder aus dem Auto, wer aber die Ausstrahlung, rostiger alter Schwerindustrieanlagen kennt, weiss, wie sich Oradea dem Besucher praesentiert. Quer durch die Stadt laufen Pipelines, deren Ummantelung hervorquillt und braun triefend den Regen in sich aufsaugt. Als wir ein Fenster im Auto aufmachen, dringt ein Geruch zwischen Kloake und Wunderbaum ins Fahrzeug. Als vor uns ein braun qualmener Schlot auftaucht, wissen wir auch warum. Die Pfuetzen sind voll und schlagen beim durchfahren tief in die Federung.  Die Autos produzieren meterhohe Fontaenen und jeder Fussgaenger bliebe besser zuhause, als sich in diese Bruehe zu begeben.</p>
	<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/081205_002.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-371" title="Fabrikschlot bei Oradea (.ro)" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/081205_002.jpg" alt="Fabrikschlot bei Oradea (.ro)" /><br />
</a><em>Tierstation im &#8216;Dunstkreis&#8217; einer uebelriechenden Fabrik</em></p>
	<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-370" title="Fabrikgebaeude bei Oradea (.ro)" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/081205_001.jpg" alt="Fabrikgebaeude bei Oradea (.ro)" /><br />
Einsames Fabrikgebaeude bei Oradea (.ro)
</p>
	<p style="text-align: justify;">Auch die Station zu der wir wollen liegt &#8211; umringt von grossen Wiesen &#8211; in Sichtweite der Industrie. Direkt nebenan befindet sich eine alte und verlassene Industrieanlage mit grossen Silo-Speichern. So verlassen das Werk aussieht, so sehr versichert man uns, es wuerde dort noch gearbeitet.  Obwohl ich jemand bin, den alte Industrieanlagen anziehen, wie Licht die Motten, verzichten wir auf eine weitere Begutachtung des Gelaendes. Die Gruende: Der Zeitplan, das Schuhwerk und mangelndes Vertrauen in die Bausubstanz. Der Weg zur Station ist schon gut bewacht. Mindestens 7-8 Hunde stehen Spalier und rennen mehrere hundert Meter neben dem Auto her, weitere 20 stehen vor, unzaehlige in der Station.</p>
	<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/081205_004.jpg"><img class="size-medium wp-image-373 aligncenter" title="Notstation fuer Hunde bei Oradea" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/081205_004.jpg" alt="Notstation fuer Hunde bei Oradea" /></a><em>Notstat</em>ion fuer Hunde bei Oradea (.ro)<a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/081205_004.jpg"><br />
</a>
</p>
	<p style="text-align: justify;">Als wir an der Tierstation ankommen, ist es etwa 15:30 CET und wir liegen noch gut in der Zeit. Die Hoffnungen, puenktlich wieder aufbrechen zu koennen sind gross, allerdings nicht sehr lange. Beim Umsetzen auf der nassen Wiese vor der Tierstation versenke ich die Vorderraeder des Vitos ersteinmal in einem Schlammloch. Zum Glueck handelt es sich um einen Hecktriebler. Als ob das nicht das einzige Problem bleiben duerfe, tauchen auch nacheinander noch Komplikationen mit den Tieren auf. 2 Kleintransporter waren vorgesehen fuer etwa 12 Tiere, nun sind es 29 &#8211; und auch die Rueckroute hat sich geaendert. Immer wieder ringen sich waehrend des Verladens mehrere Hunde um uns und versuchen mit uns zu spielen. Sie stossen ob des Wetters und der Kondition des Rasens leider auf wenig Begeisterung. Die Stimmung ist gedrueckt und die Diskussion beim Einladen der Transport-Boxen fuer die Hunde verlaeuft auf Rumaenisch, Englisch und Deutsch, mit Haenden und Fuessen. Die Hunde der Station hoeren nicht auf zu bellen, waehrend die Hunde, die wir in unser Auto laden schwanzwedelnd und still in ihren Boxen liegen. Nur die Katze schaut misstrauisch.  Waehrend des Beladens kommt ganz beilaeufig das kleine Tierheim in Györ ins Gespraech, in dem wir niemanden angetroffen haben. Wir erfahren, dass die Betreiberin verstorben ist und die Tiere spontan &#8211; groesstenteils nach Deutschland &#8211; vermittelt wurden. Nach dem alle Unklarheiten beseitigt sind und die Papiere fuer die Tiere endlich zugeordnet werden konnten, haben wir 10 Hunde und eine Katze im Auto und obwohl das viel mehr ist, als eigentlich vorgesehen, haben alle noch Platz zum liegen, stehen und umdrehen. Man sagt mir, das sei &#8211; neben Wasser und einer angenehmen Temperatur &#8211; ein Garant fuer eine ruhige Fahrt. Als wir wieder aufbrechen koennen ist es allerdings ca 20:30 und damit viel spaeter als wir gehofft hatten. Unser Verlangen, laenger in dieser Gegend zu bleiben als noetig haelt sich in Grenzen, so gerne man all diese Tiere mitnehmen moechte, die einen teils traurig, teils bittend, anschauen. Zumindest ist es das, was ich in die Blicke der Tiere hineininterpretieren kann. Leider ist das Auto voll.</p>
	<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-375 aligncenter" title="Begossen, aber kein Pudel" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/081205_005.jpg" alt="Begossen, aber kein Pudel" /><em>Nasser und sehr zutraulicher Hund</em></p>
	<p style="text-align: justify;">Wir fahren noch am selben Abend wieder los. Den Wagen, den wir in Györ abgeholt haben, lassen wir fuer den anderen Fahrer zurueck. Es geht noch nicht Richtung Heimat, zumindest aber zu einem kleinen Hotel auf der ungarischen Seite der Grenze. Da jedes einzelne der Tiere korrekte Papiere besitzt, erwarten wir keine Probleme. Dennoch werden wir auf einen Kontrollparkplarz gewinkt und mehrere Grenzbeamte kontrollieren uns vor unserer Einreise. Wie schon auf dem Hinweg gibt es keine Ausreise-Kontrollen. Die Grenzbeamten haben nichts zu beanstanden und winken uns weiter. Ohnehin waren sie nach eigenen Angaben  auf der Suche nach &#8220;Zigaretten, Geld und Drogen&#8221; und an unseren Vierbeinern nicht sonderlich interessiert. Am Hotel angekommen ist es Zeit zu schlafen &#8211; bis halb 2. Wir haben keine Zeit zu verlieren und bis nach Hause noch ca 1800 Autokilometer vor uns.</p>
	<p style="text-align: justify;">Ich werde wach als man mich anstubst und pfluecke mir das Ohropax aus den Ohren. Es ist fuenf vor zwei &#8211; trotzdem fuehle ich mich halbwegs ausgeschlafen. Als ich zum Auto komme sind die Hunde so still wie am Tag zuvor und versorgt. Die Katze maunzt etwas ungehalten vor sich hin, dennoch kann uns nichts davon abhalten, den Heimweg fortzusetzen, der uns diesmal nicht durch Budapest fuehren soll. Die Strassen sind fast leer und ich lasse mir bestaetigen, dass die ungarischen Autobahnen selbst zu Stosszeiten nicht annaehernd so voll sind, wie die A57 nachts zwischen Emmerich und Wesel. Bis auf einige Fernfahrer begegnet uns kaum jemand.</p>
	<p style="text-align: justify;">Der Weg durch Ungarn geht deutlich schneller als auf dem Hinweg &#8211; zumindest fuehlt es sich so an. Ich doese noch die ein oder andere Stunde vor mich hin und kraule die Katze, die neben mir in einer Transportbox auf einer Hundebox steht.  Sie maunzt ab und and etwas beunruhigt. Die Hunde sind jedoch ruhig und auch die Einreise nach Oesterreich gestaltet sich unkompliziert. In Oesterreich selbst jedoch beginnt es erst zu regnen, dann zu schneien, dann wieder zu regnen. Die Strassen bleiben allerdings befahrbar und so kommen wir trotzdem schnell voran.</p>
	<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-379 aligncenter" title="Katze klug, Katze schlaeft" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/081205_009.jpg" alt="Katze klug, Katze schlaeft" />Katze klug, Katze schlaeft.</p>
	<p style="text-align: justify;">Nach einem Fruehstueck in Oesterreich und einem Grenzgang nach Deutschland fahren wir weiter durch den Regen.  Witzigerweise ist deutlich zu merken, dass wir in Deutschland sind: Die Zahl der unumsichtigen Autofahrer nimmt wieder gewohnte Masze an. Zwischen Passau und Regensburg faellt Wasser aus dem Himmel, als gaeb es einen Jahrelangen Wassermangel aufzuholen. Der Zeitplan jedoch draengt, der Regen gefaellt also gar nicht. Als wir gegen 10 Uhr Regensburg erreichen meldet sich das Tierheim, welches wir zuerst anfahren. Es liegt noch 300km voraus und wie auch bei der Autovermietung in Györ kommen die Details zu unserem Zwischenziel erst nach und nach ans Licht. Wir rechnen damit, gegen 13 Uhr bei dem Tierheim zu sein, welches uns mitteilen laesst, es sei erst ab 16 Uhr jemand zu erreichen. Angesichts der knapp 800km, die es nacher noch zu fahren gibt, erweckt der lapidare Kommentar &#8220;Lassen Sie sich also Zeit&#8221; Unmut und Aerger. Die Ursache: Eine Zeitzusage, die so nicht haette gemacht werden duerfen, veranlasste die Verantwortlichen zu einer etwas anderen Zeitplanung als unserer. In diesem Tierheim sollen 5 Hunde und meine Sitznachbarin &#8211; die Katze &#8211; ersteinmal unterkommen, bis sich fuer sie ein neues Zuhause findet.</p>
	<p style="text-align: justify;">Als wird das Tierheim dann gegen 14 Uhr endlich finden, ist noch niemand da, was sich aber schnell genug aendert um die Stimmung zu reparieren. Die Entsprechenden Tiere werden aus dem Auto geholt und die verbleibenden 5 etwas erledigt schauenden Vierbeiner werden etwas geraeumiger umgebettet.  Ich verabschiede mich nocheinmal von der Katze, die die letzte Stunde vorwiegend unbeeindruckt geschlafen hat. Auch der grosse Hund, der hinter meinem Ruecken die Fahrt verbracht hatte und sich ein wenig als Rudel-Leitwolf versucht hat verlaesst uns. Ab dem Tierheim uebernehme ich nocheinmal das Steuer und wir fahren ueber die A14 und die A2 Richtung Heimat. Mit Einbruch der Dunkelheit endet auch die kurze Schwaechephase und ich bin nun endgueltig davon ueberzeugt, dass ich durch und durch ein Nachtmensch bin.  Die A2 ist relativ voll, aber der Verkehr laeuft. Mein Glueck jedoch, dass erst kurz nach dem Steuerwechsel ein Stau vor uns auftaucht. Es ist 18 Uhr und wir haben noch Hoffnungen, die letzten 220 Kilometer vor 21 Uhr zuruecklegen zu koennen. Der Stau laesst uns jedoch mit jeder Minute skeptischer werden.</p>
	<p style="text-align: justify;">Wenn der Freund und ich schon laengst wieder zu Hause sind, machen die 5 Tiere noch eine weitere Tour in eine nahe gelegene Stadt, wo sie zur voruebergehenden Pflege und Weitervermittlung bleiben. Sicherlich deutlich laenger werden die Bilder in Erinnerung bleiben, von den grauen Schoenheiten von Oradea, die im Regennassen Schlamm liegen und noch immer mit dem Schwanz wedeln, wenn sich jemand zu ihnen herunterbeugt. Ein kurzes Wochenende, an dem wieder 29 dieser geheimnisvollen Wesen mit Vorgeschichte in eine andere Welt gebracht wurden &#8211; in der es waermer ist, aber in der manchmal die freundlichen Leute fehlen, die sich zu ihnen herunterbeugen.</p>
	<p style="text-align: justify;">Gerade jetzt zu Weihnachten moechte ich nocheinmal verdeutlichen, dass wer Tiere schenkt auch Verantwortung schenkt und traegt. Die Tiere die schon in Not sind sind das Eine, die Tiere die jedes Jahr erneut (Dummheit stirbt nie aus?) An Autobahn-Raststaetten aufgefunden werden &#8211; manchmal zu frueh, manchmal zu spaet &#8211; sind das Andere.</p>
	<p>In diesem Sinne: Macht es gut, und wuschelt eure 4-Beiner mal lieb von mir.
</p>
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		<title>Der neue Individualismus</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 05:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>

	<!-- AutoMeta Start -->
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		<description><![CDATA[	Guten Morgen!
	Als ich heute am Bahnhof auf meinen Zug wartete, schaute ich wie so oft gelangweilt ueber das Sortiment der Spiral-Automaten am Gleis. Mein Blick fiel dabei auf die folgende Packung mit &#8220;Zwiebel&#8217;s&#8221; wasauchimmer&#8230;
	
	Aha? Ein Muss fuer Individualismen also? Nach einigen Gruebeln wusste ich, wieso: Wer Zwiebelringe isst, hat viel Platz &#8211; also auch viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Guten Morgen!</p>
	<p>Als ich heute am Bahnhof auf meinen Zug wartete, schaute ich wie so oft gelangweilt ueber das Sortiment der Spiral-Automaten am Gleis. Mein Blick fiel dabei auf die folgende Packung mit &#8220;Zwiebel&#8217;s&#8221; wasauchimmer&#8230;</p>
	<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/zwiebel_individualisten1.jpg"><img class="size-medium wp-image-390 aligncenter" title="Individualismus NUR mit Zwiebelringen" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/zwiebel_individualisten1.jpg" alt="Individualismus NUR mit Zwiebelringen" width="300" height="400" /></a></p>
	<p>Aha? Ein Muss fuer Individualismen also? Nach einigen Gruebeln wusste ich, wieso: Wer Zwiebelringe isst, hat viel Platz &#8211; also auch viel Freiraum fuer seinen Individualismus. Aber bitte, liebe Werbegestalter, lieber Zwiebel: Zwei mal nachdenken nach einer Idee fuer einen Werbespruch schadet auch nicht.</p>
	<p>Gruss,</p>
	<p>der Sternensucher.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8216;Die Rechte Elite&#8217; oder &#8216;Erstklassig daneben&#8217;</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/12/01/die-rechte-elite-oder-erstklassig-daneben/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 19:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Bahnbrechendes]]></category>

	<!-- AutoMeta Start -->
	<!-- AutoMeta End -->
	
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		<description><![CDATA[	Hallo.
	Ich moechte eigentlich gar nicht lange um den heissen Brei herumreden und mich rechtfertigen. Die Gruende, warum ich noch immer eine Monatskarte erster Klasse fuer das Ruhegebiet habe, habe ich frueher schonmal dargelegt. Heute allerdings habe ich wieder einmal einige Erfahrungen gemacht, fuer die ich kein Quaentchen Verstaendnis oder auch nur den Funken eines Impulses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p style="text-align: left;">Hallo.</p>
	<p style="text-align: justify;">Ich moechte eigentlich gar nicht lange um den heissen Brei herumreden und mich rechtfertigen. Die Gruende, warum ich noch immer eine Monatskarte erster Klasse fuer das Ruhegebiet habe, habe ich frueher schonmal dargelegt. Heute allerdings habe ich wieder einmal einige Erfahrungen gemacht, fuer die ich kein Quaentchen Verstaendnis oder auch nur den Funken eines Impulses verspuere, sie fuer mich zu behalten.<br />
Die Szene: Ein Regionalzug im Ruhrgebiet (RE3, Rhein-Emscher-Express) zwischen 11 und 12 Uhr am Vormittag. Ich steige in Duisburg ein und setze mich ein Abteil der ersten Klasse (der Zug hat sowas noch, man sieht es spaeter auf einem der Bilder). Es ist warm, die Luft ist schlecht, mit mir im Abteil sitzen 2 aeltere Herren &#8211; vermutlich zwischen 70 und 80, die mich skeptisch mustern und mein freundliches &#8220;Guten Tag&#8221; nicht erwidern. Man will ja mal hoeflich sein und der Generation n-2 die Angst vor jungen Leuten nehmen &#8211; aber das scheint nicht zu klappen. Der Zug faehrt ab, als mein Notebook gerade zuende gebootet hat und ein Mann kommt mit seiner Frau (die ein Kopftuch traegt) etwas unsicher den Gang entlang. Dabei unterhalten sie sich auf einer Sprache die ich nicht verstehe, aber die fuer mich nach Tuerkisch klingt und der Tonlage und Stimmung zu urteilen ueberlegen sie, wo sie sich hinsetzen.<br />
Ich sehe die beiden ein Stueck weiter auch in ein Abteil gehen, in dem 2 alte Frauen sitzen, von denen die eine lautstark mit dem Handy telefoniert (siehe unten, die Frau betreibt eine himmelstinkende Selbstbeweihraeucherung verbaler und kosmetischer Natur. Nicht nur, dass ihr fuerchterliches Parfuem maszgeblich fuer die schlechte Luft im Zug verantwortlich ist, nein. Sie verkuendet auch noch durchs Telefon immer wieder wie modern sie doch sei und wie Fortschrittlich und was sie nicht alles fuer andere tun wuerde). Die beiden Sitzplatz-Suchenden haben gerade ihr Gepaeck auf den Ueberkopf-Ablagen untergebracht als die Telefonistin ihr Telefonat unterbricht: &#8220;&#8230; momentchen Gisela.&#8221;, dann wendet sie sich den beiden Reisenden zu: &#8220;Das ist hier aber die erste Klasse&#8221;, sagt sie, als haette man ihr gerade die Dauerwelle gebuegelt und wiederholt nocheinmal &#8211; vermutlich denkt sie, man habe sie nicht verstanden: &#8220;Er-ste Klas-se, hm? Verstehen?&#8221;. Die Situation erhaelt ab sofort meine geballte aufmerksamkeit. Vorurteile und dieses Vom-Himmel-hoch-herab gehen mir wider den Strich. Der Mann sagt: &#8220;Aha?&#8221; und wendet sich seiner Frau zu: &#8220;Sollen wir hier sitzen bleiben?&#8221;. Die Frau zuckt mit den Schultern. &#8220;Guter Mann&#8221;, sagt die Telefonistin weiterhin mit einer lauten, durchdringenden und arroganten Stimme, &#8220;ich bin kein Schaffner, aber wenn der sie hier sieht, dann kostet das, das sag ich ihnen aber mal.&#8221;. Der Mann ruehrt sich nicht und schaut zu der telefonierenden Frau herab, die noch hinzufuegt: &#8220;Da koennen sie mich ruhig anschauen, mit ihrer Fahrkarte koennen sie hier nicht sitzen.&#8221;<br />
Meine Kragen sind ueppig geschnitten, dennoch war selbiger kurz vor dem bersten. Der Mann und die Frau kramen ihr Gepaeck zusammen und verlassen das Abteil. Sie versuchen es eins weiter, quasi ein Abteil von meinem entfernt, nocheinmal. Wieder verstauen sie ihr Gepaeck in der Ueberkopfablage, wieder unterbricht die Telefonistin nebenan ihr Telefonat und steht auf. Sie dreht sich um und spricht quasi ueber die Rueckenlehne weiter mit den beiden: &#8220;Das ist auch erste Klasse. Sie koennen hier nicht sitzen. Und jetzt lassen Sie mich in Ruhe telefonieren.&#8221;. Der Mann wird deutlich sichtbar rot, seine Frau legt ihm die Hand auf die Schulter und holt das Gepaeck wieder aus der Ablage. Eine Frau die in dem Abteil sitzt in dem die beiden gerade sind sagt etwas leiser: &#8220;Nehmen Sie es nicht persoenlich, aber das hier ist fuer Leute die mehr bezahlen koennen.&#8221;. Sie tut ganz gut daran, verlegen wegzuschauen &#8211; zumindest sieht sie so nicht, wie rot der Mann inzwischen geworden ist.
</p>
	<p style="text-align: justify;">Inzwischen sind wir fast in Oberhausen und die beiden Platzsuchenden steigen wieder aus. Als sie bei mit vorbei kommen fragt die Frau den Mann in fast akzentfreiem Deutsch: &#8220;Was bedeutet denn jetzt erste Klasse?&#8221; und ihr Mann antwortet: &#8220;Das scheint was fuer Leute zu sein, die sich vor allem wichtig vorkommen.&#8221;. Als sie weitergehen sprechen sie weiter in ihrer Sprache. Ich kann mir ein breites Grinsen nicht verkneifen und auch die beiden Herren, die mir gegenuebersitzen sind der Situation gefolgt und nicht besonders begeistert von dem Verhalten ihrer Generationskolleginnen.</p>
	<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/die_rechte_elite.jpg"><img class="size-medium wp-image-361 aligncenter" title="Die Rechte Elite" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/die_rechte_elite.jpg" alt="Die Rechte Elite heutzutage" /></a></p>
	<p style="text-align: center;">&#8220;<em>&#8230; und dann habe ich 40 Briefe versendet und auf dem Treffen waren dann alle da. Du haettest die Hunde sehen sollen&#8230; ohne mich waer da NICHTS los gewesen, das kannst du mir glauben Gisela</em>&#8220;</p>
	<p style="text-align: justify;">Um in der Situation selbst etwas zu sagen war ich etwas zu baff und im Nachhinein tut es mir leid, denn ich haette zu gerne diesen Eindruck vom Bahn-Publikum korregiert. Als ich dann aber da so sass dachte ich &#8220;Das kann aber doch eigentlich nicht sein&#8221; und musste einfach irgendwas machen. Mich wurmte die Frage, was diese Frau wohl zu dem Verhalten animiert hat. Das Kopftuch? Die Fremdsprache? Aussehen, Kleidung? Die leichte Unsicherheit? Wer mit so einer Ueberzeugung Leute aus dem Abteil jagt ohne einen wirklichen Grund dafuer zu haben, der muss sich recht sicher sein, dass er im Recht ist. Ich dachte ich lass es mal auf einen Versuch ankommen um zumindest die faschistische Komponente fuer mich auszuschliessen. Eine Frau die einfach Dumm ist haette ich eher ertragen als eine Frau, die vermutete Auslaender in die Wueste schickt. Ich dachte &#8220;Sie hat dich hier nicht sitzen sehen und in dem Abteil ist es nicht voller. Du gehst jetzt einfach mal etwas verlegen in das Abteil rein und setzt dich da hin.&#8221;.</p>
	<p style="text-align: justify;">Am naechsten Bahnhof habe ich dann den Platz gewechselt.</p>
	<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/mein_aufzug.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-362" title="Terrorist? Betrueger?" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/mein_aufzug.jpg" alt="Terrorist? Betrueger?" /></a></p>
	<p style="text-align: center;">&#8216;<em>Wuerden Sie diesen Mann sitzen lassen?</em>&#8216;</p>
	<p style="text-align: justify;">Ich setze mich also auf einen der freien Plaetze. Wie auch in meinem alten Abteil habe ich die ganze Bank fuer mich alleine. Ich sitze mit dem Ruecken zum Tuerraum und habe beide Frauen im Blick. Die Telefonistin rechts und die andere &#8211; zum Glueck schweigsamere &#8211; Frau links. Als ich sitze und mein Notebook aufklappe mustert mich die Telefonierende Frau misstrauisch und unterbricht wieder ihr Telefonat. Diesmal allerdings wechselt sie nur das Thema, ohne mich direkt anzusprechen: &#8220;Du glaubst das nicht Gisela, hier kann anscheinend keiner lesen. Eben setzt sich hier so ein Asylantenpaerchen in mein Abteil und jetzt schon wieder. Dass die alle keine Erziehung haben.&#8221;. Ich fuehle mich bestaetigt &#8211; die Frau hat anscheinend nicht nur ein echtes Geltungsbeduerfnis sondern ist auch noch Dumm und offensichtlich eine deutliche geistige Behinderung im Hinblick auf Menschenkenntnis. Ich kuemmere mich nicht weiter um sie und lasse sie weitertelefonieren. Immer wieder laesst sie saetze fallen wie &#8220;Jetzt muesste hier aber doch langsam mal ein Schaffner kommen&#8221; oder &#8220;Dass die Leute meinen, 40 Euro seien mal eben so verdient&#8221;. Ich warte auf den Schaffner, der den gleichen Fehler begeht und mich zuerst ohne Kontrolle meiner Fahrkarte und unter &#8220;Das hast du nun davon&#8221;-Blicken der Frau aus dem Abteil verfrachten und kassieren moechte, allerdings sind beide ernuechtert, als der &#8216;Gameboy&#8217; des Herrn Zugbegleiters meine Fahrkarte genehmigt und ich mich &#8211; immernoch grinsend setze.</p>
	<p style="text-align: justify;">Ich wuerde mir weniger hohes Ross wuenschen von vielen, noch viel mehr wuerde ich mir wuenschen dass man abwartet bevor man sich seine Vorurteile selbst bestaetigt. Die Bahn gibt ein herrliches Beispiel &#8211; jeden Tag &#8211; dafuer wie Menschen mit einander umgehen und ich kotz mir jedes mal die Seele aus dem Leib. Leute: Runterkommen, ruhig bleiben.</p>
	<p style="text-align: justify;">Danke,</p>
	<p style="text-align: justify;">der Sternensucher</p>
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		<title>Was ist schon ein einzelner Affe&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 20:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Mein Arbeitstag]]></category>
		<category><![CDATA[Persoenlich]]></category>
		<category><![CDATA[alles kaputt]]></category>
		<category><![CDATA[Argh]]></category>

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		<description><![CDATA[	&#8230; in einer Herde von Katzen?
	Wenn ich den Tag heute betrachte, dann frage ich mich, warum er ueberhaupt stattgefunden hat. Ich fuehl mich sche***e und es ist, als waeren die letzten Jahre irgendwie ueber Nacht&#8230; oder mitten im Satz verpufft. Wie koennen einen 2 Gedanken, die sich scheinbar in der Warteschlange vor meinem Bewusstsein unterhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>&#8230; in einer Herde von Katzen?</p>
	<p>Wenn ich den Tag heute betrachte, dann frage ich mich, warum er ueberhaupt stattgefunden hat. Ich fuehl mich sche***e und es ist, als waeren die letzten Jahre irgendwie ueber Nacht&#8230; oder mitten im Satz verpufft. Wie koennen einen 2 Gedanken, die sich scheinbar in der Warteschlange vor meinem Bewusstsein unterhalten und spontan verstanden haben, einen Gedanklich in eine Zeit zurueckversetzen, die &#8211; gefuehlt &#8211; mehr weh tut als in dem Moment in dem sie eigentlich stattfand? Und verdammt nochmal, wo kommt das ganze Wasser auf einmal her!?</p>
	<p>Es scheint so zu sein, dass diejenigen Menschen, die einem mit aller Kraft nicht weh tun wollen es genau durch den Versuch schaffen eben das abzuwenden. Murphy hat dafuer zwar kein Gesetz, aber es kommt dem sehr nahe. Was du sagst ist falsch, so gut du es meinst. Und eigentlich hat ja niemand etwas gesagt, also ergaenzen wir das ganze mal um ein &#8220;&#8230; oder nicht sagst &#8230;&#8221; und stellen es in den Raum. Und da wird mir klar, dass diese Phase des Nichts-sagens nunmehr viereinhalb Jahre andauert. Bedauerlich, es kann allerdings noch nichtmal jemand etwas dafuer, aber wahr: Ach das ist doch alles ein grosser Haufen Sche***.</p>
	<p>Es scheint als stuende heute, an dem Tag an dem ich eigentlich mit meinem wenigen geliebten Mitmenschen ein wenig zusammensitzen sollte &#8211; am besten mit einer Kanne Tee am See und mit einem besonders geliebten Menschen an der Seite &#8211; das Motto ueber allem: &#8220;Gedanken ueber Dinge, die jetzt nicht mehr gehen&#8221;. Torschlusspanik? Reue? Es ist die Melancholie die mich Bedrueckt und mit der ich zurueckblicke, es ist der Rueckblick, der mich wuetend macht auf meine langst vergangene Reaktion, auf meine vor mir selbst ruecksichtslose Vorsicht, Schuechternheit und Angst, die Dinge beim Namen zu nennen. Vielleicht habe ich gedacht &#8220;Bevor du jetzt was falsches machst, mach lieber gar nichts, das wirst du schon ueberstehen.&#8221;, und stehe jetzt, nachdem fuer alle anderen beteiligten Personen die Dinge laengst geklaert sind vor dem Problem, dass bestimmte Fragen jetzt nicht mehr beantwortet werden koennen/wollen/sollten. Zumindest habe ich das Gefuehl, eine einmalige und ueberlebenswichtige Chance verpasst zu haben, eine Antwort zu erhalten &#8211; die Frage ist mir allerdings selbst bis heute nicht halb so klar wie diese Einsicht.</p>
	<p>Ich habe selten so sehr wie heute das Gefuehl gehabt, einige Jahre meines Lebens vertan zu haben &#8211; Erfahrungen, Gelegenheiten, Katastrophen und Niederlagen eingeschlossen. Waehrend andere lebten, liebten und weiterlebten, mit der Chance das alles als jugendlichen Leichtsinn oder eine verspielte Schwaermerei abzutun sass ich in meinem Kaemmerchen und legte Wert auf andere Dinge &#8211; wurde zu dem Menschen, der erst heute merkt, welche Chancen er vertan hat und sich auch sonst viel zu vieler Dinge bewusst wird. Manchmal ist es ein Segen, manchmal ist es ein Fluch.</p>
	<p>Meistens ist es ein Fluch. Dabei ist da nichts was offen ist. Alles ist quasi gesagt, ist zumindest vertanden &#8211; wenn auch wortlos &#8211; und akzeptiert worden. Diese Halde der Gedanken gehoert mit einem Schild versehen: &#8220;Schoen anzusehen und unglaublich schoen erlebt zu haben, aber keinesfalls zur Wiederholung empfohlen&#8221; &#8211; nicht zuhause nachmachen Kinder.</p>
	<p>Und dann frage ich mich, was mir mein Leben damit sagen will, wenn der eine Wunsch den ich habe mich davon abhaelt eine Phase in meinem Leben zu geniessen, die schon in ein paar Monaten unwiederbringlich vorbei sein kann. Nichts laesst einem diese Frage so klar werden wie wenn einem die Leute gratulieren, dass man schon wieder ein Jahr aelter ist. Die klare Tatsache, dass es nicht wenige Monate, sondern noch viele schoene Jahre sein koennen, erscheint &#8211; aus welchem Grund auch immer &#8211; so gering, dass sie es nur in diesen Text, nicht aber in mein emotionales Bewusstsein schafft. Und es koennten so schoene Jahre werden wenn diese Chance es in mein Bewusstsein schaffen wuerde. Na? Merkt ausser mir noch jemand den Teufelskreis, die Zwickmuehle, die besch***ene Sackgasse in der ich mich die letzten viereinhalb Jahre so haeuslich eingerichtet habe? Klasse! Alle habens gemerkt, sogar ich&#8230;  nur mein besch***enes Bewusstsein kriegt die Kurve einfach nicht.</p>
	<p>Und das ist noch nicht alles. Als waeren Gedanken nicht schon schlimm genug: Einsamkeit ist ein schlechter Ratgeber. Einsamkeit fuehrt zu Einsamkeit fuehrt zu&#8230; moment, das hatten wir schon. Gibts in dem Leben hier keinen Rueckwaertsgang? Wo ist die verdammte Bedienungsanleitung mit den Garantiebedingungen. Irgendwas ist da naemlich kaputt. Auf jeden Fall fuehrt Einsamkeit zu Dingen die man besser lassen sollte. Selbstmitleid, Schuld, Verzweiflung&#8230; und dann kommt Vernunft&#8230; DER Ratgeber ueberhaupt daher und fuehrt mit meinem einsamen Ich einen Dialog:</p>
	<p>V: Hallo Einsames Ich.<br />
E: Hallo Vernunft.<br />
V: Du bist vollkommen auf dem falschen Dampfer da mit deiner Situationsbewaeltigung<br />
E: Hoe?<br />
V: Einsam wird man durch Einsamkeit. Das einzige was du da machst ist deinen Selbsterhaltungstrieb stillen, damit dein Gewohnheitsmitleid nicht abhanden kommt.<br />
E: Bitte?!<br />
V: Jo. Schau dich doch mal an.<br />
E: Ja, ich bin wie ich bin.<br />
V: Und fuehlst du dich gut dabei?<br />
E: Bist du dumm? Natuerlich nicht!<br />
V: Na dann&#8230; GEH RAUS und triff Menschen.<br />
E: Ich hab keine Lust, ich bin unmotiviert und fuehle mich schwer.<br />
V: Ach nee.<br />
E: Und jetzt? Sprachlos oder was?<br />
V: Nein, ich warte dass du aufstehst&#8230; und ich mache dir ein schlechtes Gewissen.<br />
E: Und dann? Willst du mich weichkochen?<br />
V: Nein, ich warte bis du nicht mehr anders kannst.<br />
E: Ich kann dich gar nicht hoeren&#8230; lalalalalalaaaa und doof bist du auch.</p>
	<p>Und alles was man davon hat ist Einsamkeit und ein schlechtes Gewissen. Ein Gefuehl wie ein rostiger Fiat in einem Neuwagenhandel&#8230; &#8220;Waer ich doch zumindest mal zum lackieren gegangen&#8230; ich koennte immernoch&#8230;&#8221; und gleichzeitig: &#8220;Ach es ist doch eh zu spaet&#8230; aber so will mich ja auch keiner.&#8221; &#8230; und man hoert ja auch nicht auf zu rosten wenn man im Regen steht, im Hinterkopf zu allem Ueberfluss auch noch die Angst, was einem als rostige Muehle alles so passieren kann, wenn man dann doch aus Versehen jemanden findet der einen haben will&#8230; oder was man diesem jemand ganz aus versehen antut&#8230; man weiss es ja nicht besser.</p>
	<p>Und genau waehrend du das hier liest &#8211; wer auch immer du bist &#8211; genau in diesem Moment mache ich das was ich immer mache. Genau dieser Text bringt micht zum rosten, macht mich angreifbar, schwach und unattraktiv. Und trotz allem kann ich ihn nicht drin behalten. Sag mal, merk ich noch was? Anscheinend nicht &#8211; nicht mal heute.</p>
	<p>Und nur nochmal, damit wirklich keine Fragen offen bleiben bei dieser einen Person, die sich angesprochen und angeklagt fuehlen koennte: &#8220;Du hast alles richtig gemacht. Ich komm nur nicht damit klar.&#8221; &#8211; und ich mag dich auf so unglaublich viele Arten, dass du es dir mit mir wohl kaum verscherzen kannst und moechte das auch nicht aufgeben &#8211; wenn auch nur als Freund.</p>
	<p>Eine gute Nacht wuenscht</p>
	<p>der Sternensucher.
</p>
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		<title>Vergessen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 04:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
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		<description><![CDATA[	Der Moment in und das Gesicht mit dem sie vor ihn trat, sollte sich tief in sein Gedaechtnis einbrennen &#8211; und es fuehlte sich auch in etwa so an als wuerde er das gerade tun. Irgendwo zwischen Schmerz und Kummer war er gerade dabei den Verstand zu verlieren. Hatte sie das wirklich gerade gesagt? Na [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der Moment in und das Gesicht mit dem sie vor ihn trat, sollte sich tief in sein Gedaechtnis einbrennen &#8211; und es fuehlte sich auch in etwa so an als wuerde er das gerade tun. Irgendwo zwischen Schmerz und Kummer war er gerade dabei den Verstand zu verlieren. Hatte sie das wirklich gerade gesagt? Na sicher hatte sie, nur warum? Wer haette noch gestern gedacht, dass soetwas ueberhaupt moeglich sei &#8211; sie kannten sich schliesslich nicht erst seit gestern und er kannte ihre Mimik vermutlich so gut wie sie seine &#8211; zumindest glaubte er das. Nicht zum ersten mal wuerde es Streit geben und nicht zum ersten mal haette er lieber in einem Loch im Boden gehockt als mit dieser Situation konfrontiert zu sein. &#8220;Wir muessen reden&#8221; hatte sie gesagt. Und nach allem was er wusste sollte nun, keine 2 Sekunden nachdem sie den Satz vollendet habe der beruehmte Folgesatz kommen: &#8220;Es ist aus.&#8221;. &#8220;Nein Nein Nein&#8221;, dachte er sich und fummelte in Gedanken an dem Pflock der in seinem Herzen steckte.  Er konnte die Schmerzen nicht mehr ertragen. Wenn jetzt auch noch die schoenen Momente der letzten Jahre an ihm vorueberzoegen&#8230; da waren sie schon. &#8220;Oh mein Gott&#8221;, dachte er weiter, &#8220;Es ist vorbei&#8221;.</p>
	<p>Aus ihren Augen sprach der Wahnsinn der Unmittelbarkeit und als er hineinsah hatte er Muehe, jenes Strahlen aus den Augenwinkeln zu erkennen, dass ihn damals dazu gebracht hatte, sich naeher mit ihr zu beschaeftigen. Hatte sie wirklich allen Eindruck, allen Ausdruck verloren oder war das nur wieder so ein Gefuehl? Es war nicht zu ertragen. In Zweifeln versunken schabte er all seinen Mut zusammen und fragte: &#8220;Worueber?&#8221;. In ihren Augen formte sich Wut, Verwunderung und purer Aerger. Ihr nachdenkliches Gesicht formte eine eindrucksvolle Emotionswand, die unerbittlich auf ihn zu schoss. Gleich wuerde sie ihm Vorhaltungen machen, warum er denn nicht wisse worum es geht, gleich wuerde sie ihm vorwerfen, ER sei unfaehig ein geregeltes Leben zu fuehren und nicht in der Lage Probleme zu erkennen. Ausserdem wuerde sie sagen er sei auf noch ungefaehr 200 weiteren Gebieten vollkommen unterbelichtet und ohnehin haette es ja anscheinend viel zu wenig Sinn ueberhaupt ein Gespraech mit ihm fuehren zu wollen &#8211; ueber etwas wichtiges. Genau so wuerde es kommen, jawohl!</p>
	<p>&#8220;Du hast es vergessen?&#8221;, sprach ihr Mund, der rest von ihr bliebt vollkommen bewegungslos, nichtmal ein Blinzeln. Ihre Worte waren wie der Geruch aus dem Kuehlschrank, kalt und unangenehm. Sie drangen tief in seinen Kopf, an die Stellen an denen er Dinge vergrub, die er gerne vergessen wollte, aber es nicht schaffte. Er fuerchtete, es sei wieder so eine Frage, auf die er nur die falsche Antwort wuerde geben koennen. Ein &#8220;Ja&#8221; waere ein katastrophales Eingestaendnis seiner Schuld und seines Vergessens und wuerde nur bestaetigen, was er dachte was sie dachte. Ein &#8220;Nein&#8221; waere eine glatte Luege &#8211; auch wenn er ja nichteinmal wusste wovon die Rede war. Zumindest hatte sie nicht &#8220;Es ist aus&#8221; gesagt &#8211; schonmal ein grosser Stein, der von seinem Herz stuerzend ein lautes Poltern in seinem Inneren verursachte &#8211; so erstickend leise war es. Aber was nun? Sie starrte immernoch fragend, ja fast drohend auf seine Augen, abwechselnd auf das linke und das rechte &#8211; kontrollierend, so als wolle sie verhindern, dass eins von beiden vielleicht die Flucht aus dem Raum in Betracht zoege.  &#8220;Ich habe nichtmal eine Vorstellung, worum es geht&#8221;, sagte er.  Ohne dass sich ihre Mimik wirklich zu aendern schien, bildeten ihre Mundwinkel ein unterschwelliges, ja fast diabolisches Laecheln aus.  Ihr ganzes Gesicht, ja ihr ganzer Koerper sprach &#8220;Klar!&#8221;, ja bruellte es geradewegs in sein Gesicht. Er gruebelte erneut, warf alle Gedanken durcheinander, brachte alle auf einen Haufen und begann sie nach und nach wieder zu sortieren. Er driftete ab und sie, sie hielt ihn im Auge &#8211; liess ihn zappeln. Ihr Geburtstag?  Nein, der ist schon was her, noch kein ganzes Jahr, aber fast. Ein Termin mit irgendjemandem? Er konnte sich nicht an einen Termin erinnern &#8211; zumindest keinen, der so wichtig gewesen waere. Die Gedanken rasten durch seinen Kopf &#8211; und waehrend sein Gesicht nun eher verzweifelte und schwer gruebelnde Zuege annahm, zeigte ihres weiterhin keine Regung &#8211; bis auf das kontrollierende Patroullieren ihrer Augen auf seinem Gesicht.</p>
	<p>&#8220;Du hast es echt vergessen, oder?&#8221;. Er stand da, einen Gedanken in beiden Haenden haltend, das Elend der Welt in den Augen und ein Gesicht, dass nichts deutlicher tat als schoneinmal im Vorhinein um Verzeihung zu bitten. Er hatte nichts gesagt, sich nicht getraut auch nur zu fragen worum es ging. Statt dessen stand er da, wuehlte in Gedanken und hoffte, sie wuerde zuerst aufgeben und den Raum verlassen. &#8220;Ich hab es mir gedacht&#8221;, schob sie nach und lockerte ihr strenges Gesicht ein wenig, &#8220;du hast es wirklich und ehrlich vergessen.&#8221;. &#8220;&#8230;. Anscheinend&#8221;, sagte er und seine Einsilbigkeit war ueberwaeltigend. Waehrend sein Mund diese Botschaft der Aufgabe von sich gab, war auf seinem Gesicht kein Zeichen der Resignation zu erkennen, nein eher ein verzweifeltes Fragen. Er sagte dennoch nichts und hoffte noch immer auf ein Zeichen von ihr. Ihr Ausdruck machte einen Wandel von Drohung zu Mitleid, sie seufzte und nahm ihn in den Arm. Er wusste nicht was er sagen sollte, entgleiste innerlich und obwohl sich seine Hoffnung auf selbststaendige Loesung des Problems fast noch besser erfuellt hatte als er zu hoffen jemals gewagt hatte, wagte er nicht, es als beendet hinzustellen. &#8220;Alles gute zum Geburtstag&#8221;, sagte sie und drueckte ihn nocheinmal an sich. Sie nahm ihn bei den Schultern, schaute ihm mit einem zufriedenen Gesicht in die noch immer vollkommen sprachlos verdutzt ins leere blickenden Augen:  &#8220;Ich hab eine Kanne Tee dabei&#8221;, sprach sie.</p>
	<p>Sie hatte offensichtlich mit Anna gesprochen&#8230;
</p>
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		<title>Lahme Ente</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 09:45:03 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
		<category><![CDATA[CodeWeavers]]></category>

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		<description><![CDATA[	Codeweavers, die Macher von CrossOver Office und Co machen heute eine kostenlose GiveAway-Aktion fuer ihre Pro-Produkte. Wer heute noch eine Seriennummer unter DIESER URL bestellt, kann diese bis in 48h freischalten. Leider ist der Aktivierungsserver aufgrund der Ueberlastung immer wieder geschlossen.
	Die Hintergruende zu der Aktion gibts ebenfalls auf der Website &#8211; Sehr interessant uebrigens.
	Gruss vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a title="CodeWeavers" href="http://www,codeweavers.com/" target="_blank">Codeweavers</a>, die Macher von CrossOver Office und Co machen heute eine kostenlose GiveAway-Aktion fuer ihre Pro-Produkte. Wer heute noch eine Seriennummer unter <a title="Lame Duck" href="http://lameduck.codeweavers.com/" target="_blank">DIESER URL</a> bestellt, kann diese bis in 48h freischalten. Leider ist der Aktivierungsserver aufgrund der Ueberlastung immer wieder geschlossen.</p>
	<p>Die Hintergruende zu der Aktion gibts ebenfalls auf der Website &#8211; Sehr interessant uebrigens.</p>
	<p>Gruss vom Sternensucher</p>
	<p><b>UPDATE:</b> Die Bestellfrist fuer neue Lizenzen ist abgelaufen, die Aktivierung wurde aufgrund des hohen Andranges bis zum 30.11. verlaengert.
</p>
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		<title>Meet the circus</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/10/21/meet-the-circus/</link>
		<comments>http://blog.jpoetry.com/2008/10/21/meet-the-circus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 05:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bilder und deren Rahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>
		<category><![CDATA[audio]]></category>
		<category><![CDATA[Kahvi]]></category>
		<category><![CDATA[netlabel]]></category>

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		<description><![CDATA[	Radiovision&#8230;. was mag das heissen? Egal. Die kuerzlich erschienene EP von Younnat wird vom Kahvicollective nicht umsonst mit den sinngemaess uebersetzten Worten angekuendigt, dass sie angenehm aus dem Rahmen faellt. Der vom Kollektiv angegebene Stil &#8220;Elektro Funk&#8221; stoesst bei mir zunaechst auf Unverstaendnis, ist jedoch nach kurzem Reinhoeren &#8230; zumindest erklaerlich. Einen einzelnen Begriff fuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p style="text-align: left;">Radiovision&#8230;. was mag das heissen? Egal. Die kuerzlich erschienene EP von Younnat wird vom Kahvicollective nicht umsonst mit den sinngemaess uebersetzten Worten angekuendigt, dass sie angenehm aus dem Rahmen faellt. Der vom Kollektiv angegebene Stil &#8220;Elektro Funk&#8221; stoesst bei mir zunaechst auf Unverstaendnis, ist jedoch nach kurzem Reinhoeren &#8230; zumindest erklaerlich. Einen einzelnen Begriff fuer das was der Kahvi-Audio-Debutant mit der EP abliefert gibt es ohnehin vermutlich nicht.</p>
	<p>Durch einen gekonnten Mix verschiedener Rhythmen und einem recht aussergewoehnlichen Instrumenten-Lineup &#8211; ja selbst die gewaehlten Synthesizer ueberraschen &#8211; rechtfertigt er auf jeden Fall den Begriff Funk, ja, orgelt sich geradewegs ins Ohr. Es existiert keine grundlegende allgemeine Stimmung mit der man diese EP beschreiben koennte, es kommt einfach zu viel zusammen. Von verspielten FM-laeufen, E-Gitarren, einem Funky Organ, Voice Samples, die bisweilen eine fast nervend eingaengige Rhythmusebene malen, dezente Bassbegleitung&#8230; Melodisch geht Younnat keinen Mittelweg. Ruecksichtslos schmeisst er die Akkordlehre der modernen Popmusik ueber den Haufen, mischt in das was stehenbleibt Einfluesse aus IDM und Acid, holt die Spraydose heraus und kreiert eine riesenhafte Clowns-Frazte. Was stellenweise klingt, wie ein Experimentalprojekt betrunkener 4-jaehiger gibt auf jeden Fall so viel, dass die angesetzten 6 tracks von je etwa 4 Minuten viel zu kurz erscheinen und hat mit kleinkinderhaftem herumgeklimper mal s gar nichts gemeinsam. Wenn das Elektro-Funk ist, will ich zumindest mehr davon, moeglichst schnell.</p>
	<p>WARNUNG: Diese EP begeistert. Runterladen. Hoeren.  Bekloppt werden.</p>
	<p><a title="kahvi 256 " href="http://kahvi.org/releases.php?release_number=256" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-342" title="Radiovision by Yunnat" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/radiovision_lrg.jpg" alt="Album Art" width="291" height="291" /></a></p>
	<ul>
	<li>Release page: <a title="kahvicollective release 256" href="http://kahvi.org/releases.php?release_number=256" target="_blank">HERE</a></li>
	<li>Availability: Free of charge</li>
	<li>Medium: MP3(ZIP) <a title="MP3 main mirror" href="ftp://ftp.scene.org/pub/music/groups/kahvicollective/kahvi256_younnat-radiovision_(mp3).zip" target="_blank">1</a>,<a title="MP3 fallback mirror" href="http://kahvi.micksam7.com/kahvi256_younnat-radiovision_(mp3).zip" target="_blank">2</a> &#8211; OGG(ZIP) <a title="OGG main mirror" href="ftp://ftp.scene.org/pub/music/groups/kahvicollective/kahvi256_younnat-radiovision_(ogg).zip" target="_blank">1</a>,<a title="OGG fallback mirror" href="http://kahvi.micksam7.com/kahvi256_younnat-radiovision_(ogg).zip" target="_blank">2</a></li>
	<li>Playtime: (total: 26:48) 6:28, 3:00, 5:00, 4:06, 4:12, 4:02</li>
	</ul>
	<p>Danke Younnat, das hat gut getan.</p>
	<p>P.S.: wem das gefaellt, der schaue sich noch die 4 Videos <a href="http://www.kahvi.org/video.php?id=12" target="_blank">Wheel experience</a>, <a href="http://www.kahvi.org/video.php?id=13" target="_blank">Sockets Sampler</a>, <a href="http://www.kahvi.org/video.php?id=14" target="_blank">Dot Matrix Printer Etude</a> und <a href="http://www.kahvi.org/video.php?id=15" target="_blank">Desktop Keyboard</a> an. Der Mensch ist schon irgendwie &#8230; recht verspielt <img src='http://blog.jpoetry.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zwei Tassen [snippet]</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/10/16/zwei-tassen-snippet/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 18:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Schnipsel]]></category>
		<category><![CDATA[Fiktion]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschloss]]></category>
		<category><![CDATA[Wunschtraum]]></category>

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		<description><![CDATA[	Es gibt wohl keine einfache oder unbefangene Erklaerung fuer die Dinge, die passierten an dem Tag und an dem Ort, an dem ich einen Menschen kennenlernte der mein Leben innerhalb von Minuten auf den Kopf stellte &#8211; dazu gesagt: Fuer einen Menschen der sich ein Leben lang alles Umwuehlt um gluecklich zu sein, fuehlte es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es gibt wohl keine einfache oder unbefangene Erklaerung fuer die Dinge, die passierten an dem Tag und an dem Ort, an dem ich einen Menschen kennenlernte der mein Leben innerhalb von Minuten auf den Kopf stellte &#8211; dazu gesagt: Fuer einen Menschen der sich ein Leben lang alles Umwuehlt um gluecklich zu sein, fuehlte es sich nacher richtiger &#8211; ja, mehr nach mir an.</p>
	<p>Es war ein nicht ganz normaler Freitag. Das Buero war in heller Aufregung und ich war nicht der einzige Mitarbeiter, der noch vor Mitternacht aufgestanden und an seinen Schreibtisch zurueckgekehrt war. Viele hatten Anrufe bekommen &#8211; eine Krise. Jeder mit ungefaehr 10 Fingern wurde gebraucht um in die Tasten zu hauen &#8211; die eigene Existenz und die der Firma nachhaltig zu sichern. Es dauerte mehrere Stunden alleine die Probleme zu loesen, die das Loesen der Hauptprobleme erschwerten, es dauerte bis in den Morgen, die Hauptprobleme zu isolieren und einige Teams sollten bis in den Mittag daran arbeiten die isolierten Probleme zu beheben. Ich jedoch verlor noch vor Sonnenaufgang jegliche Zurechnungsfaehigkeit und stellte die Arbeit ein. Ich zog mich zurueck in den Club-Bereich der Cafeteria &#8211; die Sofas waren ausnahmsweise einmal leer &#8211; und setzte mich mit einem grossen Seufzen nieder. &#8216;Eine Tasse Kaffee waere jetzt was&#8217;, dachte ich, doch fuehlte mich zu muede um aufzustehen. Die Augen fielen mir zu und ich schlief ein, nur ein Stockwerk ueber einer der groessten Katastrophen der Firmengeschichte.</p>
	<p>Neben mir knirschte das Leder des schweren Ledersofas und eine leichte Mulde bildete sich, die dafuer sorgte, dass ich &#8211; noch immer schlafend &#8211; zur Seite kippte. Als ich auftraf wurde ich wach, meinen Kopf auf einer fremden Schulter. Ich schreckte auf. &#8220;Oh&#8230; Tschuldigung.&#8221;, stammelte ich und setzte mich verlegen auf. Ich spuerte quasi wie mir das Blut in den Kopf schoss. &#8220;Macht nix.&#8221;, sagte eine Stimme die ich nicht kannte. Ich wagte einen Blick &#8211; und ebenso unverwandt wie die Worte grinste mich ein Maedchen an, etwa so alt wie ich. Ich zog eine Augenbraue hoch waehrend sie noch immer weitergrinste. &#8220;Hi.&#8221; sagte ich, noch immer etwas irritiert. &#8220;Du bist knallrot.&#8221;, fuegte sie hinzu und kicherte ein wenig. &#8220;Mhm&#8221;. Laute fielen mit bedeutend leichter als jetzt etwas zu sagen. &#8220;Hab ich dich geweckt?&#8221;, fragte sie. &#8220;Ich weiss es nicht. Vermutlich habe ich mich selbst geweckt als ich auf deine Schulter gefallen bin.&#8221;. Ich konnte sie nicht in dem Glauben lassen, sie habe mich geweckt. &#8220;Gut&#8230; moechtest du auch einen Kaffee?&#8221;. Der Gedanken an Kaffee, der mich schon&#8230; wie lang hatte ich eigentlich geschlafen? Egal&#8230; Sie hatte was von Kaffee gesagt. &#8220;Klar!&#8221;, sagte ich mit allem Enthusiasmus den ich in der Mischung aus Verwirrung und Muedigkeit herausbrachte. Sie grinste ein wenig breiter: &#8220;Schoen, ich auch.&#8221; &#8230; Stille&#8230; bis sich ein wenig meiner Verwirrung in ein unangenehmes Gefuehl der Peinlichkeit wandelte. Ich stand auf, so schnell es irgend ging, blieb einen Moment stehen und wandelte &#8211; nach einem verwirrten blick auf das Sofa &#8211; auf die Kaffeemaschinen zu um ihr und mir meinen Kaffee zu holen. &#8220;Wie&#8230;&#8221;, wollte ich gerade ansetzen, aber sie war schneller: &#8220;Kein Zucker&#8230; keine Milch&#8230; aber bitte genug.&#8221;. Das kam mir nur bekannt vor &#8211; vor allem mit dem &#8220;genug&#8221; wuerde auch ich mich anfreunden koennen. Ich griff 2 Jumbo-Tassen aus dem Schrank und stellte die erste unter die Maschine, drueckte den Knopf und drehte mich zu ihr um. Sie grinste noch immer und hatte jeden Handgriff den ich tat genau im Auge. &#8220;Stell ihn doch bitte noch etwas staerker ein&#8221;, sagte sie, als ich die 2. Portion in ihre Tasse bruehen lassen wollte.</p>
	<p>Mehrere Minuten und einen schluffenden Weg mit 2 gefaehrlich vollen Tassen Richtung Couch spaeter sass ich wieder, ein Stueck weiter weg von ihr als vorher. Sie hatte, wie ich, die Tasse fest umklammert und hing nun eher, die Schuhe ausgezogen und die Beine angewinkelt, anstatt meinem Kopf nun ein Kissen an der Schulter. Sie trank einen Schluck, schaute mich mit hochgezogenen Augenbrauen von der Seite an. Ich sass da, die Ellebogen auf den Oberschenkeln, die Tasse vor dem Gesicht und den Ruecken so krumm wie einen Saebel und meine Augen auf die Wand gerichtet. &#8220;Was machst du eigentlich hier?&#8221;, fragte sie schliesslich. Ich deutete nach unten, um anzudeuten warum ich da war und startete einen Erklaerungsversuch: &#8220;Ich war muede, ich konnte nicht mehr. Eigentlich wollte ich&#8230; &#8221; &#8220;Und dann bist du einfach eingeschlafen, lass mich raten..&#8221;, unterbrach sie mich. &#8220;Richtig.&#8221;, ich lachte ein wenig und sah zu ihr herueber.  Sie schaute skeptisch und betrachtete das Foto auf meinem Ausweis, der von meinem Guertel hing &#8211; kein Foto auf das ich besonders stolz waere. &#8220;Und du?&#8221;, fragte ich, als ihr Gesicht gerade wieder hinter ihrer Tasse verschwand. &#8220;Ich frage mich ob dich das was angeht&#8221;, sagte sie geheimnis- und etwas vorwurfsvoll. Ich schaute auch auf ihren Ausweis. &#8220;Frederike.&#8221;, sagte ich, &#8220;2nd Level oder?&#8221;. Sie nickte. &#8220;Ich hoffe du weisst das nicht, weil du mir nachspionierst.&#8221;.  Wie koennte ich nur. &#8220;Nein, ich les nur eine Menge Tickets.&#8221; &#8220;Achso.&#8221;, sagte sie, &#8220;Ich habe einfach nur Nachtschicht und mache meine Pause.&#8221;</p>
	<p>Wir schwiegen beide einen Moment, tranken einen grossen Schluck aus unseren Tassen und so langsam wurde mir klar, dass wir vollkommen alleine in der Cafeteria sassen. &#8220;Wie spaet ist es eigentlich?&#8221; fragte ich und sie grinste noch ein bisschen mehr. &#8220;Du traegst keine Uhr was?&#8221;, fragte sie und sie hatte recht. Ich trug seit Jahren keine Uhr mehr. Der Cafeteria fehlte jegliche Art Fenster und somit war ich orientierungslos &#8211; nicht im Raum aber in der Zeit.  Alles was ich merkte war, dass bis auf die Kuehlschraenke nichts zu hoeren war. Sie sagte &#8220;Spaet genug fuer eine lange Pause&#8221;. Ihr grinsen machte mich nervoes, was sie merkte. &#8220;Mach dir keinen Stress, es gibt nichts mehr zu reparieren, schon ne ganze Weile nicht mehr.&#8221;. Tatsaechlich hatte ich fuer eine Sekunde darueber nachgedacht aufzustehen. Mir wurde dieses Beisammensein auf eine unerklaerliche Art und Weise unheimlich. &#8220;Hast du was bestimmtes vor heute Mittag?&#8221;, fragte sie und machte ein geheimnisvolles Gesicht. Mittag? &#8220;Nein, ich habe eigentlich selten was vor.&#8221; &#8220;Soso&#8221; sagte sie. Ich musterte sie ein wenig. &#8220;Du hast also wirklich nichts vor?&#8221;, fragte sie nocheinmal, und zwirbelte mit einer Hand am Ende eines ihrer Hosenbeine ein paar Fransen. Ich schuettelte den Kopf, waehrend sie feststellend nickte. &#8220;Ich wuerde am liebsten einfach hier sitzen bleiben und gar nichts vorhaben&#8230; einfach so&#8221;, sagte ich. &#8220;So so&#8221;, sagte sie wieder und fuegte nach einer kurzen Pause hinzu: &#8220;&#8230; wegen mir?&#8221;. Ich dachte einen kurzen Moment nach bevor ich antwortete. &#8220;Vielleicht auch das&#8221; sagte ich schliesslich. Ich war nicht gerne alleine, aber auch nicht gerne unter Menschen&#8230; ein einziger Mensch war also gerade recht fuer ein Bisschen Ruhe und Entspannung. &#8220;Naja, nicht nur vielleicht.&#8221;, fuegte ich etwas zoegernd hinzu, &#8220;Waerst du nicht da wuerd ich vermutlich nach Hause fahren und &#8230;&#8221;. &#8220;Kommt nicht in Frage,&#8221;, sagte sie und rueckte ein Stueck naeher an mich heran, &#8220;du bleibst hier und versorgst mich mit Kaffee!&#8221;. Sie grinste wieder und auch ich musste ein bisschen lachen. &#8220;Das ist mein Ernst!&#8221;, sagte sie, moeglichst ohne zu lachen aber es gelang ihr nicht. &#8220;Wenn das so ist, gerne.&#8221;</p>
	<p>Waeren die Tassen in dieser Firma nicht so unglaublich gross und waer der Weg zur Kaffeemaschine nicht so kurz, waere ich in den folgenden Stunden vermutlich im Stehen eingeschlafen oder auf dem Weg zur Kaffeemaschine umgekippt. Der Kaffe hielt uns wach, aber jede Bewegung war zumindest fuer mich eine Ueberwindung. Sie hingegen sass die meiste Zeit einfach da und forderte mehr Kaffee. &#8220;Es ist schoen, mal jemanden hier zu treffen, wenn sonst keiner da ist&#8221;, sagte sie schliesslich, als ich mal wieder mit 2 Tassen beladen zurueck zum Sofa kam, &#8220;Ich sitz hier entweder alleine oder mache gar keine Pause.&#8221;. Ich nickte. &#8220;Ohnehin&#8230; alleine Kaffee trinken, wo ist da der Spass dabei?&#8221;, sagte ich &#8211; und sie nickte. Und so unterhielten wir uns noch eine Weile, ich holte unzaehlige Tassen Kaffee, sie sprach von sich, von ihrer Katze, ihrer Ratte und deren Verhaeltnis mit der Katze, davon, wie man es schaffen kann, kopfueber an der Wand lehnend Metal-Songs zu singen. Sie sprach darueber, wie sie mir Stundenlang beim schlafen zugesehen hatte, dass ich im Schlaf spraeche und dass es gut gewesen waere dass nur sie zugehoert haette. Ich sprach von meinen endlosen Fahrten mit der Bahn, meiner tiefen Zuneigung zu kleinen dunklen Ecken, davon, wie unglaublich Wolken aussehen, wenn man vor den Augen einen Roten und einen Blauen Farbfilter anbringt und wie gerne ich ihre Tickets las. Ich sprach auch davon, wie sehr der Anblick ihres Gesichts nach dem Aufwachen mich gleichzeitig schockiert und beruhigt hatte und dass es weniger die Peinlichkeit war, die mich rot hatte anlaufen lassen, sondern vielmehr die unerwartete Lage, jemals neben jemandem wie ihr aufzuwachen. &#8220;Der Kaffee macht uns komisch&#8221;, sagte sie schliesslich. &#8220;Nein&#8221;, sagte ich, &#8220;ich glaube das ist einfach so.&#8221;</p>
	<p>Erst da stellte ich fest, dass mein Kopf sich nicht mehr hinter der Tasse versteckte, sondern wieder an ihrer Schulter lehnte wo er zuerst gelegen hatte und dass sie sich wiederum an meinem anlehnte. Es war Samstag Abend&#8230; &#8220;Ich habe mir uebrigens erlaubt dich auszustempeln waehrend du schliefst.&#8221;, sagte sie noch.</p>
	<p><strong>Es bleibt anzumerken, dass diese Geschichte keinen Bezug zur Realitaet hat. Es besteht keine Verbindung zu real existierenden Firmen, Cafeten oder Menschen mit dem Namen Frederike. </strong>.o( so schade das auch ist)
</p>
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		<title>RILOE-ses Durcheinander</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 09:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeit/Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Technotrends]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[DL360]]></category>
		<category><![CDATA[gPXE]]></category>
		<category><![CDATA[HTTP boot]]></category>
		<category><![CDATA[remote installation]]></category>
		<category><![CDATA[RILOE]]></category>
		<category><![CDATA[Virtual Floppy]]></category>

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		<description><![CDATA[	Nachdem mir ein DL360 in Koeln abgestuerzt und eine Neuinstallation der Maschine notwendig war, stellte ich fest, dass es fuer die aktuellen Versionen von Debian letztmalig in etch Instalaltionsmedien fuer eine Floppyinstallation gibt (zu finden hier). Diese brauchte ich (so dachte ich zumindest) fuer die Installation von Debian via RILOE-Board (Remote Insight Lights Out Edition) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nachdem mir ein DL360 in Koeln abgestuerzt und eine Neuinstallation der Maschine notwendig war, stellte ich fest, dass es fuer die aktuellen Versionen von Debian letztmalig in etch Instalaltionsmedien fuer eine Floppyinstallation gibt (zu finden <a title="Debian etch installation floppies" href="ftp://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/installer-i386/current/images/floppy/" target="_blank">hier</a>). Diese brauchte ich (so dachte ich zumindest) fuer die Installation von Debian via RILOE-Board (<strong>R</strong>emote <strong>I</strong>nsight <strong>L</strong>ights <strong>O</strong>ut <strong>E</strong>dition) erster Generation. Diese stellt eine &#8220;Virtual Floppy&#8221;-Methode zur Verfuegung, ueber die man ein virtuelles Floppy Image in ein ebenso virtuelles Floppy Laufwerk einlegen kann um zum Beispiel davon zu booten. Leider jedoch erwartet diese Karte die Floppy Images in einem proprietaeren Format (mit Image-Beschreibung). Zum erstellen dieser Images existiert ein Windows Tool, welches leider weder in Wine noch unter ReactOS im QEMU zur Arbeit zu ueberreden und somit unmoeglich mit freien Mitteln (oder auch aus freien Stuecken <img src='http://blog.jpoetry.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) zur Arbeit zu ueberreden gewesen waere. Ich installierte also eine Windows XP VM mit VirtualBox und erstellte 5 Images.</p>
	<p>Ich musste im Nachhinein feststellen, dass die Installation via Floppy remote nicht geht, da nach dem Laden des Kernels das Debian die Root Filesystem Floppy auf dem physikalischen Laufwerk im Server sucht. Da ist natuerlich keine drin. Die Images hatte ich aber nun und dachte &#8220;warum nicht mit den originalen vergleichen?&#8221;. So koennte man herausfinden, wie das Compaq Tool die Images erstellt und ein entsprechendes eigenes Tool implementieren. Tatsaechlich fuegt Compaq nur einen (mindestens) 22byte langen Header vor dem Anfang des Images hinzu, welcher das Image als Gueltig kennzeichnet (Beginn mit dem String &#8216;CPQRFBLO&#8217;) und einen Kommentar einfuegt. Des Weiteren sind noch einige Bytes unbekannter Bedeutung im Header vorhanden.</p>
	<p>Ich machte mich also daran ein <a title="RILOE Floppy Image generator for Linux" href="http://wiki.jpoetry.net/files:riloedeb#cpqflop.py_script" target="_blank">python script</a> zu schreiben, welches in der Lage ist, RAW images (wie mit &#8216;dd&#8217; erstellt) und CPQ-Images (RILOE verwendbare Images mit Header) in ihr Gegenstueck zu verwandeln. Das Script erstellte auch schon einige Images die auf der RILOE funktionierten&#8230; und bislang keines welches nicht funktionierte.</p>
	<p>Da die etch-Installation jedoch via Floppy nicht funkionierte und ich auch eigentlich kein etch installieren wollte, kam ich auf eine Idee. Der PXE-loader des <a title="Etherboot Project" href="http://www.etherboot.org" target="_blank">etherboot</a>-Projektes &#8211; <a title="gpxe source tarballs" href="http://kernel.org/pub/software/utils/boot/gpxe/" target="_blank">gPXE</a> &#8211; ist in der Lage von einer Floppy geladen zu werden und kernel und initrd ueber unterstuetzte Netzwerkkarten unter anderem ueber HTTP zu laden &#8211; anders als der name (g<strong>PXE</strong>) vermuten liesse.</p>
	<p>Letztendlich hat es so geklappt, ein Debian komplett ohne Debian-Quellmedien Remote zu installieren, ohne den Rechner auch nur einmal anzufassen. Danke!</p>
	<p>Fuer alle, die im Netz genau so verzweifelt nach einem RILOE Disketten Image Konverter gesucht haben wie ich: jetzt gibt es ganz sicher einen. Ich habe mein Script und die Dokumentation der etwas hakelingen aber einfach zu bewaeltigenden Installation fuer euch <a title="wiki.jpoetry.net - Joel's Stuff - Riloe Debian Installation" href="http://wiki.jpoetry.net/files:riloedeb" target="_blank">zum Download in mein Wiki gestellt</a> und die entsprechend benoetigten Debian Boot Images so verlinkt, dass wenig Arbeit fuer euch bleibt.</p>
	<p>ALles Gute und Gruss vom Sternensucher!
</p>
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		<title>Performt wie ein Gedicht</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/10/10/performt-wie-ein-gedicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 10:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[	
	Werbung ohne Text
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p style="text-align: center;"><a title="Haiku OS" href="http://www.haiku-os.org" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-333" title="Haiku Logo" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/haiku_trans.png" alt="Haiku Logo" /></a></p>
	<p style="text-align: center;">Werbung ohne Text</p>
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		</item>
		<item>
		<title>I&#8217;m not only a Dreamer [Story Snippet]</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/10/05/im-not-only-a-dreamer-story-snippet/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 12:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Persoenlich]]></category>
		<category><![CDATA[Schnipsel]]></category>
		<category><![CDATA[Anna]]></category>
		<category><![CDATA[Kanne Tee am See]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Snippet]]></category>
		<category><![CDATA[Traeumer]]></category>

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		<description><![CDATA[	Warum ich die Stille mag, die Abgeschiedenheit und die Leere vollkommener Ruhe und wie sehr ich Einsamkeit verabscheue, wuerde ich gerne anhand des folgenden Schnipsels illustrieren:
	&#8220;Du sitzt hier und starrst Loecher In die Luft&#8221;, sagte Anna zu mir. Wir sassen in einem kleinen und gut besuchten Cafe auf meiner Strasse und hatten jeder eine Tasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Warum ich die Stille mag, die Abgeschiedenheit und die Leere vollkommener Ruhe und wie sehr ich Einsamkeit verabscheue, wuerde ich gerne anhand des folgenden Schnipsels illustrieren:</p>
	<p>&#8220;Du sitzt hier und starrst Loecher In die Luft&#8221;, sagte Anna zu mir. Wir sassen in einem kleinen und gut besuchten Cafe auf meiner Strasse und hatten jeder eine Tasse Kaffee vor uns stehen &#8211; ihre war deutlich leerer als meine. Sie hatte vollkommen recht. &#8220;Bitte?&#8221;, sagte ich, &#8220;Ach so, ja. Du hast vollkommen Recht, ich traeum hier so rum.&#8221;. &#8220;Das merk ich&#8221;, sagte Anna. Ich hoerte den leicht vorwurfsvollen Ton. Irgendeine Nuance in ihrer Stimme entfaltete diese 3 Worte zu einem deutlich aussagekraeftigeren &#8220;Das merk ich, was traeumst du hier rum wenn ich direkt vor dir sitze?!&#8221;. &#8220;Sorry&#8221;, sagte ich, wie so oft, &#8220;Ich bin nicht ganz da im Moment.&#8221;. &#8220;Auch das merk ich&#8221;, sagte Anna ebenso vielsagend. Nur das wissende Schmunzeln auf ihren Lippen hielt mich davon ab zu glauben sie sei stocksauer. &#8220;Trink wenigstens deinen Kaffee bevor er kalt wird&#8230;&#8221;, schob sie nach. &#8220;Was ist denn los bei dir? Wir sitzen hier jetzt nicht zum ersten Mal und du guckst Loecher in die Luft&#8230; jedes mal, die ganze Zeit&#8221;. Anna lachte ein bisschen waehrend sie sprach, vermutlich um den vorwurfsvollen Ton zu relativieren. &#8220;Ich bin halt so&#8230; ich fliehe gerne von Orten, wo viele Menschen sind&#8230; wenn nicht zu Fuss, dann wenigstens im Kopf.&#8221;, sagte ich. &#8220;Du bist komisch.&#8221;,  sagte Anna nach einer kurzen Pause und lachte wieder, &#8220;Du geht mit mir nen Kaffee trinken, trinkst deinen Kaffee nichtmal und fliehst in Gedanken vor mir?&#8221;. &#8220;Neineinein!&#8230; nicht vor dir. Du fliehst quasi mit.&#8221;, versuchte ich zu erklaeren. &#8220;Du bist ja nicht der Grund, warum ich fliehe, sonst haett ich dich kaum eingeladen nen Kaffee zu trinken. Ich bin eigentlich nicht der Typ fuer volle Plaetze, das weisst du doch.&#8221;. &#8220;Warum gehst du dann mit mir hier hin?&#8221;, sagte Anna. Das Gespraech wanderte eindruckvoll schnell von einem Zusammensitzen von zwei Freunden zu einer Grundsatzdiskussion. Zum Glueck laechelte sie noch und es klang eher nach einem neugierigen Fragen als nach einem Haufen Vorwuerfe. &#8220;Ich kann keinen Kaffee kochen, sonst saessen wir bei mir Zuhause. Ich will dich ja nicht umbringen.&#8221;, wir lachten beide &#8211; leise &#8211; und schwiegen einige Momente, bis Anna die Stille brach: &#8220;Sag mal, wenn du jetzt Geburtstag hast naechsten Monat&#8230;&#8221;, ich blickte auf, &#8220;.. und wir wuerden eine Party fuer dich machen, so richtig mit allem drum und dran, ein paar Leute einladen und uns den ganzen Abend totfreuen&#8230;&#8221;.  Sie sprach den Satz gar nicht erst zuende, als sie merkte, wie sich mein Mund in eine etwas unzufriedene Form zog, der zum Ausdruck kompletter Verzweiflung nur noch ein &#8220;Hach ja&#8221; gefehlt haette.</p>
	<p>Anna sah gar nicht mehr gluecklich aus: &#8220;Musst du immer alles kaputt machen?&#8221;, sagte sie. &#8220;Mensch, jetzt versteh mich doch nicht schon wieder so falsch..&#8221;, sagte ich. &#8220;Ich kann nicht so gut mit vielen Menschen, ich bin nicht der Typ dafuer.&#8221;. Anna machte ein vollkommen eindeutiges Gesicht. Es war klar dass es ihre Idee gewesen war, eine Überraschungsparty zu veranstalten und dass sie schon deutlich mehr als die Idee im Kopf hatte. &#8220;Was bist du denn fuer ein Typ? Ich versuch dir ne Freude zu machen &#8211; seit Jahren &#8211; und schaff es nicht. Du bist so verdammt verschlossen ueber dich!&#8221;. Anna war laut geworden und ein Mann am Nebentisch schaute vorwurfsvoll. Ich versteckte mein Gesicht hinter der Kaffeetasse, die Ellebogen auf den Tisch gestemmt und schaute verlegen in die Ecke des Raumes.  &#8220;Ich weiss es nicht, nicht der Typ fuer Parties eben. Ich bin eher so der Typ fuer nen ruhigen Abend am See mit ein paar Freunden und einer Kanne Tee&#8221;.  waehrend ich den Satz aussprach nahm Annas Gesicht neben dem vorwurfsvollem Blick auch Zuege eines Schmunzelns an. &#8220;An deinem Geburtstag im WINTER?&#8221;, fragte sie etwas unglaeubig. &#8220;Ja.&#8221;, sagte ich, etwas ueberrascht, &#8220;In Ruhe eben. Es ist schliesslich mein Geburtsag und den moechte ich so feiern.&#8221;.  &#8220;Das nennst du feiern?&#8221;, fragte Anna, &#8220;Ich meine, anstatt mit den Leuten Spass zu haben verbringst du nen Abend an nem eiskalten See?&#8221;. &#8220;Ja, das nenne ich feiern. Ich freu mich halt drueber dass alle da sind.&#8221;. &#8220;Du bist komisch.&#8221;, sagte Anna mit dieser Stimme, als kaeme ich aus einer anderen Dimension.  &#8220;Und was machst du dann an dem See mit uns?&#8221;, bohrte sie nach. Jegliche Zeichen von Vorwurf waren aus ihrem Gesicht versschwunden und sie sah jetzt eher neugierig aus, &#8220;Ich meine, was kann man an einem See im Winter gross machen?&#8221;.  &#8220;Man kann da liegen und traeumen bei Tee&#8230; zusammen mit den Leuten die man gern hat. Weiss nicht.. in den Himmel starren und ueber Dinge reden ueber die man sonst nicht redet, sich verstehen und das bisschen Waerme geniessen was man geegenseitig noch fuereinander ueber hat &#8211; und den Tee.&#8221; Ich driftete in Gedanken an den See ab und muss undglaublich bescheuert geklungen haben. &#8220;Das ist nicht dein Ernst.&#8221;, sagte Anna, &#8220;Das ist einfach nicht dein Ernst. Alles was du brauchst um dich SO klingen zu lassen ist eine Kanne Tee?&#8221; .  &#8220;Ja, und wenn du auch mitkommst vielleicht ein Haufen Decken.&#8221; schob ich nach.  Anna lachte wieder. Ich trank noch einen grossen Schluck Kaffee aus der Tasse.  Der Kaffee war kalt und bitter und ich verzog das Gesicht. Anna lachte nochmal und laechelte. &#8220;Du bist schon ein sonderbarer Mensch, da an deinem See&#8230;&#8221;, und ich war tatsaechlich in Gedanken schon da und erzaehlte mit meinen Freunden ueber das vergangene Jahr. &#8220;&#8230; und ein ganz schoener Traeumer.&#8221;.</p>
	<p>Ich hoerte sie schon fast nicht mehr, waehrend sie die Kellnerin heranwinkte. &#8220;Zwei zwanzig für jeden&#8221;, sagte sie als sie an den Tisch trat. &#8220;Also dann keine Party&#8230;&#8221;, sagte Anna noch waehrend ich bezahlte&#8230; und sie war nicht mehr sauer.  &#8220;Nein, keine Party, aber &#8230; es waere nett wenn du den Tee kochst&#8230; du weisst schon. Das ist aehnlich wie mit dem Kaffee.&#8221;.</p>
	<p>P.S.: Danke dir&#8230;.
</p>
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		<title>Wo ist Tux?!</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 13:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinge die geschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Zur Abschreckung Unbefugter ist nun neben starker Kryptographie in meinem Notebook beim Boot auch noch meine Fratze zu ertragen:
	
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			<content:encoded><![CDATA[	<p>Zur Abschreckung Unbefugter ist nun neben starker Kryptographie in meinem Notebook beim Boot auch noch meine Fratze zu ertragen:</p>
	<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/wheres_tux.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-316" title="wheres_tux" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/wheres_tux.jpg" alt="Wo ist Tux?!" /></a></p>
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