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	<title>Dear Ladies and Gentlemen,  my fellow crawlbots...</title>
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	<description>ein Blog der Jpoetry.net Fantasieburg</description>
	<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 05:36:35 +0000</pubDate>
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		<title>Lahme Ente</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/10/28/lahme-ente/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 09:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Dinge die Geschehen]]></category>

		<category><![CDATA[CodeWeavers]]></category>

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		<description><![CDATA[Codeweavers, die Macher von CrossOver Office und Co machen heute eine kostenlose GiveAway-Aktion fuer ihre Pro-Produkte. Wer heute noch eine Seriennummer unter DIESER URL bestellt, kann diese bis in 48h freischalten. Leider ist der Aktivierungsserver aufgrund der Ueberlastung immer wieder geschlossen.
Die Hintergruende zu der Aktion gibts ebenfalls auf der Website - Sehr interessant uebrigens.
Gruss vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="CodeWeavers" href="http://www,codeweavers.com/" target="_blank">Codeweavers</a>, die Macher von CrossOver Office und Co machen heute eine kostenlose GiveAway-Aktion fuer ihre Pro-Produkte. Wer heute noch eine Seriennummer unter <a title="Lame Duck" href="http://lameduck.codeweavers.com/" target="_blank">DIESER URL</a> bestellt, kann diese bis in 48h freischalten. Leider ist der Aktivierungsserver aufgrund der Ueberlastung immer wieder geschlossen.</p>
<p>Die Hintergruende zu der Aktion gibts ebenfalls auf der Website - Sehr interessant uebrigens.</p>
<p>Gruss vom Sternensucher</p>
<p><b>UPDATE:</b> Die Bestellfrist fuer neue Lizenzen ist abgelaufen, die Aktivierung wurde aufgrund des hohen Andranges bis zum 30.11. verlaengert.</p>
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		<title>Meet the circus</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 05:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Bilder und deren Rahmen]]></category>

		<category><![CDATA[Dinge die Geschehen]]></category>

		<category><![CDATA[audio]]></category>

		<category><![CDATA[Kahvi]]></category>

		<category><![CDATA[netlabel]]></category>

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		<description><![CDATA[Radiovision&#8230;. was mag das heissen? Egal. Die kuerzlich erschienene EP von Younnat wird vom Kahvicollective nicht umsonst mit den sinngemaess uebersetzten Worten angekuendigt, dass sie angenehm aus dem Rahmen faellt. Der vom Kollektiv angegebene Stil &#8220;Elektro Funk&#8221; stoesst bei mir zunaechst auf Unverstaendnis, ist jedoch nach kurzem Reinhoeren &#8230; zumindest erklaerlich. Einen einzelnen Begriff fuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Radiovision&#8230;. was mag das heissen? Egal. Die kuerzlich erschienene EP von Younnat wird vom Kahvicollective nicht umsonst mit den sinngemaess uebersetzten Worten angekuendigt, dass sie angenehm aus dem Rahmen faellt. Der vom Kollektiv angegebene Stil &#8220;Elektro Funk&#8221; stoesst bei mir zunaechst auf Unverstaendnis, ist jedoch nach kurzem Reinhoeren &#8230; zumindest erklaerlich. Einen einzelnen Begriff fuer das was der Kahvi-Audio-Debutant mit der EP abliefert gibt es ohnehin vermutlich nicht.</p>
<p>Durch einen gekonnten Mix verschiedener Rhythmen und einem recht aussergewoehnlichen Instrumenten-Lineup - ja selbst die gewaehlten Synthesizer ueberraschen - rechtfertigt er auf jeden Fall den Begriff Funk, ja, orgelt sich geradewegs ins Ohr. Es existiert keine grundlegende allgemeine Stimmung mit der man diese EP beschreiben koennte, es kommt einfach zu viel zusammen. Von verspielten FM-laeufen, E-Gitarren, einem Funky Organ, Voice Samples, die bisweilen eine fast nervend eingaengige Rhythmusebene malen, dezente Bassbegleitung&#8230; Melodisch geht Younnat keinen Mittelweg. Ruecksichtslos schmeisst er die Akkordlehre der modernen Popmusik ueber den Haufen, mischt in das was stehenbleibt Einfluesse aus IDM und Acid, holt die Spraydose heraus und kreiert eine riesenhafte Clowns-Frazte. Was stellenweise klingt, wie ein Experimentalprojekt betrunkener 4-jaehiger gibt auf jeden Fall so viel, dass die angesetzten 6 tracks von je etwa 4 Minuten viel zu kurz erscheinen und hat mit kleinkinderhaftem herumgeklimper mal s gar nichts gemeinsam. Wenn das Elektro-Funk ist, will ich zumindest mehr davon, moeglichst schnell.</p>
<p>WARNUNG: Diese EP begeistert. Runterladen. Hoeren.Â  Bekloppt werden.</p>
<p><a title="kahvi 256 " href="http://kahvi.org/releases.php?release_number=256" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-342" title="Radiovision by Yunnat" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/radiovision_lrg.jpg" alt="Album Art" width="291" height="291" /></a></p>
<ul>
<li>Release page: <a title="kahvicollective release 256" href="http://kahvi.org/releases.php?release_number=256" target="_blank">HERE</a></li>
<li>Availability: Free of charge</li>
<li>Medium: MP3(ZIP) <a title="MP3 main mirror" href="ftp://ftp.scene.org/pub/music/groups/kahvicollective/kahvi256_younnat-radiovision_(mp3).zip" target="_blank">1</a>,<a title="MP3 fallback mirror" href="http://kahvi.micksam7.com/kahvi256_younnat-radiovision_(mp3).zip" target="_blank">2</a> - OGG(ZIP) <a title="OGG main mirror" href="ftp://ftp.scene.org/pub/music/groups/kahvicollective/kahvi256_younnat-radiovision_(ogg).zip" target="_blank">1</a>,<a title="OGG fallback mirror" href="http://kahvi.micksam7.com/kahvi256_younnat-radiovision_(ogg).zip" target="_blank">2</a></li>
<li>Playtime: (total: 26:48) 6:28, 3:00, 5:00, 4:06, 4:12, 4:02</li>
</ul>
<p>Danke Younnat, das hat gut getan.</p>
<p>P.S.: wem das gefaellt, der schaue sich noch die 4 Videos <a href="http://www.kahvi.org/video.php?id=12" target="_blank">Wheel experience</a>, <a href="http://www.kahvi.org/video.php?id=13" target="_blank">Sockets Sampler</a>, <a href="http://www.kahvi.org/video.php?id=14" target="_blank">Dot Matrix Printer Etude</a> und <a href="http://www.kahvi.org/video.php?id=15" target="_blank">Desktop Keyboard</a> an. Der Mensch ist schon irgendwie &#8230; recht verspielt :).</p>
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		<title>Zwei Tassen [snippet]</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/10/16/zwei-tassen-snippet/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 18:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

		<category><![CDATA[Schnipsel]]></category>

		<category><![CDATA[Fiktion]]></category>

		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Luftschloss]]></category>

		<category><![CDATA[Wunschtraum]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt wohl keine einfache oder unbefangene Erklaerung fuer die Dinge, die passierten an dem Tag und an dem Ort, an dem ich einen Menschen kennenlernte der mein Leben innerhalb von Minuten auf den Kopf stellte - dazu gesagt: Fuer einen Menschen der sich ein Leben lang alles Umwuehlt um gluecklich zu sein, fuehlte es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wohl keine einfache oder unbefangene Erklaerung fuer die Dinge, die passierten an dem Tag und an dem Ort, an dem ich einen Menschen kennenlernte der mein Leben innerhalb von Minuten auf den Kopf stellte - dazu gesagt: Fuer einen Menschen der sich ein Leben lang alles Umwuehlt um gluecklich zu sein, fuehlte es sich nacher richtiger - ja, mehr nach mir an.</p>
<p>Es war ein nicht ganz normaler Freitag. Das Buero war in heller Aufregung und ich war nicht der einzige, der noch vor Mitternacht aufgestanden und an seinen Schreibtisch zurueckgekehrt war. Viele hatten Anrufe bekommen - eine Krise. Jeder mit ungefaehr 10 Fingern wurde gebraucht um in die Tasten zu hauen - die eigene Existenz und die der Firma nachhaltig zu sichern. Es dauerte mehrere Stunden alleine die Probleme zu loesen, die das Loesen der Hauptprobleme erschwerten, es dauerte bis in den Morgen, die Hauptprobleme zu isolieren und einige Teams sollten bis in den Mittag daran arbeiten die isolierten Probleme zu beheben. Ich jedoch verlor noch vor Sonnenaufgang jegliche Zurechnungsfaehigkeit und stellte die Arbeit ein. Ich zog mich zurueck in den Club-Bereich der Cafeteria - die Sofas waren ausnahmsweise einmal leer - und setzte mich mit einem grossen Seufzen nieder. &#8216;Eine Tasse Kaffee waere jetzt was&#8217;, dachte ich, doch fuehlte mich zu muede um aufzustehen. Die Augen fielen mir zu und ich schlief ein, nur ein Stockwerk ueber einer der groessten Katastrophen der Firmengeschichte.</p>
<p>Neben mir knirschte das Leder des schweren Ledersofas und eine leichte Mulde bildete sich, die dafuer sorgte, dass ich - noch immer schlafend - zur Seite kippte. Als ich auftraf wurde ich wach, meinen Kopf auf einer fremden Schulter. Ich schreckte auf. &#8220;Oh&#8230; Tschuldigung.&#8221;, stammelte ich und setzte mich verlegen auf. Ich spuerte quasi wie mir das Blut in den Kopf schoss. &#8220;Macht nix.&#8221;, sagte eine Stimme die ich nicht kannte. Ich wagte einen Blick - und ebenso unverwandt wie die Worte grinste mich ein Maedchen an, etwa so alt wie ich. Ich zog eine Augenbraue hoch waehrend sie noch immer weitergrinste. &#8220;Hi.&#8221; sagte ich, noch immer etwas irritiert. &#8220;Du bist knallrot.&#8221;, fuegte sie hinzu und kicherte ein wenig. &#8220;Mhm&#8221;. Laute fielen mit bedeutend leichter als jetzt etwas zu sagen. &#8220;Hab ich dich geweckt?&#8221;, fragte sie. &#8220;Ich weiss es nicht. Vermutlich habe ich mich selbst geweckt als ich auf deine Schulter gefallen bin.&#8221;. Ich konnte sie nicht in dem Glauben lassen, sie habe mich geweckt. &#8220;Gut&#8230; moechtest du auch einen Kaffee?&#8221;. Der Gedanken an Kaffee, der mich schon&#8230; wie lang hatte ich eigentlich geschlafen? Egal&#8230; Sie hatte was von Kaffee gesagt. &#8220;Klar!&#8221;, sagte ich mit allem Enthusiasmus den ich in der Mischung aus Verwirrung und Muedigkeit herausbrachte. Sie grinste ein wenig breiter: &#8220;Schoen, ich auch.&#8221; &#8230; Stille&#8230; bis sich ein wenig meiner Verwirrung in ein unangenehmes Gefuehl der Peinlichkeit wandelte. Ich stand auf, so schnell es irgend ging, blieb einen Moment stehen und wandelte - nach einem verwirrten blick auf das Sofa - auf die Kaffeemaschinen zu um ihr und mir meinen Kaffee zu holen. &#8220;Wie&#8230;&#8221;, wollte ich gerade ansetzen, aber sie war schneller: &#8220;Kein Zucker&#8230; keine Milch&#8230; aber bitte genug.&#8221;. Das kam mir nur bekannt vor - vor allem mit dem &#8220;genug&#8221; wuerde auch ich mich anfreunden koennen. Ich griff 2 Jumbo-Tassen aus dem Schrank und stellte die erste unter die Maschine, drueckte den Knopf und drehte mich zu ihr um. Sie grinste noch immer und hatte jeden Handgriff den ich tat genau im Auge. &#8220;Stell ihn doch bitte noch etwas staerker ein&#8221;, sagte sie, als ich die 2. Portion in ihre Tasse bruehen lassen wollte.</p>
<p>Mehrere Minuten und einen schluffenden Weg mit 2 gefaehrlich vollen Tassen Richtung Couch spaeter sass ich wieder, ein Stueck weiter weg von ihr als vorher. Sie hatte, wie ich, die Tasse fest umklammert und hing nun eher, die Schuhe ausgezogen und die Beine angewinkelt und anstatt meinem Kopf nun ein Kissen an der Schulter. Sie trank einen Schluck, schaute mich mit hochgezogenen Augenbrauen von der Seite an. Ich sass da, die Ellebogen auf den Oberschenkeln, die Tasse vor dem Gesicht und den Ruecken so krumm wie einen Saebel und meine Augen auf die Wand gerichtet. &#8220;Was machst du eigentlich hier?&#8221;, fragte sie schliesslich. Ich deutete nach unten, um anzudeuten warum ich da war und startete einen Erklaerungsversuch: &#8220;Ich war muede, ich konnte nicht mehr. Eigentlich wollte ich&#8230; &#8221; &#8220;Und dann bist du einfach eingeschlafen, lass mich raten..&#8221;, unterbrach sie mich. &#8220;Richtig.&#8221;, ich lachte ein wenig und sah zu ihr herueber.Â  Sie schaute skeptisch und betrachtete das Foto auf meinem Ausweis, der von meinem Guertel hing - kein Foto auf das ich besonders stolz waere. &#8220;Und du?&#8221;, fragte ich, als ihr Gesicht gerade wieder hinter ihrer Tasse verschwand. &#8220;Ich frage mich ob dich das was angeht&#8221;, sagte sie geheimnis- und etwas vorwurfsvoll. Ich schaute auch auf ihren Ausweis. &#8220;Frederike.&#8221;, sagte ich, &#8220;2nd Level oder?&#8221;. Sie nickte. &#8220;Ich hoffe du weisst das nicht, weil du mir nachspionierst.&#8221;.Â  Wie koennte ich nur. &#8220;Nein, ich les nur eine Menge Tickets.&#8221; &#8220;Achso.&#8221;, sagte sie, &#8220;Ich habe einfach nur Nachtschicht und mache meine Pause.&#8221;</p>
<p>Wir schwiegen beide einen Moment, tranken einen grossen Schluck aus unseren Tassen und so langsam wurde mir klar, dass wir vollkommen alleine in der Cafeteria sassen. &#8220;Wie spaet ist es eigentlich?&#8221; fragte ich und sie grinste noch ein bisschen mehr. &#8220;Du traegst keine Uhr was?&#8221;, fragte sie und sie hatte recht. Ich trug seit Jahren keine Uhr mehr. Der Cafeteria fehlte jegliche Art Fenster und somit war ich orientierungslos - nicht im Raum aber in der Zeit.Â  Alles was ich merkte war, dass bis auf die Kuehlschraenke nichts zu hoeren war. Sie sagte &#8220;Spaet genug fuer eine lange Pause&#8221;. Ihr grinsen machte mich nervoes, was sie merkte. &#8220;Mach dir keinen Stress, es gibt nichts mehr zu reparieren, schon ne ganze Weile nicht mehr.&#8221;. Tatsaechlich hatte ich fuer eine Sekunde darueber nachgedacht aufzustehen. Mir wurde dieses Beisammensein auf eine unerklaerliche Art und Weise unheimlich. &#8220;Hast du was bestimmtes vor heute Mittag?&#8221;, fragte sie und machte ein geheimnisvolles Gesicht. Mittag? &#8220;Nein, ich habe eigentlich selten was vor.&#8221; &#8220;Soso&#8221; sagte sie. Ich musterte sie ein wenig. &#8220;Du hast also wirklich nichts vor?&#8221;, fragte sie nocheinmal, und zwirbelte mit einer Hand am Ende eines ihrer Hosenbeine ein paar Fransen. Ich schuettelte den Kopf, waehrend sie feststellend nickte. &#8220;Ich wuerde am liebsten einfach hier sitzen bleiben und gar nichts vorhaben&#8230; einfach so&#8221;, sagte ich. &#8220;So so&#8221;, sagte sie wieder und fuegte nach einer kurzen Pause hinzu: &#8220;&#8230; wegen mir?&#8221;. Ich dachte einen kurzen Moment nach bevor ich antwortete. &#8220;Vielleicht auch das&#8221; sagte ich schliesslich. Ich war nicht gerne alleine, aber auch nicht gerne unter Menschen&#8230; ein einziger Mensch war also gerade recht fuer ein Bisschen Ruhe und Entspannung. &#8220;Naja, nicht nur vielleicht.&#8221;, fuegte ich etwas zoegernd hinzu, &#8220;Waerst du nicht da wuerd ich vermutlich nach Hause fahren und &#8230;&#8221;. &#8220;Kommt nicht in Frage,&#8221;, sagte sie und rueckte ein Stueck naeher an mich heran, &#8220;du bleibst hier und versorgst mich mit Kaffee!&#8221;. Sie grinste wieder und auch ich musste ein bisschen lachen. &#8220;Das ist mein Ernst!&#8221;, sagte sie, moeglichst ohne zu lachen aber es gelang ihr nicht. &#8220;Wenn das so ist, gerne.&#8221;</p>
<p>Waeren die Tassen in dieser Firma nicht so unglaublich gross und waer der Weg zur Kaffeemaschine nicht so kurz, waere ich in den folgenden Stunden vermutlich im Stehen eingeschlafen oder auf dem Weg zur Kaffeemaschine umgekippt. Der Kaffe hielt uns wach, aber jede Bewegung war zumindest fuer mich eine Ueberwindung. Sie hingegen sass die meiste Zeit einfach da und forderte mehr Kaffee. &#8220;Es ist schoen, mal jemanden hier zu treffen, wenn sonst keiner da ist&#8221;, sagte sie schliesslich, als ich mal wieder mit 2 Tassen beladen zurueck zum Sofa kam, &#8220;Ich sitz hier entweder alleine oder mache gar keine Pause.&#8221;. Ich nickte. &#8220;Ohnehin&#8230; alleine Kaffee trinken, wo ist da der Spass dabei?&#8221;, sagte ich - und sie nickte. Und so unterhielten wir uns noch eine Weile, ich holte unzaehlige Tassen Kaffee, sie sprach von sich, von ihrer Katze, ihrer Ratte und deren Verhaeltnis mit der Katze, davon, wie man es schaffen kann, kopfueber an der Wand lehnend Metal-Songs zu singen. Sie sprach darueber, wie sie mir Stundenlang beim schlafen zugesehen hatte, dass ich im Schlaf spraeche und dass es gut gewesen waere dass nur sie zugehoert haette. Ich sprach von meinen endlosen Fahrten mit der Bahn, meiner tiefen Zuneigung zu kleinen dunklen Ecken, davon, wie unglaublich Wolken aussehen, wenn man vor den Augen einen Roten und einen Blauen Farbfilter anbringt und wie gerne ich ihre Tickets las. Ich sprach auch davon, wie sehr der Anblick ihres Gesichts nach dem Aufwachen mich gleichzeitig schockiert und beruhigt hatte und dass es weniger die Peinlichkeit war, die mich rot hatte anlaufen lassen, sondern vielmehr die unerwartete Lage, jemals neben jemandem wie ihr aufzuwachen. &#8220;Der Kaffee macht uns komisch&#8221;, sagte sie schliesslich. &#8220;Nein&#8221;, sagte ich, &#8220;ich glaube das ist einfach so.&#8221;</p>
<p>Erst da stellte ich fest, dass mein Kopf sich nicht mehr hinter der Tasse versteckte, sondern wieder an ihrer Schulter lehnte wo er zuerst gelegen hatte und dass sie sich wiederum an meinem anlehnte. Es war Samstag Abend&#8230; &#8220;Ich habe mir uebrigens erlaubt dich auszustempeln waehrend du schliefst.&#8221;, sagte sie noch.</p>
<p><strong>Es bleibt anzumerken, dass diese Geschichte keinen Bezug zur Realitaet hat. Es besteht keine Verbindung zu real existierenden Firmen, Cafeten oder Menschen mit dem Namen Frederike. </strong>.o( so schade das auch ist)</p>
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		<title>RILOE-ses Durcheinander</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/10/15/riloe-ses-durcheinander/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 09:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Arbeit/Uni]]></category>

		<category><![CDATA[Technotrends]]></category>

		<category><![CDATA[Debian]]></category>

		<category><![CDATA[DL360]]></category>

		<category><![CDATA[gPXE]]></category>

		<category><![CDATA[HTTP boot]]></category>

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		<category><![CDATA[RILOE]]></category>

		<category><![CDATA[Virtual Floppy]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem mir ein DL360 in Koeln abgestuerzt und eine Neuinstallation der Maschine notwendig war, stellte ich fest, dass es fuer die aktuellen Versionen von Debian letztmalig in etch Instalaltionsmedien fuer eine Floppyinstallation gibt (zu finden hier). Diese brauchte ich (so dachte ich zumindest) fuer die Installation von Debian via RILOE-Board (Remote Insight Lights Out Edition) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem mir ein DL360 in Koeln abgestuerzt und eine Neuinstallation der Maschine notwendig war, stellte ich fest, dass es fuer die aktuellen Versionen von Debian letztmalig in etch Instalaltionsmedien fuer eine Floppyinstallation gibt (zu finden <a title="Debian etch installation floppies" href="ftp://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/installer-i386/current/images/floppy/" target="_blank">hier</a>). Diese brauchte ich (so dachte ich zumindest) fuer die Installation von Debian via RILOE-Board (<strong>R</strong>emote <strong>I</strong>nsight <strong>L</strong>ights <strong>O</strong>ut <strong>E</strong>dition) erster Generation. Diese stellt eine &#8220;Virtual Floppy&#8221;-Methode zur Verfuegung, ueber die man ein virtuelles Floppy Image in ein ebenso virtuelles Floppy Laufwerk einlegen kann um zum Beispiel davon zu booten. Leider jedoch erwartet diese Karte die Floppy Images in einem proprietaeren Format (mit Image-Beschreibung). Zum erstellen dieser Images existiert ein Windows Tool, welches leider weder in Wine noch unter ReactOS im QEMU zur Arbeit zu ueberreden und somit unmoeglich mit freien Mitteln (oder auch aus freien Stuecken ;)) zur Arbeit zu ueberreden gewesen waere. Ich installierte also eine Windows XP VM mit VirtualBox und erstellte 5 Images.</p>
<p>Ich musste im Nachhinein feststellen, dass die Installation via Floppy remote nicht geht, da nach dem Laden des Kernels das Debian die Root Filesystem Floppy auf dem physikalischen Laufwerk im Server sucht. Da ist natuerlich keine drin. Die Images hatte ich aber nun und dachte &#8220;warum nicht mit den originalen vergleichen?&#8221;. So koennte man herausfinden, wie das Compaq Tool die Images erstellt und ein entsprechendes eigenes Tool implementieren. Tatsaechlich fuegt Compaq nur einen (mindestens) 22byte langen Header vor dem Anfang des Images hinzu, welcher das Image als Gueltig kennzeichnet (Beginn mit dem String &#8216;CPQRFBLO&#8217;) und einen Kommentar einfuegt. Des Weiteren sind noch einige Bytes unbekannter Bedeutung im Header vorhanden.</p>
<p>Ich machte mich also daran ein <a title="RILOE Floppy Image generator for Linux" href="http://wiki.jpoetry.net/files:riloedeb#cpqflop.py_script" target="_blank">python script</a> zu schreiben, welches in der Lage ist, RAW images (wie mit &#8216;dd&#8217; erstellt) und CPQ-Images (RILOE verwendbare Images mit Header) in ihr Gegenstueck zu verwandeln. Das Script erstellte auch schon einige Images die auf der RILOE funktionierten&#8230; und bislang keines welches nicht funktionierte.</p>
<p>Da die etch-Installation jedoch via Floppy nicht funkionierte und ich auch eigentlich kein etch installieren wollte, kam ich auf eine Idee. Der PXE-loader des <a title="Etherboot Project" href="http://www.etherboot.org" target="_blank">etherboot</a>-Projektes - <a title="gpxe source tarballs" href="http://kernel.org/pub/software/utils/boot/gpxe/" target="_blank">gPXE</a> - ist in der Lage von einer Floppy geladen zu werden und kernel und initrd ueber unterstuetzte Netzwerkkarten unter anderem ueber HTTP zu laden - anders als der name (g<strong>PXE</strong>) vermuten liesse.</p>
<p>Letztendlich hat es so geklappt, ein Debian komplett ohne Debian-Quellmedien Remote zu installieren, ohne den Rechner auch nur einmal anzufassen. Danke!</p>
<p>Fuer alle, die im Netz genau so verzweifelt nach einem RILOE Disketten Image Konverter gesucht haben wie ich: jetzt gibt es ganz sicher einen. Ich habe mein Script und die Dokumentation der etwas hakelingen aber einfach zu bewaeltigenden Installation fuer euch <a title="wiki.jpoetry.net - Joel's Stuff - Riloe Debian Installation" href="http://wiki.jpoetry.net/files:riloedeb" target="_blank">zum Download in mein Wiki gestellt</a> und die entsprechend benoetigten Debian Boot Images so verlinkt, dass wenig Arbeit fuer euch bleibt.</p>
<p>ALles Gute und Gruss vom Sternensucher!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Performt wie ein Gedicht</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/10/10/performt-wie-ein-gedicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 10:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
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		<category><![CDATA[Dinge die Geschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a title="Haiku OS" href="http://www.haiku-os.org" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-333" title="Haiku Logo" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/haiku_trans.png" alt="Haiku Logo" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Werbung ohne Text</p>
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		</item>
		<item>
		<title>I&#8217;m not only a Dreamer [Story Snippet]</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/10/05/im-not-only-a-dreamer-story-snippet/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 12:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		<br />
<b>Warning</b>:  Invalid argument supplied for foreach() in <b>/var/www-vhosts/blog.jpoetry.com/wp-content/plugins/autometa/autometa.php</b> on line <b>364</b><br />

		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

		<category><![CDATA[Persoenlich]]></category>

		<category><![CDATA[Schnipsel]]></category>

		<category><![CDATA[Anna]]></category>

		<category><![CDATA[Kanne Tee am See]]></category>

		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Snippet]]></category>

		<category><![CDATA[Traeumer]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum ich die Stille mag, die Abgeschiedenheit und die Leere vollkommener Ruhe und wie sehr ich Einsamkeit verabscheue, wuerde ich gerne anhand des folgenden Schnipsels illustrieren:
&#8220;Du sitzt hier und starrst Loecher In die Luft&#8221;, sagte Anna zu mir. Wir sassen in einem kleinen und gut besuchten Cafe auf meiner Strasse und hatten jeder eine Tasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ich die Stille mag, die Abgeschiedenheit und die Leere vollkommener Ruhe und wie sehr ich Einsamkeit verabscheue, wuerde ich gerne anhand des folgenden Schnipsels illustrieren:</p>
<p>&#8220;Du sitzt hier und starrst Loecher In die Luft&#8221;, sagte Anna zu mir. Wir sassen in einem kleinen und gut besuchten Cafe auf meiner Strasse und hatten jeder eine Tasse Kaffee vor uns stehen - ihre war deutlich leerer als meine. Sie hatte vollkommen recht. &#8220;Bitte?&#8221;, sagte ich, &#8220;Ach so, ja. Du hast vollkommen Recht, ich traeum hier so rum.&#8221;. &#8220;Das merk ich&#8221;, sagte Anna. Ich hoerte den leicht vorwurfsvollen Ton. Irgendeine Nuance in ihrer Stimme entfaltete diese 3 Worte zu einem deutlich aussagekraeftigeren &#8220;Das merk ich, was traeumst du hier rum wenn ich direkt vor dir sitze?!&#8221;. &#8220;Sorry&#8221;, sagte ich, wie so oft, &#8220;Ich bin nicht ganz da im Moment.&#8221;. &#8220;Auch das merk ich&#8221;, sagte Anna ebenso vielsagend. Nur das wissende Schmunzeln auf ihren Lippen hielt mich davon ab zu glauben sie sei stocksauer. &#8220;Trink wenigstens deinen Kaffee bevor er kalt wird&#8230;&#8221;, schob sie nach. &#8220;Was ist denn los bei dir? Wir sitzen hier jetzt nicht zum ersten Mal und du guckst Loecher in die Luft&#8230; jedes mal, die ganze Zeit&#8221;. Anna lachte ein bisschen waehrend sie sprach, vermutlich um den vorwurfsvollen Ton zu relativieren. &#8220;Ich bin halt so&#8230; ich fliehe gerne von Orten, wo viele Menschen sind&#8230; wenn nicht zu Fuss, dann wenigstens im Kopf.&#8221;, sagte ich. &#8220;Du bist komisch.&#8221;,Â  sagte Anna nach einer kurzen Pause und lachte wieder, &#8220;Du geht mit mir nen Kaffee trinken, trinkst deinen Kaffee nichtmal und fliehst in Gedanken vor mir?&#8221;. &#8220;Neineinein!&#8230; nicht vor dir. Du fliehst quasi mit.&#8221;, versuchte ich zu erklaeren. &#8220;Du bist ja nicht der Grund, warum ich fliehe, sonst haett ich dich kaum eingeladen nen Kaffee zu trinken. Ich bin eigentlich nicht der Typ fuer volle Plaetze, das weisst du doch.&#8221;. &#8220;Warum gehst du dann mit mir hier hin?&#8221;, sagte Anna. Das Gespraech wanderte eindruckvoll schnell von einem Zusammensitzen von zwei Freunden zu einer Grundsatzdiskussion. Zum Glueck laechelte sie noch und es klang eher nach einem neugierigen Fragen als nach einem Haufen Vorwuerfe. &#8220;Ich kann keinen Kaffee kochen, sonst saessen wir bei mir Zuhause. Ich will dich ja nicht umbringen.&#8221;, wir lachten beide - leise - und schwiegen einige Momente, bis Anna die Stille brach: &#8220;Sag mal, wenn du jetzt Geburtstag hast naechsten Monat&#8230;&#8221;, ich blickte auf, &#8220;.. und wir wuerden eine Party fuer dich machen, so richtig mit allem drum und dran, ein paar Leute einladen und uns den ganzen Abend totfreuen&#8230;&#8221;.Â  Sie sprach den Satz gar nicht erst zuende, als sie merkte, wie sich mein Mund in eine etwas unzufriedene Form zog, der zum Ausdruck kompletter Verzweiflung nur noch ein &#8220;Hach ja&#8221; gefehlt haette.</p>
<p>Anna sah gar nicht mehr gluecklich aus: &#8220;Musst du immer alles kaputt machen?&#8221;, sagte sie. &#8220;Mensch, jetzt versteh mich doch nicht schon wieder so falsch..&#8221;, sagte ich. &#8220;Ich kann nicht so gut mit vielen Menschen, ich bin nicht der Typ dafuer.&#8221;. Anna machte ein vollkommen eindeutiges Gesicht. Es war klar dass es ihre Idee gewesen war, eine Ãœberraschungsparty zu veranstalten und dass sie schon deutlich mehr als die Idee im Kopf hatte. &#8220;Was bist du denn fuer ein Typ? Ich versuch dir ne Freude zu machen - seit Jahren - und schaff es nicht. Du bist so verdammt verschlossen ueber dich!&#8221;. Anna war laut geworden und ein Mann am Nebentisch schaute vorwurfsvoll. Ich versteckte mein Gesicht hinter der Kaffeetasse, die Ellebogen auf den Tisch gestemmt und schaute verlegen in die Ecke des Raumes.Â  &#8220;Ich weiss es nicht, nicht der Typ fuer Parties eben. Ich bin eher so der Typ fuer nen ruhigen Abend am See mit ein paar Freunden und einer Kanne Tee&#8221;.Â  waehrend ich den Satz aussprach nahm Annas Gesicht neben dem vorwurfsvollem Blick auch Zuege eines Schmunzelns an. &#8220;An deinem Geburtstag im WINTER?&#8221;, fragte sie etwas unglaeubig. &#8220;Ja.&#8221;, sagte ich, etwas ueberrascht, &#8220;In Ruhe eben. Es ist schliesslich mein Geburtsag und den moechte ich so feiern.&#8221;.Â  &#8220;Das nennst du feiern?&#8221;, fragte Anna, &#8220;Ich meine, anstatt mit den Leuten Spass zu haben verbringst du nen Abend an nem eiskalten See?&#8221;. &#8220;Ja, das nenne ich feiern. Ich freu mich halt drueber dass alle da sind.&#8221;. &#8220;Du bist komisch.&#8221;, sagte Anna mit dieser Stimme, als kaeme ich aus einer anderen Dimension.Â  &#8220;Und was machst du dann an dem See mit uns?&#8221;, bohrte sie nach. Jegliche Zeichen von Vorwurf waren aus ihrem Gesicht versschwunden und sie sah jetzt eher neugierig aus, &#8220;Ich meine, was kann man an einem See im Winter gross machen?&#8221;.Â  &#8220;Man kann da liegen und traeumen bei Tee&#8230; zusammen mit den Leuten die einem wichtig sind. Weiss nicht.. in den Himmel starren und ueber dinge Reden ueber die man sonst nicht redet, sich verstehen und das bisschen Waerme geniessen was man geegenseitig noch fuereinander ueber hat - und den Tee.&#8221; Ich driftete in Gedanken an den See ab und muss undglaublich bescheuert geklungen haben. &#8220;Das ist nicht dein ernst.&#8221;, sagte Anna, &#8220;Das ist einfach nicht dein Ernst. Alles was du brauchst um dich SO klingen zu lassen ist eine Kanne Tee?&#8221; .Â  &#8220;Ja, und wenn du auch mitkommst vielleicht ein Haufen Decken.&#8221; schob ich nach.Â  Anna lachte wieder. Ich trank noch einen grossen Schluck Kaffee aus der Tasse.Â  Der Kaffee war kalt und bitter und ich verzog das Gesicht. Anna lachte nochmal und laechelte. &#8220;Du bist schon ein sonderbarer Mensch an deinem See&#8230;&#8221;, und ich war tatsaechlich in Gedanken schon da und erzaehlte mit meinen Freunden ueber das vergangene Jahr. &#8220;&#8230; und ein ganz schoener Traeumer.&#8221;.</p>
<p>Ich hoerte sie schon fast nicht mehr, waehrend sie die Kellnerin heranwinkte. &#8220;Zwei zwanzig fÃ¼r jeden&#8221;, sagte sie als sie an den Tisch trat. &#8220;Also dann keine Party&#8230;&#8221;, sagte Anna noch waehrend ich bezahlte&#8230; und sie war nicht mehr sauer.Â  &#8220;Nein, keine Party, aber &#8230; es waere nett wenn du den Tee kochst&#8230; du weisst schon. Das ist aehnlich wie mit dem Kaffee.&#8221;.</p>
<p>P.S.: Danke dir&#8230;.</p>
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		<title>Wo ist Tux?!</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/09/10/wo-ist-tux/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 13:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dinge die Geschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Abschreckung Unbefugter ist nun neben starker Kryptographie in meinem Notebook beim Boot auch noch meine Fratze zu ertragen:

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Abschreckung Unbefugter ist nun neben starker Kryptographie in meinem Notebook beim Boot auch noch meine Fratze zu ertragen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/wheres_tux.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-316" title="wheres_tux" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/wheres_tux.jpg" alt="Wo ist Tux?!" /></a></p>
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		<title>Adress-Konflikte</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/09/09/adress-konflikte/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 17:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dinge die Geschehen]]></category>

		<category><![CDATA[Master]]></category>

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		<description><![CDATA[Hi,
als ich heute im Buero den Reservebestand an optischen Laufwerken aufraeumte, kam mir eine witzige Idee fuer T-Shirts&#8230;
Bilder fuer Einzelansicht anklicken
Kommentare erwuenscht  
Gruss vom Sternensucher
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>als ich heute im Buero den Reservebestand an optischen Laufwerken aufraeumte, kam mir eine witzige Idee fuer T-Shirts&#8230;</p>
<p>
<a href='http://blog.jpoetry.com/2008/09/09/adress-konflikte/master_small/' title='master_small'>master_small</a>
<a href='http://blog.jpoetry.com/2008/09/09/adress-konflikte/slave_small/' title='slave_small'>slave_small</a>
<a href='http://blog.jpoetry.com/2008/09/09/adress-konflikte/csel_small/' title='csel_small'>csel_small</a>
<br />
<em>Bilder fuer Einzelansicht anklicken</em></p>
<p>Kommentare erwuenscht <img src='http://blog.jpoetry.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gruss vom Sternensucher</p>
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		<title>Happy Sysadmin Day - Happy Jobcenter Day</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/07/25/happy-sysadmin-day-happy-jobcenter-day/</link>
		<comments>http://blog.jpoetry.com/2008/07/25/happy-sysadmin-day-happy-jobcenter-day/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 14:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dinge die Geschehen]]></category>

		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>

		<category><![CDATA[Kabelpeitsche]]></category>

		<category><![CDATA[KÃ¼ndigung]]></category>

		<category><![CDATA[Sysadmin Day]]></category>

		<category><![CDATA[Sysadminday]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo liebe Freundinnen und Freunde,
heute ist, wie von verschiedenen News-Netzen und der offiziellen Seite des Feiertages berichtet wird, der 9. &#8220;System Administrator Appreciation Day&#8221; - oder eben kurz: Sysadminday. An diesem Feiertag, welcher am letzten Freitag im Juli seit dem Jahr 2000 auf dem Programm steht, legt der Sysadmin seine Kabelpeitsche nieder und laesst sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>heute ist, wie von verschiedenen News-Netzen und der offiziellen Seite des Feiertages berichtet wird, der 9. &#8220;<a title="Happy Sysadmin Day!" href="http:/http://www.sysadminday.com/" target="_blank"><em>System Administrator Appreciation Day</em></a>&#8221; - oder eben kurz: Sysadminday. An diesem Feiertag, welcher am letzten Freitag im Juli seit dem Jahr 2000 auf dem Programm steht, legt der Sysadmin seine Kabelpeitsche nieder und laesst sich - der Arbeit muede - von seinen Usern zur Abwechselung mal nicht nerven sondern - zumindest moechten die Initiatoren dieses Tages das so - mit einigen kleinen oder grossen Dankesgeschenken begluecken.</p>
<p>In der Firma in der ich arbeite spuert man davon nichts, im Gegenteil. Zwar legen wir die Kabelpeitsche erst gar nicht an und kommen mit unseren Usern ganz gut klar, dennoch schlaegt der Tag heute eine Bresche in die Firma. Unsere kleine IT-Abteilung (Ausbilder und Azubi) bemuehte sich im Vergangenen halben Jahr (so lange arbeiten wir jetzt zusammen) erfolgreich darum, gute Arbeit zu leisten und ein zuverlaessiger Ansprechpartner zu sein - sowohl fuer die Kunden, als auch fuer die Mitarbeiter, fuer deren Arbeitsfaehigkeit wir sorgten (auch ausserhalb unserer Arbeitszeiten). Ãœberstunden ohne Ausgleich? Kein Problem&#8230;Doch die Dankbarkeit - unabhaengig davon, was fuer ein Tag heute ist - spuert man wenn dann nur hauchzart.</p>
<p>Um so ironischer ist es, dass mein Kollege und Ausbilder - gleichfalls guter Freund - heute in einem Gespraech mit dem Chef seine vorlaeufige Kuendigung erhielt. Sein Zeitvertrag wird - trotz hinreichend unbewaeltigbarem Arbeitsaufkommen - nicht verlaengert. Aussicht auf Abwendung der Kuendigung gibt es nur wenig. Klar, welcher Sysadmin wuerde sich nicht ueber ein wenig geschenkte Freizeit zu seinem persoenlichen Berufs-Feiertag wuenschen? Mir stellt sich allerdings die Frage, ob man direkt so grosszuegig damit umgehen sollte. In anderen Worten: Danke fuer garnichts.</p>
<p>Ein Gruss an alle Systemadministratorinnen und Administratoren, die 25 Stunden 8 Tage die Woche erreichbar sind, fuer die Versorgung der kleinen und grossen Anwender-Pannen sorgen, so ungelegen sie auch kommen, an alle die, deren Tag man mit einer Tasse Kaffe am Morgen retten kann und die wider besseres Wissen die privaten Computersorgen der Anwender anhoeren. Ihr seid toll.</p>
<p>Danke und alles gute bei der Jobsuche,</p>
<p>der Sternensucher</p>
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		<title>Es WAR einmal RAID5</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/07/22/es-war-einmal-raid-5/</link>
		<comments>http://blog.jpoetry.com/2008/07/22/es-war-einmal-raid-5/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 07:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dinge die Geschehen]]></category>

		<category><![CDATA[autodetect]]></category>

		<category><![CDATA[failure]]></category>

		<category><![CDATA[IDE]]></category>

		<category><![CDATA[linux]]></category>

		<category><![CDATA[raid]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Gute-Nacht-Geschichte fuer Nerds
nach einer wahren Begebenheit im Sommer 2008
Es war einmal ein Rechner mit 3 Festplatten und einem Linux. Die Festplatten waren gluecklich und drehten sich voller Freude und tauschten mit dem Kernel Daten aus. Der Kernel sprach: &#8220;Ihr, meine Freunde, sollt ein Raid 5 sein.&#8221;, und die Festplatten folgten seinem Befehl und schaufelten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Gute-Nacht-Geschichte fuer Nerds<br />
<em>nach einer wahren Begebenheit im Sommer 2008</em></p>
<p>Es war einmal ein Rechner mit 3 Festplatten und einem Linux. Die Festplatten waren gluecklich und drehten sich voller Freude und tauschten mit dem Kernel Daten aus. Der Kernel sprach: &#8220;Ihr, meine Freunde, sollt ein Raid 5 sein.&#8221;, und die Festplatten folgten seinem Befehl und schaufelten Daten hin und her, hashten und lasen, bis der Kernel sie fuer synchronisiert hielt.</p>
<p>Und so arbeiteten die Platten im Verbund, lieferten Daten und strahlten Sicherheit und Geborgenheit aus. Eines Tages jedoch schmerzte es eine der Platten gar fuerchterlich. Sie nahm all ihren Mut zusammen und sprach zum Kernel: &#8220;hdg: task_out_intr: status=0&#215;58 { DriveReady SeekComplete DataRequest }&#8221;. Nachdem der Kernel die Schmerzen der Festpllatte untersucht und sich ein Bild gemacht hatte, sprach er: &#8220;Mein Freund, ide3: reset: slave: ECC circuitry error!. Ich werde dich entlasten und deine Freunde mit deinen Aufgaben betrauen.&#8221;. Der RAID-Dienst fuegte hinzu: &#8220;raid5: Disk failure on hdg1, disabling device. Operation continuing on 2 devices&#8221;. So wurde das Raid 5 degraded und die verbleibenden 2 Festplatten schufteten allein.</p>
<p>Nicht viele Stunden vergingen, so sprach auch die zweite Festplatte: &#8220;hdh: task_out_intr: status=0&#215;58 { DriveReady SeekComplete DataRequest }&#8221;.Â  Der Kernel - sichtlich beunruhigt - konnte nicht glauben was er da hoerte und bruellte: &#8220;Nein! Nein! Nichtdoch ide3: reset: master: ECC circuitry error!&#8221;. Das Leid war Gross, denn alle wussten&#8230; alleine konnte die letzte Festplatte das Datenvolumen niemals verkraften. Der Kernel klagte sein Leid dem RAID-Dienst, welcher erwiderte: &#8220;Weine nicht Kernel&#8230; <strong>raid5</strong>: Disk failure on hdh1, disabling device. Operation <strong>continuing on 1 device</strong>. Denk an was schoenes und warte ab.&#8221;. Der Kernel jedoch war verdriesst und mochte sich nicht so recht erholen. Er schwelgte in Erinnerungen an die Daten, die er einst von den 3 wackeren Platten hatte lesen koennen. Die Gedaechtnisluecken schmerzten so sehr, dass er sein Leid nicht mehr fuer sich behalten konnte. &#8220;Buffer I/O error on device dm-0, logical block 733475!&#8221;, bruellte er, &#8220;lost page write due to I/O error on dm-0&#8230;&#8221;.</p>
<p>Schlussendlich konnte er die Schmerzen nicht mehr ertragen und verlor die Kontrolle. &#8220;Aborting journal on device dm-0.&#8221;, schluchzte er&#8230; und als ihm klar wurde, was er gerade gesagt hatte, schob er nach: &#8220;EXT3-fs error (device dm-0): ext3_journal_start_sb: Detected aborted journal!&#8221;. Er hoerte auf nach den Daten zu rufen und verharrte panisch zitternd und unsynchronisiert, bis ein Anruf eines Technikers endlich das Geraet endlich stromlos schalten liess.</p>
<p>Und vielleicht - eines Tages - kommt ein Techniker, tauscht die beiden defekten Platten aus und haucht dem System so neues Leben ein.</p>
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		<title>Von Drogen&#8230;</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/07/09/von-brad-und-drogen/</link>
		<comments>http://blog.jpoetry.com/2008/07/09/von-brad-und-drogen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 21:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dinge die Geschehen]]></category>

		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>

		<category><![CDATA[Jamendo]]></category>

		<category><![CDATA[Revolution Void]]></category>

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		<description><![CDATA[Guten Abend liebe Freunde,
habt ihr schonmal irgendwo in einem Club gesessen und einen dieser Rhythmen gehoert, wo man zwingend mitklopfen muss - so lange bis das Gegenueber einen entgeistert anschaut und einem die klopfende Hand am liebsten&#8230; naja. Ich habe mich immer gefragt &#8220;Wo bekommen die diese Musik her&#8221;? In dem konkreten Fall kam die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Abend liebe Freunde,</p>
<p>habt ihr schonmal irgendwo in einem Club gesessen und einen dieser Rhythmen gehoert, wo man zwingend mitklopfen muss - so lange bis das Gegenueber einen entgeistert anschaut und einem die klopfende Hand am liebsten&#8230; naja. Ich habe mich immer gefragt &#8220;Wo bekommen die diese Musik her&#8221;? In dem konkreten Fall kam die Musik aus einem kommerziellen DVB-s Lounge Kanal der fuer mich somit unerreichbar ist. Da ich aber eine entspannte Atmosphaere mit Lounge Musik deutlich leichter erzeugen kann als ohne habe ich mich auf die Suche gemacht und bin - mal wieder nach laengerer Auszeit - auf <a title="Jamendo Creative Commons Musik Portal" href="http://www.jamendo.com" target="_blank">Jamendo</a> gestossen. Das ist ein Musikportal, dass sich vorwiegend auf die Verbreitung von Kunst spezialisiert hat, die unter einer &#8220;<a href="http://creativecommons.org/" target="_blank">Creative Commons</a>&#8220;-Lizenz steht - was zumindest in den meisten Faellen bedeutet, dass die Kuenstler nicht in erster Line Finanziell fuer ihre Werke entlohnt werden moechten sondern es eher auf Lob und echten Ruhm absehen :). Jamendo moechte ich euch ohne viele weitere Worte einfach ans Herz legen, da man dort von Punk ueber Metal bis hin zu Minimal und Electronica so ziemlich jede Musikrichtung finden kann, in der Kellerproduktionen exisiteren, ja, oft sogar sind die dort veroeffentlichten Werke recht gut ausproduziert und klingen wie vom Teuer-Label des groessten Misstrauens.</p>
<p>Zurueck zum Punkt: Ich sitze da und hoere diese Lounge Musik und denke mir &#8220;Wo bekommst du sowas fuer Zuhause?&#8221;, finde Jamendo &#8230; ich glaube so weit hatte ich erzaehlt. Auf der Suche nach dem Tag &#8220;Lounge&#8221; bin ich recht flott in die Tags &#8220;ambient&#8221; und &#8220;chillout&#8221; abgerutscht und fand einiges was so gar nicht meinem Geschmack war - zu Elektro und zu wenig Jazzig&#8230; also schrieb ich &#8220;Jazz&#8221; dazu, wenig Hoffnungsvoll, dass jemand sowas unter Creative Commons Lizenz veroeffentlicht. Die Releases unter dem Kuenstlernamen &#8220;<a href="http://www.jamendo.com/en/artist/revolutionvoid" target="_blank">Revolution Void</a>&#8221; stiessen mit mit relativ treffenden Ergebnissen ins Auge - nicht zuletzt wegen des relativ skurrilen Covers des Albums &#8220;<a title="Revoluiton Void Release Homepage" href="http://www.revolutionvoid.com/rv003/" target="_blank">Increase the Dosage</a>&#8220;. <em>Revolution Void</em> ist das Musik-Projekt des Jazz-Pianisten und Produzenten Jonah Dempcy, dessen Existenz bis in das Jahr 1995 zurueckreicht. Jamendo ordnet die in diesem Projekt erscheinende Musik als &#8220;electronic breakbeat jazz&#8221; ein, was auch immer sie damit meinen. Grosse Worte zumindest ranken sich um dieses Album: Nicht nur spricht selbst die Kurzbeschreibung Gastspiele einiger Prominenzen der Musikwelt <strong></strong>(Seamus Blake - <em>Mingus Big Band</em>, Michael Shrieve - <em>Santana</em>, Matthew Garrison - <em>Herbie Hancock</em>) an, auch die Rezensionen der nicht-zahlenden Hoererschaft sprechen eine deutliche Sprache und sind durchweg mehr als positiv.</p>
<p>Nach einem entspannten Durchhoeren stimme ich den Kommentaren ohne Abstriche zu. Das Album ist bewegt, experimentell, trotz allem nicht anstrengend und ausgewogen zwischen Lebhaft, duester-elektronisch und sympathisch-unsauber. Das ganze kommt auch noch professionell produziert und auf den ersten Blick nahezu perfekt gemastert daher. Der breitbandige Einsatz von gespielten und klassisch analog aufgenommenen Instrumenten und die Mischung mit eher hintergruendigen elektro-elementen kommt gut zur geltung und fuer einen Nachmittag bei Regen und Tee koennte dieses Album die fehlende Stimmungswuerze sein - zumindest fuer die gute Stunde, die das Album dauert.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Release Page" href="http://www.revolutionvoid.com/rv003/" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-276" title="Revolution Void - Increase the Dosage - Cover Art by Shawn Wolfe" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/revolution_void_increase_the_dosage_500px.png" alt="Revolution Void - Increase the Dosage - Cover Art by Shawn Wolfe" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Das Album kann beschafft werden ueber die entsprechende <a href="http://www.jamendo.com/en/album/2225" target="_blank">Jamendo-Seite</a> oder die <a href="http://www.revolutionvoid.com/rv003/" target="_blank">Seite des <em>Revolution Void</em>-Projektes</a>. Zur Auswahl stehen als Format ueber Jamendo MP3(192kbit) und OGG sowie ueber die Projektseite MP3(VBR), MP3(64kbit) und FLAC. Reinhoeren lohnt.</p>
<p style="text-align: left;">Gruss vom Sternensucher.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Sonne geht auf.</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 16:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dinge die Geschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[ohne Text
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			<content:encoded><![CDATA[<p>ohne Text</p>
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		<title>What if&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 19:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Persoenlich]]></category>

		<category><![CDATA[Krise]]></category>

		<category><![CDATA[Scheiss Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist, wenn das Leben ein ueber den anderen Tag das gleiche gegen einen tut? Wenn Klagelieder zum Soundtrack werden, der den Herzschlag dominiert? Wenn jeder Ton moll klingt, so Dur er auch ist und strahlende Sonne wie eine verglimmende Kerze in den Tag scheint? Was ist, wenn morgends die Knochen schwer sind wie Blei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist, wenn das Leben ein ueber den anderen Tag das gleiche gegen einen tut? Wenn Klagelieder zum Soundtrack werden, der den Herzschlag dominiert? Wenn jeder Ton moll klingt, so Dur er auch ist und strahlende Sonne wie eine verglimmende Kerze in den Tag scheint? Was ist, wenn morgends die Knochen schwer sind wie Blei, die Augenlieder schwerer - wenn das Aufstehen sich anfuehlt wie ein Sterben, die Dunkelheit der Nacht wie ein Auferstehen? Was sagen einem die Traeume, wenn man jede zweite Nacht sieht, fuehlt und glaubt dass man stirbt? Was, wenn man aufwacht und merkt, dass man aufwacht, wenn das Bewusstsein in der Nacht zurueckbleibt, in festem Glauben, man waere gestorben ohne einen Sinn? Einsam?</p>
<p>Verdammt nochmal.. vor 2 Wochen haett ich das nicht geglaubt. Ich haette jeden fuer bekloppt erklaert, der mir haette erzaehlen wollen, es waere wieder so</p>
<p>weit. Der Fruehling - oder Fruehsommer steht vor der Tuer, die Voegel wecken neinen morgens und der Sternensucher liegt da, unmotiviert und alles ist wie die Jahre davor. Es fuehlt sich an, wie mentales Clipping - es wird alles besser, man freut sich, die Welt ist in Ordnung und urploetzlich geht es den Bach herunter, so als wollte einem irgendetwas mitteilen &#8220;Freundchen, mehr Freudendynamik hat dein Leben nicht&#8221;. Ich habe den Eindruck, es waere immer so gewesen. Ich habe inzwischen sogar den Eindruck, der aktuelle Zustand ist normal - alles andere nur ein gluecklicher Zufall. Warum&#8230; keine Ahnung. Und wenn mich jemand drauf anspricht, sage ich wie selbstverstaendlich &#8220;Ne, alles klar,</p>
<p>mir gehts super&#8221; &#8230; es war immer so. In jeder Verbesserung liegen auch Nachteile - denke ich so. Beziehungen bringen streit, Freunde bringen Verpflichtungen, denen nicht nachzukommen ich fuerchte. Froehlichkeit bringt ein schlechtes Gewissen gegenueber denen, denen es nicht gut geht. Jede Besserung bringt die Belastung ihrer Erhaltung mit. Es ist wie das pendeln zwischen erfrieren und verbrennen. Der Mittelweg ist fuer mich anscheinend nicht zu finden. Keine noch so schlechte Soap bringt die Dinge so uebersteigert auf den Punkt wie das Leben manchmal.</p>
<p>Mein eigenes gerede von dieser Situation geht mir mittlerweile auf die Nerven und der Punkt an dem ich mich selbst jede Minute in der ich mir bewusst bin, dass ich existere moechte ich mich am liebsten selbst verpruegeln. Was soll dieses Pseudo-epische Geseier da oben wieder? Hat das irgendeinen Anspruch? Wer bitte liest das und denkt nicht &#8220;Aha, der wieder. Jetzt kommt bestimmt nochmal so ne allgemeingueltige Rede, als sei der Thementag der Selbsthilfegruppe Weltenschmerz&#8221; &#8230; Kackfass. Und nun?!</p>
<p>Dann sitzt man da, wuerzt das ganze mit Musik (haha! Musik&#8230; noch sowas&#8230;) und erhaelt ein metertiefes Loch. Schade ist, wenn man dann das Gefuehl hat, man ist allein&#8230; noch bloeder, wenn man feststellt, man ist alles andere als das, man traut sich nur nicht mal den Mund auf zu machen bei all dem Stress den die anderen haben und zieht sich zurueck in das Blog&#8230; eine feige und hinterlistige Weise, die lieben Menschen um einen herum auf die eigene Misere aufmerksam zu machen, die vielleicht gar keine ist, so klein und unbedeutend im Vergleich zu den echten Problemen - den existentiellen. Da macht man dann die Headline dunkel und vergraebt sich in der kleinen Hoehle, in der kurzen Erloesung nach dem Druck auf den &#8220;Publish&#8221; Knopf, dem Moment des virtuell-digitalen Aufschrei in die ebenso geartete Welt. Fuer was? Fuer nichts&#8230;. Kann mich mal jemand druecken, vielleicht bitte? Ich hab gerade ne bloede Krise. :/</p>
<p>Der Sternensucher.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/starseeker_desinterested_300.png"><img class="size-medium wp-image-273 aligncenter" title="Sternensucher ohne Motivation" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/starseeker_desinterested_300.png" alt="" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Sterne suchen - Hands on.</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/05/25/sterne-suchen-hands-on/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 19:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dinge die Geschehen]]></category>

		<category><![CDATA[Persoenlich]]></category>

		<category><![CDATA[GPS]]></category>

		<category><![CDATA[LUG]]></category>

		<category><![CDATA[Segelflug]]></category>

		<category><![CDATA[VW]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Erdenbuerger!
[Because of popular demand, this article has been translated. Text in brackets is the translation of the above german text.]
Zu Beginn einen Dank an Richard, der diese Erfahrung moeglich gemacht hat, Danke!
[Before we start, I - again - want to thank Richard for making this possible! Thanks!]
Freitag Abend ergab es sich, dass ein Freund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Erdenbuerger!</p>
<p>[<em>Because of popular demand, this article has been translated. Text in brackets is the translation of the above german text.</em>]</p>
<p>Zu Beginn einen Dank an Richard, der diese Erfahrung moeglich gemacht hat, Danke!<br />
[<em>Before we start, I - again - want to thank Richard for making this possible! Thanks!</em>]</p>
<p>Freitag Abend ergab es sich, dass ein Freund aus meiner Heimat-LUG Eimann (meinen Vermieter) und mich mit zum Segelflugplatz nehmen wollte, relativ spontan. Ich freute mich, sagte zu und fand mich eine Muetze Schlaf weiter mit den Beiden auf dem Segelflugplatz Wissel (Niederrhein) wieder. Irgendwie war mir bis zu dem Zeitpunkt wo Richard dann meinte &#8220;Die beiden wollen mal mitfliegen&#8221; nicht klar, dass auch ich dann mal auf besondere Weise in die Luft gehen sollte.<br />
[<em>Friday evening, spontaniously, a friend of mine (Richard) decided to take another friend and me to the gliderport. I was very excited, agreed and found myself in the airfield in Wissel (Netherrhine) - some bits of sleep further. Until Richard said something like "These two people also will take a flight", I was not fully aware of going up, high into the sky, several minutes later.</em>]</p>
<p>Am Flugplatz waren nich sonderlich viele Leute Anwesend, so dass sich das Haeufchen Aufrechter die Arbeit in wechselnden Positionen aufteilen musste. Der Flugplatz besitzt eine Winde, ein Schleppfahrzeug um die Seile von der Winde bis hin zum Startplatz zu ziehen, einen kleinen Trecker, mit dem die Flugzeuge wieder zum Start gezogen werden und natuerlich eine Luftaufsichtstelle zur Kommunikation mit den Piloten und dem Fahrer der Winde per Windentelefon.<br />
[<em>There were not many people on the airfield, just enough to activate one glider with the help of us two unexperienced people - cycling tasks with every launch. The gliderport has a mobile winch, a car to pick up the ropes at the winch and get them to the start point, a small vehicle to pull the gliders back to the start after landing and a small control station to communicate with the winch driver using a telephone and the pilots using radio.]</em></p>
<p><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/00_lepo.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-252" title="VW-Käfer Seil-Fahrzeug" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/00_lepo.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;">VW-Käfer zum heranziehen der Seile von der Winde<br />
[<em>legacy VW-Beetle</em>,<em> modified to carry 2 ropes from the winch to the start</em>]</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/00_winde.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-254" title="Mercedes Windenfahrzeug" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/00_winde.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Winden-Wagen<br />
[<em>Old truck with mounted winch</em>]</p>
<p>Ich habe Eimann und Richard fuer den ersten Flug den Vortritt gelassen um mir das Ganze erst einmal von unten anzusehen. Zugegeben, so ganz habe ich dem Braten anfangs nicht getraut. Die wenigen anwesenden Leute erforderten zuvor eh unsere Mithilfe beim zusammenbauen des Fliegers, so dass ich mir die Details auch nocheinmal in Ruhe anschauen konnte.<br />
[<em>I let Eimann (the other friend) and Richard have the first ride to get comfortable with the thought of flying from down below. I have to admit, that I was a bit anxious about it and had to make up my mind, but the fact that only the few of us were there required us helping to activate the glider anyway. I thereby saw all the mandantory joints and got faith in this fragile seeming beauty...]</em></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8220;Anders als andere Konventionelle Vereine fahren wir unsere Flieger NICHT aufgeruestet in den Hangar&#8230; das hat 2 einfache Gruende: Erstens ist die Halle zu klein, zweitens kommen wir mit den breiten Fluegeln hier nicht durch das Gatter vorne am Acker!&#8221;<br />
[<em>"Different from most other clubs, we do not pull our gliders back into the hangar activated. Thats for 2 very simple reasons: First: the hangar is way to small... second: the gate at the acre is, too."</em>]</p>
</blockquote>
<p>So meint einer der Piloten beim Aufbauen noch und - mein Glueck - er hatte Recht, nacher war ich relativ ueberzeugt von der Stabilitaet des Fliegers. Richards Beteuerungen ueber die mehrhundertfache ausmultiplizierte Sicherheit in den Materialgenehmigungsverfahren gaben mir dann den Rest und ich gab der Neugier nach. Ist aber doch auch ein Schickes Flugzeug oder?<br />
[<em>Thats what one of the older pilots eyplained to me and - lucky me - he was right. After activating the glider by attaching the wings and the empennage I was very certain, that everything was safe. It coun't be any other way with this beautiful plane, could it?</em>]</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/01_flieger_front.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-255 aligncenter" title="Segler Front" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/01_flieger_front.jpg" alt="" width="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Segler (ASK 21) von vorn, von einem Piloten bewundert werdend&#8230;<br />
[<em>Glider (ASK 21) frontside, being admired by one of the pilots</em>]</p>
<p>Erst flog Richard mit Eimann. Ich sass in der Zeit auf dem Boden, sonnte mich (schlechte Idee, Kellerkind + Sonne = Rothaut) und aergerte mich darueber, dass ich das Amateurfunkgeraet nicht dabei hatte. Derweil inspizierte ich das Funkgeraet bei der Luftaufsicht und unterhielt mich mit einem der jungen Nachwuchspiloten. Waehrend dessen machte es sich Team A im Segler bequem.<br />
[<em>As said, Eimann and Richard were to fly first. I sat at the control station, sunbathing (bad idea... nerds and sunshine just don't fit that well) and blamed myself for leaving the hamradio equip at home. I used the time to have a look at the radio, used to call the pilots and gossiped with one of the younger pilots whereas Eimann and Richard boarded the glider and took off.</em>]</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/02_00_bemannung.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-257" title="Segler bereit" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/02_00_bemannung.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die beiden blieben etwa eine halbe Stunde in der Luft, brausten einmal quer ueber den Platz und setzten dann zu einer ausserordendlich sanften Landung an.<br />
[<em>The were away for about half an hour, hardily crossed the airfield and landed.</em>]</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/02_03_landung.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-256" title="sichere Landung" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/02_03_landung.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Segler-Landung mit ausgefahrenen Landeklappen<br />
[<em>Glider with activated airbrakes</em>]</p>
<p>Unser erster Versuch war etwas kurz, nach nur 8 Minuten landeten wir, da keine Thermik zu finden war. Die GPS-Daten verraten eine maximalhoehe von etwa 370 Metern&#8230; und das direkt nach dem Start an der Winde. Kein Glueck, aber das war nicht so schlimm. Alleine das Gefuehl beim Start, das Ausklinken und dann das freie Gleiten in der Luft&#8230; die 8 Minuten waren in meinem Kopf etwas laenger.<br />
[<em>Our first try was a bit shord. After only 8 minutes, we had to come down again because we could not find any suitable thermal lift. Die GPS data suggests a peak of about 370m... that was right after the winch detached. Bad luck, but it was not that bad. The feeling while being pulled up by the winch and then left without any atachment to the ground was amazing enough to go through all the trouble. The 8 minutes felt like a lot more in my head :).</em>]</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/080524_segelflug_richard_f1_pers.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-258" title="Flughoehe - perspektivische Projektion" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/080524_segelflug_richard_f1_pers.png" alt="" /></a></p>
<p>Das oben stehende Bild stellt eine perskektivische Projektion des ersten Flugversuches dar. Der Flug begann ungefaehr am suedlichen Ende der Nort-Sued-Achse und dreht sich dann - der steilen Aufstiegskurve nach - links herum. Die blaue Linie zeigt die in den Raum projezierte Flugbahn, die schwarze Linie die als Draufsicht projezierte Bahn des Flugzeuges auf die Bodenebene. Man sieht deutlich Richards ambitionierte Versuche, ein bisschen Aufwind aufzuspueren - leider ohne Erfolg.<br />
[<em>The picture above shows a perspective projection of the first flight. We startet right at the "S" of the north-south axis and torned left. The blue line is the actual flight path, drawn into space, the black a topciew projection</em>]</p>
<p>Danach machten wir den Flieger fuer ein paar andere Piloten einige Male startklar, unter anderem stattete ich auch der Winde einen Besuch ab. Man kann auf dem Bild das Zugseil erahnen, dass die Segler - gezogen von ein paar hundert PS in einem V8-Motor - innerhalb weniger Sekunden auf luftige 300m zieht.<br />
[<em>After our landing, we prepared the glider for some of the other pilots to have a try. Richard and me also pulled some of them from the winch. If you take a close look, you might see a hint of the rope that goes up to the glider, which lifts - coiled up by a V8-engine with a lot of horse powers - the small plane up to a height of about 300m before detaching.</em>]</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/02_02_start_winde.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-259" title="Start eines Seglers von der Winde aus" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/02_02_start_winde.jpg" alt="" width="300" /></a></p>
<p>Signalisiert der Helfer am Fluegel der Maschine nach vorsichtigem anrollen der Winde der Luftaufsicht Seilstraffung, gibt diese ueber das Windentelefon dem Windenfahrer das endgueltige Startsignal. Keine 5 Sekunden spaeter hat der Segler auch schon den Boden verlassen und befindet sich in einem Steilaufstieg. Etwa bei Erreichen eines Scheitelpunktes klingt der Segler aus und der Haken des Zugseiles segelt an einem Fallschirm - immernoch gezogen von der Winde - langsam zu Boden.<br />
[<em>After the winch driver slowly pulls the rope to a particular tension, a helping person at one of the outer edge of one wing gives an OK signal to the control station, who calls the winch driver. A few seconds after the driver accelerates the engine, the glider leaves the ground and travels up into the sky really really fast. At some point, the glider detaches the rope joint, which slowly returns to the ground, held by a parachute.</em>]</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/02_02_start_rueck.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-260" title="Start eines Seglers" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/02_02_start_rueck.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die folgenden Flieger hatten dann auch mehr Glueck, einer erlebte nach einer Pechstraene mit dem Wetter mal wieder etwas guten Wind, kehrte aber freiwillig nach etwa 50 Minuten wieder zurueck. Er erlaubte Richard und mir eine zweite Chance:<br />
[<em>The pilots who went up after our quick return were a lot more lucky. One of them had his first longer flight after having really bad luck with the thermal lift many times. Luckily he returned on his own after about 50min and gave his ok for us to have a second try.</em>]</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/080524_segelflug_richard_f2_pers.png"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-261" title="Flughoehe - perspektivische Projektion" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/080524_segelflug_richard_f2_pers.png" alt="" /></a></p>
<p>Der 2. Flug war deutlich laenger. Hier noch einmal die Projektion von eben mit den neuen Flugdaten. Diesmal andersherum. Die Daten starten bei der 355 links des &#8220;E&#8221;-Endes der Ost-West-Achse und dreht sich dann rechts herum. Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen.<br />
[<em>Here you see the second try, which was a lot longer. The projection type and perspective is the same as earlier, but in this one, our flight starts on the small 355 (at the "E") and goes clockwise. Look at the pictures, words a very unnecessary</em>.]</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/04_1000m_rollen.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-262" title="Rechtsneigung 1000m ueber den Niederrheinischen Wissel" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/04_1000m_rollen.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Rechtsneigung 1000m ueber den Niederrheinischen Wissel<br />
[<em>Rolling to the right, 1000m above Wissel</em>]</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/04_1300m_rheinlauf.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-263" title="Sicht 1300m Rhein-aufwaerts Richtung Xanten" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/04_1300m_rheinlauf.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Sicht 1300m Rhein-aufwaerts Richtung Xanten<br />
[<em>Beatiful view onto the river Rhine upstream at 1300m</em>]</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/04_1700m_gipfel.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-264" title="Gipfel des Fluges bei 1709m laut GPS" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/04_1700m_gipfel.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Gipfel des Fluges bei 1709m laut GPS<br />
[<em>peak of our flight at 1709m according to the GPS</em>]</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/misc_freiheit.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-267" title="Blick in den freien Himmel ueber die linke Tragflaeche" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/misc_freiheit.jpg" alt="" width="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Blick in den freien Himmel ueber die linke Tragflaeche<br />
[<em>View into heaven's freedom over the left wing</em>]</p>
<p>Ein wunderbarer Ausblick ueber ein charakteristisch-plattes Land und in windige Höhe, bei dem mir dann nach 30 Minuten doch etwas mulmig wurde. Eigentlich bin ich etwas unempfindlich gegenueber Rumpeleien und Kurven, vielleicht ist mir aber auch nur vor Freude etwas uebel geworden :). Naja, ist nix passiert. Richard hat netterweise ein paar Kurven weggelassen und uns dann 8 Minuten spaeter runtergebracht&#8230; nach einem zuegigen Sinkflug mit knapp 280km/h.<br />
[<em>An amazing view over the characteristical plains of the netherrhine area or up into the sky, depending on which side of the glider you choose to look out. After about 30min I got a bit uncomfortable around the stamach. I am commonly very unsensible when it comes to rough movements... perhaps it was the beauty of the view that made my get sick of happiness ;). Well, nothing happened, all went fine because Richard kindly chose to leave out some artistic impressions. 8 Minutes later we went down for landing in a 280kph nosedive.</em>]</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/04_instrumente_landeanflug.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-266" title="Instrumente im Landeanflug" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/04_instrumente_landeanflug.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Landeanflug - Abbremsen auf etwa 150m Resthoehe<br />
[<em>approach for landing, airbrakes at about 150m of left altitude</em>]</p>
<p>Nach dem Ausstieg und einem &#8220;Das war doch Harmlos!&#8221; von Richard gings mir dann auch gleich wieder besser.<br />
[<em>After getting out of the glider with one foot and a "That was nothing at all!"-yelling Richard, I was pretty fine again</em>.]</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/04_ausstieg.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-268 aligncenter" title="Ein Sternensucher" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/04_ausstieg.jpg" alt="" width="400" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Ein gut gelandeter Sternensucher&#8230; etwas bleich<br />
[<em>A pallid looking but fine starseeker</em>]</p>
<p>Ich hoffe, sowas kann man bei Zeiten mal wiederholen :). Es war zumindest etwas neues und ziemlich abgefahren&#8230; geflogen&#8230; oder so aehnlich.</p>
<p>Fuer die Halbnormalen und Nerds gibts hier noch eine Karte der Hoehe ueber das Gebiet und ein Diagramm der Hoehe ueber die Distanz beider Fluege:<br />
[<em>I really hope to be doing this again some time :). It was something really new and just amazing. For the nerds, I also have a Map drawing and a graph (height over distance) of both flights.</em>]</p>
<p><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/080524_segelflug_richard_el_map.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-269" title="Höhenkarte" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/080524_segelflug_richard_el_map.png" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/080524_segelflug_richard_el.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-270" title="Höhenprofil" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/080524_segelflug_richard_el.png" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Bis die Tage,<br />
[<em>Godspeed! Your...</em>]</p>
<p style="text-align: left;">Sternensucher</p>
<p style="text-align: left;">P.S: <a title="Mehr Bilder / Mpre Pictures" href="http://gallery.jpoetry.net/v/events/20080524_Segelfliegen/" target="_blank">noch mehr Bilder! / even more pictures!</a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
]]></content:encoded>
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		<title>Das Leben in vollen ZÃ¼gen&#8230;</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/05/05/das-leben-in-vollen-zugen/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 16:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dinge die Geschehen]]></category>

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		<category><![CDATA[Bahn]]></category>

		<category><![CDATA[DB AG]]></category>

		<category><![CDATA[erste Klasse]]></category>

		<category><![CDATA[Snobs]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Experiment&#8230;
Wie tolerant ist unser Bahnvolk eigentlich heute? Diese frage stelle ich mir jeden Morgen. Seit einiger Zeit bin ich auf den Ã¶ffentlichen Personen-Nahverkehr angewiesen und fahre im Ruhrgebiet von Ost nach West und wieder zurÃ¼ck. Diese Strecke ist vermutlich durch Berufspendler und den dicht besiedelten Raum eine der meistgenutzten Strecken Deutschlands. Die Deutsche Bahn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Experiment&#8230;</p>
<p>Wie tolerant ist unser Bahnvolk eigentlich heute? Diese frage stelle ich mir jeden Morgen. Seit einiger Zeit bin ich auf den Ã¶ffentlichen Personen-Nahverkehr angewiesen und fahre im Ruhrgebiet von Ost nach West und wieder zurÃ¼ck. Diese Strecke ist vermutlich durch Berufspendler und den dicht besiedelten Raum eine der meistgenutzten Strecken Deutschlands. Die Deutsche Bahn transportiert tÃ¤glich tausende Menschen zu ihrer Arbeit und wieder nach Hause&#8230; und wie benehmen sich diese Menschen in den ZÃ¼gen eigentlich gegenÃ¼ber einander?<br />
Es leuchtet ein, dass viele verschiedene Menschen sich entscheiden Bahn zu fahren. Der Konzern &#8220;Deutsche Bahn AG&#8221; sieht in seinen ZÃ¼gen eine 2-Klassen-Trennung vor, eine fÃ¼r Leute die mehr zahlen und eine fÃ¼r Leute die weniger zahlen. In einigen ZÃ¼gen ist das tatsÃ¤chlich die einzige Trennung, die Ausstattung ist Ã¶fter denn gewÃ¼nscht die gleiche.<br />
Abseits der Differenzierung zwischen viel Geld und weniger Geld kann ein Ticket fuer die erste Klasse einem morgends das Leben retten. Sardinen-Feeling ist bei der Bahn keine Seltenheit und oft hÃ¶rt man den lautstarken Wunsch nach mehr Wagons. Die Bereiche der ersten Klasse sind oftmals zumindest bestehbar und deutlich Ã¶fter als in den gefragten Reihen in der zweiten Klasse findet man hier noch einen Sitzplatz. Aus diesem Grund investiere ich jeden Monat etwa 35 Euro in einen Zuschlag fuer die Nutzung der ersten Klasse mit meiner Monatskarte.<br />
&#8220;Eigentlich schade&#8221;, dachte ich oft genug, denn in der zweiten Klasse finden sich meite die sympatischeren Menschen. Ich fÃ¼hle mich meist deutlich wohler - zumindest von meinem sozialen Empfinden - wenn ich nicht von Zeitung lesenden Schlipsen umgeben bin. Ich gebe zu, das wird auf Gegenseitigkeit beruhen, ich gliedere mich optisch denkbar schlecht in die erste Klasse ein: Eine ausgetragene schlabbrige graugruene Jacke, wÃ¼stes Haar, unrasiert, meist eine alte Jeans und die Brille schrÃ¤g auf der Nase.<br />
Dieser Umstand liess mich einige Beobachtungen machen, die ich euch hier ein bisschen nÃ¤her bringen mÃ¶chte. Aus persÃ¶nlicher Sicht sind das mit Sicherheit keine besonders erfreulichen Geschichten, im RÃ¼ckblich werfen sie allerdings ein dÃ¼steres und mahnendes Licht auf unsere Gesellschaft, insbesondere auf die, denen das Geld aus den Taschen hÃ¤ngt, oder diejenigen, die dies zumindest glauben.</p>
<p>Der Morgen verlÃ¤uft meist so: Ich begebe mich mittels Stadtbahn zum Bahnhof, hetze mich etwas ab um einen Zug zu erwischen und bewege mich an den Wagons entlang, bis ich einen der Wagen mit gelbem Streifen finde. Diese Wagen beherbergen einige Sitze der ersten Klasse. Ich setze mich, wenn ich so weit komme, klappe mein Notebook auf und erledige ein bisschen Kleinkram (wie diesen Text) oder unterhalte mich mit Bekannten. Oft passiert einen bis 2 Bahnhoefe nichts, dann beginnen meist, ob des enger werdenen Platzes skeptische Blicke und Seufzer in meine Richtung - meist von Leuten die keinen Sitzplatz erhalten haben oder mir gegenÃ¼ber sitzen (ich vermeide, wenn mÃ¶glich, dass das Ã¼berhaupt vorkommt, ich ertrage den Anblick einfach nicht). Nicht selten werde ich allerdings schon auf der Treppe angesprochen oder Menschen versuchen sich mit einem grimmigen &#8220;erste Klasse&#8221; auf der Treppe an mir vorbei zu drÃ¤ngen. Wenn mÃ¶glich versperre ich mit einem &#8220;Ah, danke, da wollte ich auch hin.&#8221; den Weg und gehe meines selbigen.<br />
Weniger Angenehm sind Menschen, die versuchen meinen Sitzplatz zu Ã¼bernehmen. Meist stellen sie sich sehr aufdringlich neben einen - besonders Herren mit Kroko-Leder-(Imitat-)Aktentaschen - und beginnen sich den Mantel auszuziehen mit den Worten &#8220;stehen Sie bitte auf, das ist hier erste Klasse.&#8221;. Selten reagiere ich darauf. Ohne Kaffee kann ich mir manchmal ein Nachfragen nach einem Schwerbehindertenausweis nicht verkneifen, meist gefolgt von heftigen AusbrÃ¼chen des GegenÃ¼ber, man habe schliesslich fuer den Platz bezahlt. &#8220;Ich auch.&#8221; sage ich meist, und widme mich wieder meinem Bildschirm. Andere sind etwas subtiler und versuchen es mit einem &#8220;Jaja, die koennten hier mal groessere Schilder in die erste Klasse haengen&#8221; zu sich selbst und gerade eben so laut dass ich es hoeren kann. Ein Mann in meiner NÃ¤he antwortete mal auf so einen Kommentar mit den Worten &#8220;Eigentlich kann man die gut lesen, vielleicht brauchen Sie eine Brille?&#8221; - Humor ist so selten.<br />
Man fragt sich was sich diese Leute denken. &#8220;Lass es einfach meine Sorge sein&#8221;, denke ich bei mir und fÃ¼hle mich bevormundet und beleidigt. Nicht, dass ich mich eingliedern mÃ¶chte, dass ich in der Menge dieser ganzen gestylten gehobenenn Angestellten untergehen mÃ¶chte, ich lasse mich nur ungerne voreingenommen beurteilen. Ganz nebenbei, es geht um eine Fahrkarte und nicht um einen Wohltaetigkeitsball mit Kleiderordnung.<br />
Handgreiflichkeiten gehÃ¶ren zum GlÃ¼ck zu den seltensten Gegebenheiten. Ein oder Zwei mal ist es mir jedoch passiert, dass man mich harsch am Arm von meinem Sitz ziehen wollte. Die Dame, die sich das ohne Vorwarnung und in voller Ãœberzeugung der Menschheit einen grossen Gefallen zu tun traute, fand sich wenige Augenblicke spÃ¤ter auf dem Bahnhof Wattenscheid wieder, wild protestierend, sie wolle doch nach DÃ¼sseldorf und sie wuerde nie mehr Bahn fahren wenn man sie jetzt vor die TÃ¼r setzte. Der gleiche Bahnangestellte, der sie an diesem Tag vor die TÃ¼r setzte - nicht ohne ein wohlwollendes LÃ¤cheln in meine Richtung - kontrollierte am naechsten Tag (noch immer oder) wieder wohlwollend lÃ¤chelnd ihre Fahrkarte.<br />
HÃ¤ufiger als das passiert es, dass sich Leute um des Recht haben wollens vor dem gesamten Zug und auch dem eben schon lÃ¶blich erwÃ¤hnten Bahnpersonal auf unmenschliche Art blamieren. Oft genug machte der ein oder andere schon ein Gesicht als wolle er auf der Stelle im Boden versinken, auch auf die Gefahr hin, dann - bauartbedingt - in der zweiten Klasse zu landen. Ein Beispiel war eine Dame, die - nur etwa 10 Jahre Ã¤lter als ich - meinte, von ihrem - wie sie es nannte - Altersvorrecht gebrauch machen zu wollen. Nach 5-minÃ¼tiger Diskussion Ã¼ber die BefÃ¶rderungsbedingungen der Bahn (in denen von &#8220;alten und gebrechlichen Menschen&#8221; oder &#8220;Menschen mit kÃ¶rperlicher Behinderung&#8221; die Rede ist, nicht aber von &#8220;Menschen die Ã¤lter sind als diejenigen die da schon sitzen&#8221;) und darauf folgenden 15 Minuten purem Ignorieren ihrer Person meinerseits war sie fest entschlossen, ihr sicher vermutetes Recht mit Hilfe des Bahn-Personals durchzusetzen. Das Personal - sichtlich amÃ¼siert - verwies sie dann darauf, sich in etwa 50 Jahren nochmal in diesem Anliegen zu melden, woraufhin die Dame schwer erbost den Wagen verlassen wollte, aber nicht konnte. Es war zu voll. Selten habe ich in so tiefer Genugtuung gelÃ¤chelt wie in diesen Momenten.</p>
<p>Ich finde es beÃ¤ngstigend, wie stark Elite fÃ¼r diejenigen Menschen, die sich so benehmen mit Geld verbunden ist, ja wie die Oberflaechlichkeit wie jahrelang nicht gereinigte Fliesen einer Ã¶ffentlichen Toilette aus ihrem Gehabe meilenweit gegen den Wind stinket. Fragt man sich, warum man dieses Ticket ueberhaupt gekauft hat. &#8220;Reisen sie bequemer und in Ruhe&#8230;&#8221;, wirbt die Deutsche Bahn, wÃ¤hrend ich mir ZÃ¼ge suche, die nicht in DÃ¼sseldorf enden um den Snobs zu entgehen. Danke, ruhiger und bequemer ist es mit Sicherheit in der zweiten Klasse. Mein Ticket erster Klasse? Ich sehe es als Investition in ein allmorgentliches Unterhaltungsprogramm. Vielleicht trifft man sich ja mal.</p>
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		<title>Es geht bergab&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 20:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Eine kleine Kurzgeschichte&#8230;
&#8220;Es geht bargab&#8221;, sagte Markus mit einem bedaechtigen blick auf das die Glasschale vor ihm auf dem Tisch, in der ein Himbeer-Eis mit Sahne vor sich hinschmolz. Darun herumstochernd seufzte er tief und stuetzte den Kopf auf dem linken Arm auf. Birte und Michael sahen sich fassungslos an. &#8220;Was ist los, Markus? Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kleine Kurzgeschichte&#8230;</p>
<p>&#8220;Es geht bargab&#8221;, sagte Markus mit einem bedaechtigen blick auf das die Glasschale vor ihm auf dem Tisch, in der ein Himbeer-Eis mit Sahne vor sich hinschmolz. Darun herumstochernd seufzte er tief und stuetzte den Kopf auf dem linken Arm auf. Birte und Michael sahen sich fassungslos an. &#8220;Was ist los, Markus? Du bist doch sonst immer so lebhaft.&#8221;, durchbrach Birte Markus&#8217; Monolog. &#8220;Genau! Dein Eis ueberlebt sonst nichtmal eine Minute&#8230;&#8221;, frotzelte Michael dazwischen. &#8220;Ach wisst ihr, was soll der ganze Mist eigentlich? Morgends steh ich auf, gehe arbeiten, komme Abends nach Hause. Der einzige der mich gruesst ist der Kaktus im Flur&#8230; und das auch nur, weil er so verdorrt ist, dass der Luftzug ihn zum Wackeln bringt&#8230;&#8221;. &#8220;MEIN Kaktus?&#8221;. Birte war sichtlich schockiert, &#8220;Den habe ich dir letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt!&#8221;. Markus seufzte nocheinmal. &#8220;Sag mal, was erhoffst du dir in dem Eis zu finden? Du sollst das ESSEN, nicht darin herumbohren.&#8221;, meinte Michael mit einem ueberzeichnenden Tonfall. &#8220;Was solls denn? Ihr sitzt hier mit mir und ich frage mich &#8216;Warum eigentlich?&#8217; und das tue ich mit allem was ich tue. Warum tue ich ueberhaupt irgendwas?&#8221;. &#8220;Man KANN nicht nichts tun.&#8221;, Birte war ueberzeugt, diese Feststellung muesse Markus aufmuttern - welcher sich hingegen nur zu einem erneuten Seufzer aufraffen liess. &#8220;Die Phantasie ist viel interessanter&#8221;, sagte Markus, inzwischen tief in Gedanken versunken, &#8220;wenn man sich mal so ueberlegt, was man sich alles vorstellen kann. Man braucht nichts tun ausser sich hinzusetzen und zu traeumen, ploetzlich ist alles moeglich&#8221;. &#8220;Na und dann?&#8221;. Michael schien Markus&#8217; Meinung nicht zu teilen, &#8220;Was bringt dir das dann?&#8221;. &#8220;Ich sitze da und brauche nichts tun. In meinen Gedanken ist alles moeglich, weisst du? Wenn man diese kleine Wahrnehmungsgrenze ueberwinden koennte, die Phantasie in einem real wuerde, dann&#8230;&#8221;. &#8220;Du hast doch ne Macke!&#8221;, unterbrauch Michael, &#8220;Was soll das bringen? Davon wird die Welt auch nicht besser&#8230;&#8221;. &#8220;Deine vielleicht nicht, meine&#8230;&#8221; - &#8220;Sag ich doch!&#8221;, fiel Michael Markus erneut ins Wort. &#8220;Lass ihn doch mal ausreden mensch, unser Freund steckt in einer Krise&#8230;&#8221;. Birtes Ironie war kaum zu ueberhoeren. &#8220;Ihr haltet mich fuer wahnsinnig oder? Wenn der Traum so real wird wie die Realitaet&#8230;&#8221; - &#8220;Du hast es erfasst&#8221;. Wie aus einem Munde stimmten die beiden Markus zu, der noch immer in seinem inzwischen verfluessigten Himbeereis herumfuhrwerkte, den Kopf haltend als drohe er im naechsten Moment abzufallen. &#8220;Ihr seid doof. Was ich meinte ist: Wo ist denn der Unterschied? Wenn es in meinem Kopf wahr ist und ich akzeptiere dass es dass es wahr ist, was ist so falsch daran?&#8221; &#8220;Nichts&#8230; eigentlich. Aber was haben wir davon? Oder anders gefragt: was hast du davon?&#8221;, Michael schien noch immer nicht zu begreifen. &#8220;Ich sage doch, wo ist der Unterschied? Wenn es mir reicht?&#8221;, schom Markus nach. &#8220;Och Markus&#8230; du weisst doch, dass wir fuer dich da sind.&#8221; -  Birtes letzter Versuch Markus zu troesten. &#8220;Ihr begreift es einfach nicht&#8230; ihr begreift es einfach nicht.&#8221;. Markus stand kopfschuettelnd auf, trug seine Himbeersuppe zum Tresen, zahlte und verliess das Lokal, Birteund Michael zuruecklassend, die sich Schulterzuckend Blicke zuwarfen. Dann oeffnete er die Augen, stand auf und verliess den Zug - den Geruch von Himbeeren noch immer in der Nase.</p>
<p>&#8230; Danke, euer Sternensucher.</p>
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		<title>Ich habs gewusst&#8230;</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/04/24/ich-habs-gewusst/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 16:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In wenigen Punkten scheidet sich die Menschheit so sehr in 2 Gruppen wie an dem, wo es um Tee oder Kaffee als bevorzugtes Heissgetraenk geht - mal abgesehen von dem haeufchen Aufrechter, dass immer wieder behauptet, emacs sei tatsaechlich ein Texteditor&#8230;
Wir Kaffeetrinker haben in der Regel ein relativ klares Suchtbild: Ohne den ersten Kaffee morgends [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In wenigen Punkten scheidet sich die Menschheit so sehr in 2 Gruppen wie an dem, wo es um Tee oder Kaffee als bevorzugtes Heissgetraenk geht - mal abgesehen von dem haeufchen Aufrechter, dass immer wieder behauptet, emacs sei tatsaechlich ein Texteditor&#8230;</p>
<p>Wir Kaffeetrinker haben in der Regel ein relativ klares Suchtbild: Ohne den ersten Kaffee morgends geht mal gar nichts. Nicht umsonst machen eine Menge Menschen mit dem Verkauf dieses schwarzen Luxusgetraenkes eine Menge Geld. Wir werden jedoch von allen Seiten immer wieder scharf gewarnt: Saetze wie &#8220;Trink nicht so viel Kaffee, da geht Fluessigkeit von verloren&#8230;&#8221;, &#8220;Wenn du so weitermachst, hast du in 2 Jahren nen kuenstlichen Magen&#8221; oder &#8220;der ganze Kaffee macht einen doch nur zu einem nervoesen Hysteriker&#8221; hoeren wir taeglich und haben - aehnlich wie die Raucher, gelernt damit zu leben. Immerhin muessen wir noch nicht in einen abgetrennten Raum verschwinden um unserer Sucht nachzugeben.</p>
<p>Wie wenig allerdings gerade die letzte Warnung in der Realitaet begruendet steht, versuchte vor einigen Tagen eine Tasse Kaffee mir zu vermitteln. Sie versuchte mit ihrer zartschmelzenden Schaumkrone, das asiatische alte &#8220;Yin-Yang&#8221;-Symbol nachzubilden. Seine Bedeutung ist der Ausgleich zwischen Gut und Boese und die Weisheit, dass der Übergang zwischen Gut und Boese (Licht und Schatten) meist fliessend ist. (Vergessen hat der Kaffee die Punkte in diesem Symbol, dass wir woh alle kennen)</p>
<p><a href="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/ying-yang-coffee_shadowed_x2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-248" title="Vermutlich Absicht?!" src="http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/ying-yang-coffee_shadowed_x2.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Vielleicht drehe ich nach diesem Zeichen allerdings doch mal den Staerkeregler an der Kaffeemaschine in den Bereich unterhalb des Totenkopfes&#8230;.</p>
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		<title>Mit mitte 20 in die Truhe&#8230;</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/03/25/mit-mitte-20-in-die-truhe/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 22:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dinge die Geschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennst du dieses Gefuehl, wenn du irgendwo sitzt und alles nervt dich an? Gesellschaft&#8230; du gehst irgendwo hin wo du alleine bist. Dann die Einsamkeit&#8230; du gehst unter Leute. Der Laerm.. du gehst an einen stillen Ort. Die pinible Art der Menschen, ruhig zu sein&#8230; alles scheisse.
Genau so gehts mir gerade und ich ueberlege, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennst du dieses Gefuehl, wenn du irgendwo sitzt und alles nervt dich an? Gesellschaft&#8230; du gehst irgendwo hin wo du alleine bist. Dann die Einsamkeit&#8230; du gehst unter Leute. Der Laerm.. du gehst an einen stillen Ort. Die pinible Art der Menschen, ruhig zu sein&#8230; alles scheisse.</p>
<p>Genau so gehts mir gerade und ich ueberlege, wie ich das los werde. Totale entsinnung&#8230; dann kann einen ja nichts mehr jucken. Wenn man nichts mehr hoert, nichts mehr sieht, sich nicht mehr bewegt und nichts mehr spuert, der totale Frieden. Geht das, waehrend wir leben?</p>
<p>Ich erinnere mich an eine Kuechenbank bei meiner Grossmutter im Haus. Die stand ueber Eck im Esszimmer und hatte eine aufklappbare Sitzflaeche. In der kurzen Bankseite waren allerlei Gesellschaftsspiele verstaut, bei denen sich mein Cousin und ich oft und reichlich bedienten um uns nicht Nachmittage zu verkuerzen. In der anderen Seite der Bank waren ein paar Decken verstaut. Lange Zeit war sie lang genug um sich darin zu verstecken und jedes mal, wenn wir verstecken spielten (es war ein grosses Haus) versteckte ich mich oft in dieser Bank. Keiner verstand so recht warum und ich war auch nicht in der Lage das zu erklaeren (meine Guete, ich war 6 oder so ;)). Heute erinnere ich mich daran und selbst, wenn ich die Kindheits-Nostalige weitestgehend abstelle erinnere ich mich, dass ich mich in dieser &#8220;Truhe&#8221; wohlgefuehlt habe. Es war dunkel, es war still und man hatte seine Ruhe - zumindest bis einen jemand gefunden hat.</p>
<p>Jetzt dachte ich darueber nach, wie das wohl geht - heutzutage - dass ein junger Mensch mitten in der besten Zeit seines Lebens ueber dunkle Kisten nachdenkt. Ich finde das allerdings voellig ok :). Auf der Suche nach einem Sarg fuer Zuhause stiess ich allerdings auf eigenartige Resonanzen. Leute die mich schon seit Jahren kennen und mich eigentlich besser kennen sollten aeusserten sich wie folgt:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Bist du morbid oder was?</em>&#8220;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;<em>Warum einen Sarg? Bist du auch einer von diesen dunklen Gesellen?</em>&#8220;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;<em>Das hat mich eh gewundert, wo du dich so herumtreibst im Internet</em>&#8221; oder</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;<em>Das musste ja irgendwann rauskommen bei dir, du bist doch immer so depressiv</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Ein &#8220;hoemma!&#8221;an diese meine Freunde: ihr habt nichts verstanden :). Ich habe weder vor zu sterben noch habe ich eine gestoerte Beziehung zum Tod. Ich moechte einfach nur ein Bett mit Deckel und erkenne, dass es praktischerweise Menschen gibt, die sowas beruflich bauen.</p>
<p>Fuer einen Moment glitt mein Gedanke zurueck zu jener Kuechenbank, aus der ich bald herauswuchs. Einmal, nachdem ich mich darin versteckt hatte, kam ich nicht wieder heraus. Es schien der Zeitpunkt gekommen zu sein, lebewohl zu sagen und fortan begnuegte ich mich damit, AUF der Bank zu sitzen. Jahre spaeter traf ich eine weitere Kuechenbank in Schweden. Diese war deutlich groesser und sollte mir passen. Allerdings war sie viel zu voll mit Kram. Ich muehte mich nicht, sie leer zu machen.</p>
<p>Manches mal musste ich mir in den letzten Tagen vorstellen, wie es wohl waere durch die Moebelhaeuser zu schweifen, Kuechenbaenke anprobierend. Um mich herum die ganzen Menschen, die vermutlich aehnliche Kommentare darueber abgeben wuerden wie meine Freunde - vermutlich verurteilender, verachtender.</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Mama, was macht der Mann da?</em>&#8221; - &#8220;<em>Schau weg, Kind! - Der ist nicht gesund</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Dieses Bild vor Augen erscheinen die Kommentare meiner Freunde vielleicht verstaendlicher als mir lieb ist.</p>
<p>Auf meinen Wegen durch diverse Online-Foren, die sich vorwiegend mit Okkultismus und Satanismus befassten oder einfach Kommentare von Gothic-Freaks sammelten stellte ich jedoch fest, dass das gar nicht so einfach ist mit dem Sarg fuer zu Hause. Viele Bestatter oder Sargbauer verkaufen Saerge nur an Tote&#8230; das ist kein Witz. Sie fuerchten den Missbrauch dieser wuerdevollen Ruhe-Moebel durch Leute, die diese entehren. Ein nobler Gedanke, aber ich moechte doch nur ein Bett mit Deckel :/. Was ist so verkehrt daran? Meinetwegen koennt ihr mich in 60 Jahren auch darin bestatten, wenn es denn sein soll.</p>
<p>Wenn jemand einen Rat weiss, wer mir bei der Beschaffung eines oben schliessbaren truhenaehnlichen Moebels behilflich sein kann (2m x 80cm x 80cm waere denkbar) dann waere ich diesem Jemand sehr dankbar fuer eine Meldung.</p>
<p>Einen schoenen lebhaften Ostermontag-Abend euch allen noch,</p>
<p>Der Sternensucher</p>
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		<title>uBUNTu</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 09:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ein kleiner Backdrop fuer den Desktop, den ich heute morgen im Zug gebaut habe. Nur in 1024&#215;768, weil ich es nicht groesser brauchte. GIMP ist uebrigens eine tolle Software.

Ein schoenes Wochenende euch allen schonmal.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleiner Backdrop fuer den Desktop, den ich heute morgen im Zug gebaut habe. Nur in 1024&#215;768, weil ich es nicht groesser brauchte. <a href="http://www.gimp.org/">GIMP</a> ist uebrigens eine tolle Software.</p>
<p><center><a href='http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/ubuntu_ibm1.png' title='Ubuntu Backdrop “IBM - freedom on quality”'><img src='http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/ubuntu_ibm1.png' alt='Ubuntu Backdrop “IBM - freedom on quality”'  width="341" /></a></center></p>
<p>Ein schoenes Wochenende euch allen schonmal.</p>
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		<title>&#8220;angestaubt&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 23:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8220;Es ist nicht immer alles einfach und leicht.&#8221; &#8230; liesse sich die EP &#8220;Poussière&#8221; von Muhr in wenigen Worten zusammenfassen, muessten sie in etwa so lauten. Da das aber leider nicht geht, muessen ein paar mehr Worte herhalten. 
Die Musik die ich in den Netlabeln finde klingt oft rau, experimentell und man mag fast manchmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es ist nicht immer alles einfach und leicht.&#8221; &#8230; liesse sich die <a href="http://serein.co.uk/music/ser014/">EP &#8220;Poussière&#8221;</a> von <a href="http://www.muhrmusic.com/">Muhr</a> in wenigen Worten zusammenfassen, muessten sie in etwa so lauten. Da das aber leider nicht geht, muessen ein paar mehr Worte herhalten. </p>
<p>Die Musik die ich in den Netlabeln finde klingt oft rau, experimentell und man mag fast manchmal vermuten, dass einige Kuenstler erstmal alles Veroeffentlichen, was sie so produzieren, ungeachtet der Tatsache, ob gerade die Katze ueber den Midi Controller laeuft oder man ernsthaft versucht eine Struktur aufzubauen. Herrlich lassen sich solche Stuecke in Genres wie  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligent_Dance_Music">IDM</a> einordnen und ziehen das Gesamtbild enorm herunter&#8230; Kritiken wie &#8220;es klingt deutlich zu anstrengend&#8221; entziehen sich diese Leute dann mit Saetzen wie &#8220;Das ist nicht anstrengend, das ist nur zu anspruchsvoll fuer dich.&#8221; oder &#8220;Waere es nicht anstrengend, dann waere es nicht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligent_Dance_Music">IDM</a>&#8221; &#8230; Das klingt etwas nach Profilierungsdrang und passt gar nicht in den so verspielten und tiefgruendigen Kontext der Musik.</p>
<p>Vincent Fugere und sein Musikprojekt <a href="http://www.muhrmusic.com/">Muhr</a> sind ein Urgestein der freien Elektronischen Musik und bekannt als &#8216;der Kopf hinter <a href="http://www.camomillemusic.com/">camomille</a> und dem <a href="http://www.ronincollective.com/">ronincollective</a>&#8216; - zwei netlabel, die Platz fuer Kuenstler wie <a href="http://www.fyrek.com/">Mikael Fyrek</a>, <a href="http://www.lackluster.org/">lackluster</a> und viele weitere boten, die mit ihrer Experimentierfreudigkeit den schmalen Grat zwischen Ertraeglichkeit und einem neuen Weg trafen, als haette man sie auf schienen gesetzt - und das ohne dabei auch nur aehnlich zu klingen. Als 143 ( <a href="http://143.genshimedia.com/">cent<strong>quaratne</strong>3</a> ) beteiligt er sich gleichsam mit bildkuenstlerischen Beitraegen an Gesellschaftskritik und Artwork seinen eigenen Netlabeln. Auch fuer die <a href="http://serein.co.uk/music/ser014/">EP &#8220;Poussière&#8221;</a> schuf er einige Bilder, die leider nicht mit dieser zusammen veroeffentlicht wurden.</p>
<p><center><img src='http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/poussiere01.jpg' alt='unreleased artwork 1' /><br /><img src='http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/pourssiere02.jpg' alt='unreleased artwork 2' /><br />Unveroeffentlichtes EP Artwork</center></p>
<p>Das Netlabel <a href="http://serein.co.uk/">serein (UK)</a> beschreibt die EP - deren Titel sich als &#8220;Staub&#8221; uebersetzen laesst - als die wohl selbstbewussteste musikalische Veroeffentlichung Muhrs in den vergangenen Jahren. Selbstbewusst wohl auch, weil sie sich ohne ein Winperzucken auf das Minenfeld der gewoehnungsbeduerftigen Musik wagt. Wer etwas zu sagen hat, soll kein Blatt vor den Mund nehmen - und Muhr spart sich alle Blaetter und kommt sogar ohne Mund aus. Die 5 Tracks tragen einen nur wenige Meter und setzen einen dann auf einem harten und kalten Steinboden ab. Waermende Klangphaeren erahnt man in der Ferne, doch nie in Reinheit. Muhr stellt klar das problematische in den Vordergrund und laesst einem keine Ruhe in der Musik aufzugehen.<br />
Der Begriff des &#8220;zum Nachdenken anregens&#8221; ist viel zu ausgetreten um ihn hier nocheinmal anzubringen - vermutlich wuerde er noch nichteinmal passen. Die 5 Tracks halten einen jedoch in einem Zustand des Zuhoerens, der irgendwo zwischen Gruebeln und Traeumen liegt und gewaehren einem Einblick in die Scherben einer melancholischen Welt, in der nichts so ist, wie man es sich ertraeumt. Oft trifft die Musik dieses Bild und traut sich damit, der melancholischen Stimmung vergangener EPs wie der bei <a href="http://www.miasmah.com/music/index.html">miasmah music</a> erschienenen &#8216;<a href="http://www.archive.org/details/mia058">La chute du romantisme en ballades</a>&#8216; zu widersprechen. </p>
<p>Nicht immer eben ist alles einfach - auch nicht das Zuhoeren. Das Label selbst sagt zu dieser EP: &#8220;Diese EP ist ein widerwilliges  Biest und braucht ein Paar durchlaeufe um gezaehmt zu werden. Du bist es dir schuldig, das auch zu tun.&#8221;  - ich moechte das so unterschreiben. Diese EP ist weniger die Art Musik, die man abends an macht, wenn man von einem gestressten Tag nach hause kommt, sondern eher die, Art Musik, die man an einem sonnigen Tag bei einem Blick aus dem Fenster in die schoene bunte Welt mit einem &#8220;das ertrag ich jetzt nicht&#8221; aus macht. Die Stunde wird kommen&#8230; :).</p>
<p><center><a href='http://serein.co.uk/music/ser014/' title='Muhr / Poussière'><img src='http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/a-front.jpg' width="341" alt='Artwork' /></a><br />&#8216;Muhr / Poussière&#8217; bei serein UK</center></p>
<p>Das Album gibt es wie immer mit Klick auf das Bild oder im folgenden Player direkt zum reinhoeren:</p>
<p><center><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=7,0,0,0"         id="xspf_player" align="middle" height="170" width="400"><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain"/><param name="quality" value="high"/><param name="bgcolor" value="#ffffff"/><param name="movie" value="http://www.archive.org/audio/xspf_player.swf?autoload=true&#038;playlist_url=http%3A%2F%2Fwww.archive.org%2Faudio%2Fxspf-maker.php%3Fidentifier%3Dser014"/><embed quality="high" src="http://www.archive.org/audio/xspf_player.swf?autoload=true&#038;playlist_url=http%3A%2F%2Fwww.archive.org%2Faudio%2Fxspf-maker.php%3Fidentifier%3Dser014"           type="application/x-shockwave-flash" bgcolor="#e6e6e6" name="xspf_player" allowscriptaccess="sameDomain" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" align="middle" height="170" width="400"/><br />
</object><br />
</center> </p>
<p>Einen guten Abend euch noch und ein erfahrungsreiches Zuhoeren wuenscht</p>
<p>   Der Sternensucher</p>
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		<title>Dem Alten ein Ende. Ein Nachruf an 3 geschenkte Jahre</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 21:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Altes aus dem Computerfachhandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo und guten Abend!
Ich melde mich nur um zu Sagen, dass ich die Geschichten aus dem Computerfachhandel wieder online gestellt habe. Die Kategorie werde ich allerdings nicht weiter schreiben. Ich hoffe es hat euch Spass gemacht und verabschiede mich hiermit aus der Welt des Customer-Care.
Mit einem vor Freude lachenden Traenchen im Auge blicke ich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und guten Abend!</p>
<p>Ich melde mich nur um zu Sagen, dass ich die Geschichten aus dem Computerfachhandel wieder online gestellt habe. Die Kategorie werde ich allerdings nicht weiter schreiben. Ich hoffe es hat euch Spass gemacht und verabschiede mich hiermit aus der Welt des Customer-Care.</p>
<p>Mit einem vor Freude lachenden Traenchen im Auge blicke ich auf diese Geschichten zurueck, die mich 3 Jahre lang Nerven gekostet haben. An dieser Stelle moechte ich all denen gegenueber mein aufrichtiges Mitleid ausdruecken, die sich Tag fuer Tag um die kleinen profanen Zimperlein der Computerbenutzer kuemmern. Diese Spezies, die aus jeder Muecke eine Horde Elefanten zaubert, die Fliegen mit dem Selbstbewusstsein von Hornissen zuechtet und Uhren zu besitzen scheint, die nach Feierabend wieder bei Arbeitsbeginn anfangen&#8230; diese Spezies schrieb diese Geschichten fuer euch&#8230; nicht nur bei mir, auch bei so vielen anderen in der Branche. </p>
<p>Ich moechte diese Gelegenheit auch nutzen um mich nocheinmal von meinen beiden Chefs verabschieden, die mich durch diese 3 Jahre gehen liessen. Ich danke euch fuer die Moeglichkeit, Erfahrungen zu machen, die mich davon abhielten im Computervertrieb fuer Endkunden zu bleiben und meine Leidenschaft zu vernachlaessigen. Danke auch, dass ihr in dieser Zeit meinen permanenten Leidensstrom ertragen habt und trotz allem standhaft geblieben seid. Ihr habt das klasse gemacht!<br />
Dem Mann mit dem M auch Danke fuer die zahllosen Abende in der alten Werkstatt, die Gespraeche ueber Musik und das Leben und den ganzen Kram, der nicht zu den schoenen Tagen gehoerte an die ich mich erinnere :).<br />
Dem Mann mit dem T einen Dank fuer diene ironische Piesackerei. Die hat mir gezeigt, dass wir auf der gleichen Seite des Tresens stehen, wenn ich schon fast anderer Meinung war. Danke, dass ihr meine Entscheidung respektiert.</p>
<p>Steffen, danke fuer diene unermuedliche Art mich aufzuheitern, wenn gerade wieder ein Mensch wie Fincki (wissen schon) da war. Dein &#8220;Na&#8230; Joel?!&#8221; wenn du schmergelnd durch mein Buero stapftest hat mir so manches Grinsen spendiert, wenn ich eigentlich haette explodieren sollen. Die vielen Gespraeche im Lager, von denen die betroffenen Kunden mit Sicherheit die Haelfte mitbekommen haben, die vielen Kartons, die nie gefunden wurden und unter Gelaechter fuer verschwunden erklaert&#8230; Schade, dass ich nicht mehr da sein kann um die Last Minute Kohlen aus dem Feuer zu holen&#8230; ich denke aber Alex ist ein wuerdiger Nachfolger, dem ich hiermit alles Gute wuensche&#8230; und die gleiche Ausdauer fuer die bald beginnende Ausbildung.</p>
<p>Martin! Mein Held :). Mehr sag ich dazu nicht, es sagt schon genug. Das gleiche gilt fuer Marcel. Danke euch fuer die zahllosen Verleugnungen meiner Person am Telefon, wenn ich wutkrampfend in der Ecke sass und in mich hineindampfte. Danke fuer euer 2 gegen 20 im Laden, wenn ich in der Werkstatt die gluehenden Kohlen jonglierte, den Telefonhoerer in der Hand. Ihr wart toll.</p>
<p>All denen von euch, die mit dieser Firma - die ich zum Ende des Jahres 2007 verliess - weiterhin ihr Leben finanzieren wuensche ich, dass man das, was am Ende raus kommt noch Leben nennen kann und dass ihr alle frisch bleibt. </p>
<p>Ich komm euch mal besuchen und schaue, was passiert,</p>
<p>machts gut, der Sternensucher.</p>
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		<title>Innehalten</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 23:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ein Blick in die gehetzten Gesichter der Menschen reicht um zu begreifen, dass da mehr sein muss. Die Zeit rast, wir rasen ihr hinterher. Minute fuer Stunde fuer Tag. Jahre unseres Lebens verbringen wir mit warten nur um uns den Rest der Zeit zu hetzen. Worauf warten wir eigentlich?
Mein Blick faellt auf die Bahnhofsuhr&#8230; eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blick in die gehetzten Gesichter der Menschen reicht um zu begreifen, dass da mehr sein muss. Die Zeit rast, wir rasen ihr hinterher. Minute fuer Stunde fuer Tag. Jahre unseres Lebens verbringen wir mit warten nur um uns den Rest der Zeit zu hetzen. Worauf warten wir eigentlich?<br />
Mein Blick faellt auf die Bahnhofsuhr&#8230; eigentlich ein perfektes Beispiel fuer genau das. Der Sekundenzeiger eilt der Zeit voraus, hetzt, ist Sekunden zu frueh bei der 12 und wartet dann auf den Ablauf der Minute, nur um wieder los zu rasen&#8230; dennoch macht er alle 60 Sekunden die Runde. Was also hats gebracht? Der Tag hat 24h, das Jahr 365 Tage&#8230; meistens jedenfalls. Wir stehen jeden Morgen auf, kommen jedes Jahr wieder an den selben Feiertagen und Festivitaeten vorbei und sind doch ueberascht, wenn es wieder soweit ist. Und dabei ist unsere Zeit doch alle Zeit der Welt&#8230; und wenn es nur die 4 Sekunden sind, die der Sekundenzeiger am Bahnsteig zu schnell ist&#8230;</p>
<p>Einfach mal innehalten &#8230; zur Abwechslung mal fuer sich selbst.</p>
<p>der Sternensucher.</p>
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		<title>Ohrenfrasz&#8230;</title>
		<link>http://blog.jpoetry.com/2008/03/04/ohrenfrasz/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 22:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8230; und bitte nicht schlingen!
Es ist mal wieder soweit, sie sind in meinem Kopf. Ich habe keine Ahnung was sie da machen, aber wie sie da hin kommen weiss ich genau. Wieder einmal war es der DE:BUG-Podcast, der mir mal immer so wieder auf die Platte schwaemmt. Letzte Tage hab ich mich mal durchgerungen, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und bitte nicht schlingen!</p>
<p>Es ist mal wieder soweit, sie sind in meinem Kopf. Ich habe keine Ahnung was sie da machen, aber wie sie da hin kommen weiss ich genau. Wieder einmal war es der <a href="http://www.de-bug.de/pod/">DE:BUG-Podcast</a>, der mir mal immer so wieder auf die Platte schwaemmt. Letzte Tage hab ich mich mal durchgerungen, das Zeug auf meinen MP3-Player zu kopieren und schon ist es wieder passiert. Diesmal ist es eine Live-EP aus dem <a href="http://www.fresh-poulp.net/">Fresh-Poulp</a>-Netlabel aus Frankreich, die meine Aufmerksamkeit erregt. Die EP <a href="http://www.fresh-poulp.net/releases/FPR015.htm">FPR015</a> beschreibt sich selbst als Mixtur aus den Stilen 2er Kuenstler - &#8220;<a href="http://www.fresh-poulp.net/artists/rafiralfiro.htm">Rafiralfiro</a>&#8221; aus Frankreich und &#8220;<a href="http://www.fresh-poulp.net/artists/wini.htm">[wini] 2.0</a>&#8221; aus Spanien.</p>
<p><center><img src='http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/fpr015_artists.jpg' alt='‘Rafiralfiro’ (o-r) (u-l) und ‘[wini] 2.0? (u-r) (o-l)' /><br />Die Kuenstler</center></p>
<p>Musikalisch liegen die beiden gemischt irgendwo im Bereich orientalischer Dub-Tech-Hop. Wie ich darauf komme wird beim ersten Reinhoeren eigentlich ziemlich schnell klar. Ohne Hemmungen vermixen die beiden in diesem aeusserst gut ausproduzierten Live-Set Beat-Loops aus Hip-Hop, Acid und ruhigen Elektro-Stilrichtungen, mischen Sie mit dem Fluss aus IDM und Dub und wuerzen mit allem was in ihrem Ton-Krug an orientalischen Musikkraeutern zu finden ist - eine Prise Vocals nicht zu vergessen.<br />
Teils sind die Stuecke zwar etwas langatmig, dennoch setzt jedes Stueck mindestens 2 stilistische Breakpoints und nicht selten schaut man relativ dumm drein wenn man feststellt, dass man immernoch das gleiche Lied hoert - vielleicht einer der Nebeneffekte dieser explosiven Kooperation.<br />
Keine Sekunde dieser EP empfand ich als nicht hoerenswert. Ueber die leider etwas mageren 128kbit, kann man angesichts der Musikalischen Qualitaeten hinweghoeren. Meiner Meinung nach eine der EPs, die auf Dauer in die Musiksammlung uebergehen koennen.</p>
<p><center><a href="http://www.fresh-poulp.net/releases/FPR015.htm"><img src='http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/rafiralfiro-wini20_-_livef.jpg' alt='EP Cover' /></a><br />FPR015 mp3 - 128kbit</center></p>
<p>Downloaden kann man die EP auf der Seite, welche auf dem Cover verlinkt ist. </p>
<p>Viel Spass beim reinhoeren,</p>
<p>  der Sternensucher</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Richtungsweisend&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 15:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hallo und ein schoenes Wochenende euch allen.
Gestern war ich mit Eimann und Bernie unterwegs in Koeln, weil ein paar Dinge zu erledigen waren (und der Ausfall von gestern hatte damit zu tun. Ich bin sicher den hat keiner bemerkt ;)). Als wir uns in Koeln nach einer kleinen Unachtsamkeit um mehrere Kilometer verfahren hatten, bat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und ein schoenes Wochenende euch allen.</p>
<p>Gestern war ich mit Eimann und Bernie unterwegs in Koeln, weil ein paar Dinge zu erledigen waren (und der Ausfall von gestern hatte damit zu tun. Ich bin sicher den hat keiner bemerkt ;)). Als wir uns in Koeln nach einer kleinen Unachtsamkeit um mehrere Kilometer verfahren hatten, bat uns das Navi - ein Medion Navigationssystem mit Navigon Software - &#8220;halb links&#8221; abzubiegen. Wir waren uns einig, nicht wissen zu wollen, wie dann &#8220;links&#8221; oder gar &#8220;scharf links&#8221; ausgeschaut haette. Seht selbst:</p>
<p><center><img src='http://blog.jpoetry.com/wp-content/uploads/halb_links_bei_medion.jpg' alt='Medions Auffassung von ‘halb links’' /><br />Medions Auffassung von &#8216;halb links&#8217;</center></p>
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		<title>Sansation! Explosion!</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 20:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>starseeker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Einen schoenen guten Abend. 
Auf schmerzhafte Weise musste ich erfahren, wie d